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Galerie: Erster Test Suzuki Vitara

Erster Test: Suzuki Vitara

Solide Alternative

16.03.2015

Mit dem Suzuki Vitara tritt der japanische Hersteller in der momentan besonders boomenden Klasse der C-Segment-SUV an und ab Mitte April geht die nächste Generation des Klassikers auch bei uns an den Start. Was ist gut und wovon man lässt man lieber die Finger? Wir haben den neuen Vitara für Sie unter die Lupe genommen.

Hier ein Kompakt-SUV, dort ein Kompakt-SUV und jetzt auch einer neuer im Rennstall von Suzuki. Der kommende Vitara macht auf dem ersten Blick einen reifen und erwachsenen Eindruck. Nichts knubbeliges, nichts Infantiles - schnell steht fest, optisch kann er allemal im großen Autodschungel mithalten. Optisch zumindest!

Die Vitara-Liga

Galerie: Erster Test Suzuki VitaraMit seinen Maßen von 4,17 Metern Außenlänge, einer Breite von 1,77 Meter und einer Höhe von 1,61 Meter, bleibt der Suzuki ein handliches Modell. Motorenseitig setzt Suzuki ausschließlich auf 1,6-Liter-Motoren, die wir schon aus dem SX4 S-Cross kennen. Genau wie dort sind die Motoren jeweils mit 120 PS ausgestattet; der Benziner bringt es auf einen Drehmoment von 156 Newtonmeter - beim Diesel liegen maximal 320 Newtonmeter an. Mit seiner Einführung im April verdrängt der Kleine den Grand Vitara vom europäischen Markt, denn der großen Offroader wird bei uns eingestellt.

Einsteigen und los

Auf den ersten Metern Asphalt gibt uns der Vitara keine Gründe zu meckern. Kurven lassen sich zügig nehmen, das flotte Herausbeschleunigen macht keine Probleme. Die Lenkung ist straff und das Fahrwerk reagiert sauber. Auch Federung und Dämpfung lassen erahnen, dass selbst längere Strecken auf holprigen Straßen gut zu meistern sind.

Wir lassen den Blick durch den Innenraum streifen und stellen fest, dass die Verarbeitung gut ist, aber das gewählte Material hochwertiger sein könnte. Vorne wie hinten ist man gut platziert und mit seinen 375 Litern Stauraum im Normalzustand und 1120 Liter bei umgelegten Rücksitzen bietet der Japaner genügend Platz für Gepäck.

Design

Galerie: Erster Test Suzuki VitaraDas Dach des Vitaras kann man, gegen Aufpreis, optisch farblich absetzen lassen. Dies gilt ebenfalls für Kotflügeldekor, den Kühlergrill und Lüftungsöffnungen. Die zwei Designpakete unterstreichen jeweils den urbanen oder den Offroad-Charakter des Japaners.

Innenseitig lässt sich der Vitara nach eigenen Wünschen gestalten. Hier sei etwa die für 65 Euro teure analoge Uhr erwähnt. Wer mag, kann auch die Außenfarbe ins Innere spiegeln lassen.

Grundsätzliches und adaptives

Mit einem Startpreis von 17.990 Euro ist man beim Suzuki Vitara in der untersten Kategorie namens Club dabei. Im Benzinsegment der mittleren Ausstattungslinie Comfort werden 20.490 Euro fällig. Für de  Einstigsdiesel in der gleichen Variante müssen 22.790 Euro hingeblättert werden.

Ab der mittleren der drei Ausstattungslinien sind Tempomat, eine radargestützte aktive Bremsunterstützung, Zweizonen-Klimaautomatik, Rückfahrtkamera und eine Bergabfahrhilfe mit an Bord. Die Berganfahrhilfe ist bei allen Vitaras Serie.

2000 Euro Aufpreis müssen Schaltmuffel für die Automatik hinlegen, wovon wir allerdings nur abraten können. Auf der Autobahn fiel uns auf, dass die Automatik auch eher faul ist. Bei einer mit Tempomat festgesetzten Geschwindigkeit von 120 km/h sah das Getriebe davon ab, in den sechsten Gang zu schalten; wir waren häufig froh, wenn wenigstens der fünfte gewählt wurde.

Fazit

Der ab dem 18. April 2015 erhältliche Suzuki Vitara bietet für den Großstadtmenschen ohne Wunsch, im extremen Gelände fahren zu wollen, eine solide Alternative zum Opel Mokka, Nissan Juke oder dem Skoda Yeti. Lediglich zum Selbstschalter können wir nicht raten.

 
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