Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Galerie: Erster Test Audi S3

Erster Test: Audi S3

Premium Sport

29.08.2006

Schön aufgereiht stehen sie da, die Neuen, in Schwarz, Silber und Weiß. Und alle warten darauf, endlich auf die Straße zu dürfen. Die Rede ist vom neuen Audi S3, dem Topmodell der Ingolstädter Premium-Kompaktfamilie A3. Wir haben uns einen geschnappt und konnten auf einer Tour rund um München den kleinen Sportler testen.

Sportlichkeit liegt voll im Trend. Kein Wunder, dass der S3 bereits das dritte S-Modell ist, das Audi - nach S8 und S6 - in den letzten zehn Monaten vorgestellt hat. Allerdings bietet Audi nur den Zweitürer in der sportlichen Variante an. Dem Sportback bleibt die Topmotorisierung vorenthalten.

Vier sind Trumpf

Obwohl die Ingolstädter in der Kompakt-Baureihe einen V6-Motor im Angebot haben, wurde für den S3 bewusst ein aufgeladener Vierzylinder gewählt. Einerseits aufgrund der markanten Turbo-Charakteristik. Galerie: Erster Test Audi S3Andererseits aus Traditionsgründen, hatte doch auch der Vorgänger nur vier Brennkammern.

Im Aufbau gleicht das Aggregat mit Benzindirekteinspritzung dem gleichnamigen 2.0 TFSI aus dem A3. Dank neuem Turbo, der bis zu 1,2 Bar Ladedruck erzeugt, und einem geänderten Ladeluftkühler entlocken die Ingenieure dem Motor im S3 satte 265 PS. Ein Plus von 65 Pferden. Das Kolben, Pleuel, Zylinderkopf und manch andere Bauteile an die hohe Leistung angepasst werden mussten, versteht sich von selbst.

Schneller Sprinter

Galerie: Erster Test Audi S3Die Zahlen versprechen einen Sprint von Null auf Tempo 100 in weniger als sechs Sekunden. Unser erster Eindruck: Die Statistik hat recht. Der S3 begeistert neben dem kernigen, unüberhörbaren Sound durch seinen flotten Antritt und starken Durchzug.

Klar, das mit einem großen Lader unvermeidbare Turboloch will erstmal überwunden werden. Aber bereits ab 2.000 Touren zieht der Audi ab wie ein geölter Blitz. Im breiten Drehzahlband von 2.500 bis 5.000 Umdrehungen entwickelt der Motor sein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter.

Galerie: Erster Test Audi S3Für die Vorderachse allein wäre das zuviel Kraft. Audi verbaut deswegen serienmäßig den bewährten Allradantrieb quattro. Die 225er Reifen auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern scheinen fest mit der Straße verbunden. Unnachgiebig wie eine Straßenbahn folgt der Audi der vorgegeben Spur. Die äußerst leichtgängige Lenkung arbeitet präzise und direkt.

Sportlich komfortabel

Das sportlich abgestimmte Fahrwerk liegt um 25 Millimeter tiefer als beim A3 und macht den Neuen fit für die rasante Kurvenhatz. Ziel der Techniker war es, den S3 „straff aber trotzdem komfortabel“ auszulegen, so Produktsprecher Jochen Schweizer. Und: Der Kompromiss ist gelungen, der S3 eignet sich auch als Reiselimousine.

Galerie: Erster Test Audi S3Um den S3 als den sportlichsten seiner Familie zu kennzeichnen, haben die Designer ihm einen Kühlergrill in Chromoptik verpasst. Auch größere Lufteinlässe in der Frontschürze und, der Kenner weiß es, Außenspiegel in Aluoptik verweisen von vorn sofort auf das S-Modell. Am Heck fallen der zierliche Dachkantenspoiler, die Heckschürze mit Diffusor sowie das wiederum S-typische ovale Doppel-Auspuffendrohr ins Auge.

Innen nicht viel Neues

Galerie: Erster Test Audi S3Der S3 kommt serienmäßig mit straffen Sportsitzen. Schnell ist die perfekte Sitzposition gefunden, auch der Seitenhalt ist überzeugend. Auf Wunsch können auch Schalensitze geordert werden. Ebenso kann das Sportlenkrad gegen ein unten abgeflachtes Volant eingetauscht werden.

Pedale, Luftausströmer und Einstiegsleisten in Aluoptik und ein Emblem am Schaltknauf - das war’s, was den S vom A unterscheidet. Wie schon seine „harmlosen“ Brüder überzeugt auch der S3 durch hohe Verarbeitungsqualität und angenehm anzufassende Materialen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, schließlich muss man für den Premium-Sportler tief in die Tasche greifen.

Bestellbar ist der S3 zum Basispreis ab 35.150 bereits jetzt. Im Preis dabei ist eine ansehnliche Serienausstattung, die unter anderem Komfortklimaautomatik, Nebelscheinwerfer und Xenon-Licht enthält. Gegen Ende des Jahres werden die ersten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert.

Fazit

Der S3 steht zur Zeit allein auf weiter Flur. Neben der konzerneigenen Konkurrenz mit dem VW Golf R32 kann einzig der leistungsmäßig ebenbürtige BMW 130i dem Audi gefährlich werden. Allerdings ist der Münchner rein heckgetrieben. Und gerade der quattro-Allradantrieb ist es, der den agilen S3 zum Held der Kurve werden lässt. Er ist schließlich auch der Hauptgrund dafür, warum das serienmäßige ESP so selten eingreifen muss.

 
3
27

Pariser Autosalon 2014

Wir werfen einen Blick auf die Neuheiten vom Auto Salon in Paris.

Suche nach Angeboten

Marke
Model
Fahrzeugrückruf
Hier verpassen Sie keinen Rückruf vom Hersteller mehr. Wir informieren Sie sofort per E-Mail.
Zum Rückrufservice

AutoScout24-TV
Studie: Google Auto

Frage der Woche

E-Smart im Dauertest

Wie lebt es sich mit einem Elektroauto?

AutoWelten

ServiceWelten

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.