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Galerie: Erster Test Toyota Yaris TS

Erster Test: Toyota Yaris TS

Toyotas Sportler

12.02.2007

Sportliche Modelle haben bei Toyota Tradition. Doch seit im Jahr 2005 Celica und MR2 und kürzlich auch noch der Corolla TS aus den Preislisten verschwunden sind, hatte Toyota nichts entsprechendes mehr in petto. Mit dem Yaris TS ist die sportlose Zeit zum Glück vorbei.

Der Muskelzuwachs hat dem in Deutschland beliebtesten Toyota gut getan. Seine weit heruntergezogene Front mit Wabengrill und TS-Logo, ein dezenter Heckspoiler sowie Seitenschweller zeugen ebenso von Sportlichkeit wie die serienmäßigen 17-Zöller mit 205er-Bereifung.

Analog statt Digital

Galerie: Erster Test Toyota Yaris TSDamit diese Fitness auch Innenraum deutlich wird, hat Toyota die digitalen Instrumente in der TS-Version gegen Analoge Uhren ausgetauscht. Die bernsteinfarbene Beleuchtung dagegen sieht zwar hübsch aus, wirkt aber keineswegs sportlich.

Die serienmäßigen Sportsitze überzeugen durch guten Seitenhalt und angenehm straffe Polsterung. Leider ist der Längen-Verstellbereich des Volants gering, die Richtige Sitzposition muss erst gesucht werden. Bis auf das mausgraue Billig-Plastik an den Türen entsprechen die Materialien der Klasse und dem Preis.

Ausreichend Leistung

Galerie: Erster Test Toyota Yaris TSIm Yaris TS werkelt ein 1,8 Liter großer Vierzylinder-Benziner der bei sportlichen 6.000 Motorumdrehungen 133 PS entwickelt. Die Konkurrenz bietet zwar mehr - VW Polo GTI und Mitsubishi Colt CZT bringen es auf 150 Pferdestärken. Doch mit einer Maximalgeschwindigkeit von 194 km/h ist der Toyota äußerst flott im Kleinwagensegment unterwegs.

Zu Gute kommen ihm seine 173 Newtonmeter bei 4.400 U/min, die für ausreichend Durchzug sorgen. Der kurz übersetzte erste Gang des knackigen Fünfgang-Getriebes bringt den Yaris schnell auf die nötigen Touren. Nach weniger als zehn Sekunden überschreitet er die 100-km/h-Grenze.

Gestrafft

Galerie: Erster Test Toyota Yaris TSPassend zu den dynamischen Fahrleistungen hat Toyota das Fahrwerk im Yaris TS tiefergelegt und härter abgestimmt. Die gestraffte, direktere Lenkung überzeugt, präzise lässt sich der Sportler um die Kurven dirigieren. Es braucht schon einiges, um den Yaris aus seiner Bahn zu werfen und zum Untersteuern zu zwingen.

Verhindern soll dies auch das serienmäßige Stabilitätsprogramm VSC. Ambitionierte Fahrer brauchen aber keine Bevormundung zu befürchten, der elektrische Helfer hält sich lange zurück, bevor er den Yaris in die Schranken weist.

Alltagstauglich

Zielvorgabe war, dass bei aller Sportlichkeit auch der Alltagsnutzen nicht leiden darf. So ist auch der Yaris TS mit der geteilten, umklapp- und verschiebbaren Rückbank ausgestattet. Bei Bedarf wächst das Kofferraumvolumen von 275 auf 737 Liter.

Galerie: Erster Test Toyota Yaris TSIm Preis von 17.180 Euro (Dreitürer, der Fünftürer kostet 720 Euro mehr) sind ein CD-Radio, eine manuelle Klimaanlage, elektrische Außenspiegel und Fensterheber vorn, Nebelscheinwerfer und LED-Bremsleuchten inbegriffen. Optional bietet Toyota Extras wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein DVD-Navigationssystem und das schlüssellose Zugangsystem Smart Key an.

Fazit

Mit 133 PS ist der Yaris TS richtig flott unterwegs, der kernige Sound des Motors erledigt den Rest. Das straffe Fahrwerk ist - vorausgesetzt man hat kein Bandscheibenleiden - auch noch alltagstauglich, die umklappbare Rückbank hilft beim Großeinkauf. Der Spagat zwischen praktisch und sportlich ist Toyota gelungen.

 
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