Auto Glossar - AutoScout24: Antriebs-Schlupf-Regelung – ASR, ASP oder ASC

Antriebs-Schlupf-Regelung – ASR, ASP oder ASC

Die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder beim Losfahren auf oder beim Durchfahren von losem Untergrund, wie Sand oder Eis.

Durchdrehende Räder können weder Vortriebskräfte noch Seitenführungskräfte aufbauen. Beim Losfahren und Beschleunigen auf glattem Untergrund bricht das Fahrzeug daher seitlich aus und gerät in das Schleudern.

Ähnlich wie bei einem Anti-Blockier-System (ABS) messen beim ASR Radsensoren ständig die Drehzahl der Antriebsräder und melden die Werte an eine elektronische Steuereinheit. Wird die Drehzahl eines Rades merklich größer als die des anderen Rades, so neigt dieses zum Durchdrehen. Jetzt wird dieses rotierende Rad zielgerichtet durch die ABS-Pumpe so weit abgebremst, bis die Drehzahlen der einzelnen Räder wieder identisch sind. Gleichzeit wird über die Motorelektronik die Motorleistung gedrosselt, so dass kein größeres Drehmoment an den Antriebsrädern aufgebaut werden kann. Das ASR wirkt dabei bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Vorder- oder Hinterradantrieb genauso wie bei Allradantrieb.

Das ASR, bei einigen Herstellern auch Traktionskontrolle genannt, verkörpert die Weiterentwicklung des ABS. Beide Systeme und eine zusätzlicher Gierratensensor bilden die Grundlage für ein Elektronisches-Stabilitäts-Programm (ESP). Hier wird ein Fahrzeug, welches sich um seine Hochachse dreht (schleudert) durch zielgerichtetes Bremsen einzelner Räder stabilisiert.

Antriebs-Schlupf-Regelungen gehören zu den aktiven Sicherheitssystemen an einem Kraftfahrzeugen und sollen der Entstehung von Unfällen vorbeugen.

 

Begriffe

0-9
A
B
C
D
E
F
G
H-J
K
L
M
N
O-Q
R
S
T
U-V
W-X
Y-Z
 
Suche nach Angeboten
Marke
Model
Bereit für den Verkauf?

Sie haben alle Informationen?
Erstellen Sie jetzt Ihr kostenloses Inserat.

Jetzt loslegen