Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Galerie: Erster Test Volvo C30 D4

Erster Test: Volvo C30 D4

Vier statt Fünf

03.08.2010

Namenswirrwarr bei Volvo: Die Schweden haben die Nomenklatur ihre Motoren auf den Kopf gestellt. Bei den Dieseln steht jetzt einheitlich das D vorne, aus dem 1.6 D wurde D2, der 2.0 D heißt zukünftig D3. Beim C30 wurde das Top-Modell sogar um einen Zähler beraubt: Ganz oben rangiert jetzt der D4 statt des D5.

Nicht nur um einen Zähler beim Namen hat Volvo den Top-Diesel im C30 beraubt, das neue Aggregat muss auch noch mit einem halben Liter weniger Hubraum auskommen, als der D5. Auf die Leistung hat das wiederum kaum Einfluss, mit 177 PS generiert der Neue gerade mal drei Pferdestärken weniger, als sein Vorgänger.

Zum Ausgleich ist außerdem dafür das Drehmoment gestiegen, um 50 auf jetzt 400 Newtonmeter, die ab 1.750 Umdrehungen voll parat stehen und von einem Turboloch nichts spüren lassen. Im Gegenteil: Beim Anfahren zerren die Kräfte mitunter ordentlich an der Lenkung und bringen die Räder des Fronttrieblers zum Durchdrehen.

Deutlich sparsamer

Galerie: Erster Test Volvo C30 D4Der D4 ist ab Werk an ein manuelles Getriebe mit sechs Gängen gekoppelt. Den aus dem alten D5 bekannten Sechs-Stufen-Wandlerautomaten gibt es weiterhin gegen Aufpreis. Braucht der C30 mit Automatik auch 0,7 Liter mehr als der Handschalter, so ist der Volvo mit dem neuen Motor doch deutlich sparsamer unterwegs, als bisher. Der D4 braucht im sparsamsten Fall nur noch 5,1 Liter Diesel für 100 Kilometer. Der 60 Liter Tank reicht rechnerisch also für über 1.100 Kilometer.

Bringt man die reichlich vorhandene Kraft verlustfrei auf die Straße, zeigt der Tacho nach 8,6 Sekunden Tempo 100 an; danach wandert die Nadel weiter bis auf 220 km/h. Und nur unter Volllast ist der Fünf-Zylinder-Selbstzünder deutlich zu hören, sonst läuft der gut gedämmte, durchzugsstarke Diesel kultiviert und leise.

Bessere Basis

Galerie: Erster Test Volvo C30 D4Mit dem Modelljahreswechsel hat Volvo auch die bislang namenlose Basis-Version aus dem Programm genommen. Alle C30 kommen ab sofort mindestens mit der Kinetic-Ausstattung. Das heißt, dass ein CD-Radio, Bordcomputer, der höhenverstellbare Fahrersitz, elektrische Fensterheber, Klimaautomatik und 16-Zoll-Aluräder immer dabei sind.

In der neuen Einstiegs-Ausführung kommt der C30 D4 auf 26.500 Euro, addiert man die Automatik landet man bei 28.240 Euro. Das sind gut 1.000 Euro weniger, als für den D5 in der gleichen Ausstattung bezahlt werden mussten. Das nahezu komplett ausgestattete Top-Modell Summum inklusive Xenon-Licht, Leder, Tempomat, Regensensor, Nebelleuchten und vielem mehr kommt als Handschalter auf 29.700 Euro.

Fazit

Weniger Hubraum, gleiche Leistung, weniger Verbrauch: so funktioniert Downsizing. Der C30 ist mit dem neuen, durchzugsstarken D4 genauso flott unterwegs wie bisher, dafür aber deutlich sparsamer. Außerdem wurde der Einstiegspreis deutlich günstiger – bei besserer Ausstattung.

 
4
83

Gebrauchtwagen-Kaufberater

Sie suchen einen Gebrauchten? Unsere Kaufberater sagen Ihnen, worauf Sie bei Ihrem Traumwagen achten müssen.

Suche nach Angeboten

Marke
Model
Fahrzeugrückruf
Hier verpassen Sie keinen Rückruf vom Hersteller mehr. Wir informieren Sie sofort per E-Mail.
Zum Rückrufservice

Frage der Woche

AutoWelten

ServiceWelten

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.