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Galerie: Erster Test Audi A8 Facelift

Erster Test: Audi A8 Facelift

Kaum zu verbessern

05.09.2007

Sieht man sich die Neuheiten an, die das Audi A8 Facelift mit sich bringt, waren die Designer scheinbar vollauf zufrieden mit der Oberklasse-Limousine. Nur marginale Korrekturen sollen den Ingolstädter fit machen für die zweite Hälfte seiner Bauzeit. Die Techniker hingegen haben einige Schmankerl beigesteuert.

Wer nicht genau hinsieht, merkt den Unterschied zwischen alt und neu nicht. Der Singleframe-Kühlergrill ist nun in hochglänzendem Schwarz gehalten. Chromelemente zieren die Achtzylinder-Modelle, W12 und S8 bekommen zusätzliche vertikale Stäbe im Grill.

Schwarz und Alu

Galerie: Erster Test Audi A8 FaceliftNeu sind auch die in die Seitenspiegel integrierten Blinker, natürlich in LED-Technik. Auch die Rückleuchten, die schon seit Beginn mit LED bestückt waren, haben eine neue Grafik bekommen. Sonst beschränken sich die Äußerlichkeiten auf neue Leichtmetall-Räder und Farbkombinationen.

Der alte A8 war 1994 das erste Auto mit Aluminium-Karosserie, dem so genannten Audi Space Frame. „Seither ist das Flaggschiff zum Botschafter für das leichte Metall avanciert,“ so das Audi-Marketing. Um diesen Anspruch zu unterstreichen haben die Designer den Innenraum um ein paar Alu-Applikationen erweitert. Sonst blieb im luxuriös-komfortablen Interieur alles beim Alten.

Neuer Einstieg

Galerie: Erster Test Audi A8 FaceliftAber was ist denn nun wirklich neu? Zum einen bieten die Ingolstädter ab sofort ein neues Einstiegsaggregat an. Zu den bekannten Sechs - und Achtzylinder-Motoren - von den Top-Versionen W12 und S8 wollen wir jetzt absehen - gesellt sich ein weiterer Sechszylinder-Benziner. Damit rutscht der Beginn des Leistungsspektrums auf Otto-Seite von 260 auf 210 PS ab.

Die schöpft der neue V6 aus 2,8 Liter Hubraum und entwickelt dabei ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter - zwischen 3.000 und 5.000 Umdrehungen. Er beschleunigt den 1,7 Tonnen schweren Audi in 8,0 Sekunden auf Tempo 100 und schafft maximal 238 km/h.

Viel Anlauf

Galerie: Erster Test Audi A8 FaceliftUm die zu erreichen braucht es allerdings reichlich freie Bahn. Der kleine Sechszylinder muss sich spürbar mehr anstrengen um die Masse in Bewegung zu setzen. Und wer das Gaspedal immer voll durchtritt, wird den angegebenen Verbrauch von 8,3 Litern je 100 Kilometer nie auf dem Bordcomputer zu sehen bekommen.

Verbessert wurde außerdem die Luftfederung, die nun neben der bekannten Fahrdynamik noch mehr Komfort bieten soll. Ein Steigerung auf hohem Niveau, die dem Kunden wohl kaum auffallen dürfte. Spürbarer dagegen ist die neue Lenkung, die zuvor schon im S8 zum Einsatz kam und jetzt in jedem A8 ihr Werk verrichtet. Sie greift noch einen Tick direkter zu und ermöglicht einen noch präziseren Kurvenstrich.

Mehr Sicherheit

Galerie: Erster Test Audi A8 FaceliftZwei elektronische Helfer unterstützen fortan den Fahrer. Zum einen bietet Audi jetzt den Spurtwechselassistenten an, der beim Überfahren einer Linie ohne zu blinken den Fahrer durch vibrieren des Sitzes warnt. Zum anderen signalisiert der „side assist“ durch Leuchteinheiten in den Außenspiegeln wenn ein anderes Fahrzeug sich im toten Winkel befindet.

Nach der IAA will Audi mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen. Die Preise für den neuen V6-Einstiegsmotor beginnen bei 61.900 Euro und liegen damit 2.400 Euro unter dem bisherigen Basispreis für den 3.2 FSI.

 
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