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Galerie: Erster Test Audi A6 Allroad

Erster Test: Audi A6 Allroad

Wohin des Weges?

03.05.2006

Auf allen Straßen und Wegen zuhause. So umschreibt Audi gerne das Einsatzgebiet des neuen Audi A6 Allroad quattro. Lange Zeit war der im Jahr 2000 vorgestellte Allroad Quattro der einzige Offroader im Audi-Fuhpark. Inzwischen bieten die Ingolstädter mit dem Q7 einen echten Geländewagen an, doch auf den Allroad wollen sie nicht verzichten. Ab Juni steht die zweite Generation beim Händler und wartet auf holprige Wald- und Wiesenwege.

Verglichen mit seinem Vorgänger ist der Allroad deutlich gewachsen. Mit 4,93 Meter Länge misst er immerhin zwölf Zentimeter mehr. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 565 und 1.660 Liter, absolutes Gardemaß für ein anständiges Reisefahrzeug.

Abgespeckt hat der A6 Allroad hingegen bei der Offroadtechnik. Die beim Alten zumindest optional erhältliche Geländeuntersetzung wurde komplett aus dem Programm gestrichen. Der Allradantrieb quattro mit selbstsperrendem Torsen-Differenzial muss zukünftigen Käufern als Offroad-Ausstattung reichen.

Kraft hoch vier

Das die permanente Kraftverteilung auf alle vier Räder aber bestens funktioniert, stellte der Audi während unseres Ausfahrt unter Beweis. Auf einer matschigen Tour durch Südtiroler Weinberge hatten wie stets ausreichend Traktion, um vorwärts zu kommen. Aber auch auf glattem Asphalt liegt der rund 1,8 Tonnen schwere Allroad wie ein Brett.

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadDa jedes Rad nur ein Viertel der Kraftübertragung übernehmen muss, bleibt mehr Potenzial für den Aufbau von Seitenführungskräften. So weit die technische Sichtweise. In der Praxis heißt das, dass der Allroad sich kaum aus der Bahn werfen lässt. Sollte dies doch drohen, greift vorsorglich das schützende ESP ein.

Zusammen mit dem perfekt abgestimmten Dynamik-Fahrwerk stellt sich ein Sportwagen-ähnliches Fahrgefühl ein. Nur die Lenkung dürfte auf der Straße einen Tick direkter sein. Im Gelände besteht dagegen kein Anlass zur Kritik.

Business oder Lifestyle?

Stellt sich noch die Frage, warum A6 Allroad und nicht A6 Avant, der ebenfalls mit Allradantrieb zu haben ist? Die Antwort liegt vor allem in der persönlichen Vorliebe. Während der normale Avant eher den eleganten Business-Kombi verkörpert, ist der Allroad der robuste Lifestyle-Vertreter.

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadIm Innenraum gleichen sich die beiden Brüder wie Zwillinge. Der größte Unterschied zur Normal-Version zeigt sich äußerlich durch rundum angebrachte, große Stoßfänger aus Kunststoff. Serienmäßig in dunkler Kontrastfarbe, können die Schutzleisten auf Wunsch auch in Wagenfarbe geordert werden. Außerdem fällt der Singleframe-Grill mit verchromten Streben auf.

Ausreichend Freiheit

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadNeu geformte Außenspiegel sollen für mehr Sicht nach hinten sorgen, tragen aber auch zu höheren Windgeräuschen bei. Zudem gestatteten die Entwickler dem Allroad wuchtigere Radkästen und einen Unterfahrschutz an Front und Heck aus glänzendem Edelstahl.

Damit selbst dieses schicke Blech vor Kratzern sicher ist, hat der Allroad serienmäßig die Luftfederung Adaptive Air Suspension. Die Bodenfreiheit ist in jedem Fall ausreichend: Fünf Modi erlauben bis zu 185 Millimeter Abstand zum Boden, reguliert wird das System über die Bedieneinheit MMI.

Flotter Antrieb

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadAudi bietet bei Markteinführung drei Motoren ausschließlich mit Sechsstufen-Automatik an. Der völlig neu entwickelte 4.2 FSI wird erst im dritten Quartal 2006 für rund 66.000 Euro folgen. Mit 350 PS und 440 Newtonmeter macht er dem Audi zwar ordentlich Beine, der zu erwartende Punch bleibt aber aus. Zumal er sich mit dem großen Aggregat noch gewichtiger anfühlt.

Wirtschaftlicher und genauso ausreichend ist der 3.2 FSI. Wie auch der große Bruder arbeitet er mit Benzindirekteinspritzung, die zu einer höheren Leistungsausbeute führt. 255 PS, die jede Menge Spaß machen, sind das Resultat.

Diesel-Power

Für Diesel-Liebhaber stehen von Beginn an zwei ausgereifte Aggregate in den Verkaufsräumen. Mit nur 8,7 Liter Durchschnittsverbrauch soll der 2,7 TDI (180 PS) die sparsame Käuferschicht ansprechen. Auch der große Drehzahlbereich von 1.400 bis 3.300 Touren, in dem das maximale Drehmoment von 380 Newtonmetern anliegt, spricht für ihn.

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadAls richtiges Kraftpaket entpuppt sich der 3.0 TDI. 233 PS und 450 Newtonmeter sorgen für ordentlichen Durchzug, womit er sich vor allem für den Offroad-Einsatz empfiehlt. Zusammen mit dem quattro Antrieb hält ihn kaum etwas auf.

Aufhalten kann potentielle Kunden nur der Preis: Ab 47.600 Euro ist der 2.7 TDI zu haben, der große Drei-Liter-Diesel schlägt mit 50.600 Euro zu buche. Genau so viel muss man für den 3.2 FSI auf den Tisch legen. Der Mehrpreis von rund 2.800 Euro zum Avant lässt sich allerdings durch die bessere Serienausstattung (Komfortklimaautomatik, Luftfederung, Licht- und Regensensor) rechtfertigen.

Fazit

Galerie: Erster Test Audi A6 AllroadEin richtiger Offroader ist der neue A6 Allroad Quattro nicht. Eher ein robustes Spielzeug für diejenigen, die sich vom normalen A6 Avant Käufer abgrenzen wollen. Den Weg zur verschneiten Skihütte in den Bergen schaffen beide, doch der Allroad ist auch äußerlich mehr der Abenteurer. Ob sich der Aufpreis auf den ohnehin nicht günstigen Avant aber lohnt, entscheidet wohl eher die persönliche Vorliebe. Alternativ könnten Sie davon schon den nächsten Winterurlaub bezahlen.

Galerie: Erster Test Audi A6 Allroad

 

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