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Galerie: Erster Test Skoda Fabia 1.2 TDI Facelift

Erster Test: Skoda Fabia 1.2 TDI Facelift

Frisch ins Frühjahr

24.03.2010

Im Laufe des Frühjahrs bringt Skoda den gelifteten Kleinwagen Fabia auf den Markt. Bis auch der neue 1.2 TDI verfügbar ist, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Frühestens ab Sommer gibt es den neuen Drei-Zylinder-Diesel. Eine erste Testfahrt durften wir aber jetzt schon damit machen.  

Mit leicht überarbeiteter Front, neuen Scheinwerfern und moderaten Änderungen im Innenraum schickt Skoda den Fabia in den zweiten Frühling. Zukünftig wird es nicht nur den Combi, sondern auch das Kompaktmodell in der so genannten Scout-Ausgabe geben, also mit Plastikbeplankung, Dachreling und Pseudo-Unterfahrschutz. Geländegängigkeit beschert das dem Kleinwagen freilich nicht, aber immerhin sieht es nach Abenteuer aus.

Weitaus spannender, als die Plaste-Anbauteile, ist, was unter der Mortorhaube geschah. Auf der Benzinerseite hat, wie auch im Roomster, der 1.2 TSI (86 und 105 PS)  Einzug gehalten, der die bisherigen Sauger ersetzt. Auch im Fabia kann der stärkere der beiden Vier-Zylinder-Turbos jetzt mit dem Sieben-Gang-DSG gekoppelt werden, was allerdings bei einer ersten Ausfahrt nicht ganz überzeugen konnte. Zu hektisch wechselt es die Übersetzungen und trifft nicht immer den richtigen Gang.

Tolles Motörchen

Skoda FabiaEine wahre Freude ist dagegen der neue Einstiegsdiesel. Der 1.2 TDI hat zwar auch nur drei Zylinder, läuft aber dank Common-Rail-Technik deutlich leiser und kultivierter als der lautstarke und raue Pumpe-Düse-1.4er, der jetzt in Rente gehen darf. 75 PS leistet der kleine Selbstzünder und entwickelt bei 2.000 Umdrehungen ein Drehmoment von 180 Newtonmetern, die einem Gewicht von 1.189 Kilogramm gegenüberstehen.

Probleme, den Skoda zu bewegen, hat der kleine Motor nicht, wenngleich er mit einer Sprintzeit von 14,2 Sekunden sicher nicht zu den Schnellsten zählt. Muss er aber auch nicht, denn in der Regel wird der Fabia 1.2 TDI wohl in der Stadt unterwegs sein wo viel mehr der spontane Antritt zählt. Denn der kurz übersetzte erste Gang des präzisen Fünf-Gang-Getriebes überspielt gekonnt ein klitzekleines Turboloch und lässt den Fabia flink durch den Stadtverkehr wuseln.      

Nicht besonders sparsam

Skoda FabiaDas gleiche Aggregat kommt übrigens auch im spritsparenden VW Polo Bluemotion zum Einsatz, wo es nur 3,3 Liter konsumieren soll. Ganz so wenig ist es im Fabia nicht, angegeben ist er mit 3,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Der Reiserechner zeigte bei unserer ersten Testfahrt rund um Athen, mit zwei Leuten an Bord, einen durchschnittlichen Konsum von 4,6 Liter an, was nicht besonders sparsam ist, aber realistisch erscheint.

Was der neue Euro-5-saubere Diesel kosten soll, ist bislang noch nicht bekannt, genauso wie der Starttermin. Skoda verrät nur, dass der Fabia 1.2 TDI nicht in der ersten Jahreshälfte 2010 auf den Markt kommen wird.

Fazit

Der neue Drei-Zylinder mit Common-Rail-Technik ist, verglichen mit seinem lauten Vorgänger, eine Wohltat für die Ohren. Die Fahrleistungen sind für den kleinen Stadtwagen ausreichend, der Verbrauch mit knapp unter fünf Litern allerdings nicht wirklich niedrig. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es zukünftig aber auch den Fabia 1.2 TDI in einer Greenline-Spritspar-Version geben.

 
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