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Galerie: Erster Test VW Golf Variant R, Alltrack und GTD

Erster Test: VW Golf Variant R, Alltrack und GTD

Bekanntes neu gemischt

07.05.2015

Man nehme bekannte Zutaten und mische sie ein wenig, schon entstehen neue Varianten. Nach diesem Prinzip hat Volkswagen nun gleich drei weitere Spielarten des Golf Variant aufgelegt: R, Alltrack und GTD, die unter dem Motto “schneller, höher, weiter” die Angebotspalette  vergrößern.

Fangen wir mit dem wohl am häufigsten anzutreffenden Vertreter an, dem Golf Variant GTD. Das Kürzel deutet es an, unter der Haube macht sich der stärkste Diesel breit, der auch schon dem normalen Golf ordentlich Beine macht und seinem Benzinbruder GTI dicht auf den Versen ist. Im Variant wirkt der Zweiliter-Motor fast noch stimmiger, passen doch Diesel und Kombi ohnehin perfekt zusammen.

Kraftpaket

Galerie: Erster Test VW Golf Variant R, Alltrack und GTDMit seinen 184 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment vermag der unbeladen knapp 1,5 Tonnen schwere Golf auch mit reichlich Gepäck in dem bis zu 1.620 Liter schluckenden Kofferraum umzugehen - hin und wieder ist die Vorderachse mit der Kraft allerdings überfordert und das ESP muss maßregelnd eingreifen.

Stellt man den Golf auf die Probe, absolviert er den Tempo-100-Sprint in 7,9 Sekunden - egal ob als Handschalter oder mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Allerdings hat die Getriebewahl Einfluss auf die Höchstgeschwindigkeit und den Verbrauch: Wer nicht selber schalten will, muss auf zwei km/h-Punkte (229 statt 231) verzichten und 0,4 Liter mehr Spritkonsum (4,8 Liter je 100 Kilometer) in Kauf nehmen.

Schnelltransporter

Galerie: Erster Test VW Golf Variant R, Alltrack und GTDIn Sachen Verbrauch sind das Werte, von denen die zweite Neuheit nur träumen kann: Sieben Liter durchschnittlich verspricht VW, die Realität kratzt an der Zweistelligkeit. Die Rede ist vom Golf Variant R, dem mit 300 PS aus einem Zweiliter-Turbo-Benziner ausgestatteten Topmodell. Kraftmäßig liegt er mit 380 Newtonmeter gleichauf mit dem Starkdiesel GTD, den Sprint von 0 auf 100 schafft der nur knapp 1,3 Tonnen schwere Otto-Golf allerdings in 5,1 Sekunden; verwaltet wird die Kraft von einem Sechsgang-DSG.

Gemeinsam mit dem GTD hat er die elektronische Differenzialsperre XDS+, die das kurveninnere Rad abbremst und so der Dynamik und dem Fahrspaß einen ordentlich Vorschub bietet. Als einziger aber bietet er die Möglichkeit, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP komplett zu deaktivieren und nicht nur in einen Sportmodus zu versetzen - ob man diese Funktion abseits der Rennstrecke braucht, darf allerdings in Frage gestellt werden. Immerhin passt sie zum Race-Modus, der sich über die Fahrprogrammauswahl aktivieren lässt und Dämpfer, Lenkung, Motorsteuerung und DSG beeinflusst - also das, was bei den normalen Golfs der Sport-Modus macht.

Kommt weiter

Galerie: Erster Test VW Golf Variant R, Alltrack und GTDWeniger auf Dynamik, dafür umso mehr auf Ausdauer, setzt der dritte im Bunde: der Golf Alltrack. Ähnlich wie sein großer Bruder Passat wurde er auf Abenteuer getrimmt - oder zumindest auf das, was Großstädter Abenteuer nennen: Schotterpisten, Schlaglöcher und etwas tiefere Pfützen sind kein Problem für den stets per Haldexkupplung allradgetriebenen Alltrack, der ganze zwei Zentimeter höher liegt, als seine zivilen Brüder; GTD und R ducken sich dagegen übrigens um anderthalb beziehungsweise zwei Zentimeter näher an den Asphalt. Ein paar Plasteplanken sorgen dafür, dass auch der optische Auftritt stimmt.

Was den Antrieb betrifft, zeigt sich der Alltrack vielseitiger als die beiden anderen Neuheiten, er ist mit drei Selbstzündern und einem 180-PS-Benziner, der allerdings erst später folgt, erhältlich. Die Diesel reichen vom 110 PS starken 1,6-Liter-Triebwerk über den Zwei-Liter mit 150 PS bis hin zum GTD-Motor mit den bereits erwähnten 184 PS. Allerdings schluckt das Triebwerk in dieser Kombination - mit DSG - fünf Liter Sprit, nach EU-Norm gemessen. Die beiden schwächeren begügen sich mit 4,8 beziehungsweise 4,9 Liter Treibstoff je 100 Kilometer.

Preisfrage

Preislich rangiert der Alltrack zwischen 30.200 Euro und 35.775 Euro; der Golf GTD kostet als Handschalter 31.975 Euro und mit DSG 33.295 Euro: hier wird der Alltrack-Aufschlag von gut zweieinhalb Tausend Euro sichtbar. Gegenüber dem Golf R Variant sind sie allerdings beide Schnäppchen: Für den 300-PS-Transporter ruft Volkswagen stolze 42.925 Euro auf.  Dafür gibt es auch schon einen gut ausgestatteten Passat Variant, mit immerhin 220 PS.

 

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