e.SSHD: elektrische Stahlschiebehebedach
Als Schiebedach definiert man ein Dachöffnungssystem für Kraftfahrzeuge. Dabei gibt es verschiedene Varianten von Schieberdächern. In der Regel besteht ein herkömmliches Schiebedach aus einem elektrischen Antrieb, einem Sonnenschutz und einem Glasdeckel.
Elektrische Stahlschiebehebedach und andere Schiebedächer
Ein Faltdach oder ein elektrische Stahlschiebehebedach findet man allerdings vor allem oft bei älteren Fahrzeugen. Dabei wird über Druck steife Kabel durch den elektrischen Antrieb eine Mechanik in Bewegung gesetzt, welche den Deckel und teilweise auch den Sonnenschutz in Bewegung setzt.
Um ein komplett elektrisches Schiebedach zu erhalten, das ohne manuelle Betätigung auskommt, benutzt man bei hochwertigen Schieberdächern oder technisch aufwändigen Großdächern oft zwei elektrische Antriebe.
Folgende
unterschiedliche Schiebedachsysteme kennt man aus dem Stand der Technik:
Das
Lamellendachsystem besteht aus mehreren kleineren Blech- oder Glaslamellen. Das Rolldachsystem ist ein
textiles Dachsystem, wobei die Dachplane allerdings gerollt wird. Das Faltdachsystem ist ein textiles
Dachsystem, das nicht mit einem Cabrio-Verdeck verwechselt werden sollte. Ein Schiebedachsystem, dass
beispielsweise als Komplettsystem mit dem Dach in das Fahrzeug eingebaut wird, ist das Modulsystem.
Das Spoilerdach ist ein Dachsystem, bei dem sich der Deckel über die Dachhaut bewegt. So dass eine kleine
Öffnung entsteht, kann ein Hubdach nach hinten angehoben werden. Das Hubdach schützt dann vor Sonne,
Regen und Zugluft. Ein Dachsystem, bei dem der Deckel unter die Dachhaut bewegt wird und – damit eine
Öffnung entsteht – zurückgeschoben wird, ist das Schiebedach. Zuletzt können die vorgenannten Varianten
durch einige Mehrdeckelsysteme benutzt werden, was als Großdachsystem bezeichnet wird.