Auto Glossar - AutoScout24: Rückfahrkamera

Rückfahrkamera

Der Fortschritt der Elektronik ist in vielen Bereichen der Automobiltechnik extrem. Neben komplexer Technik wie Motorsteuerungen oder ganzen Bussystemen, die der Kunde nicht wahrnimmt, gibt es sehr nützliche elektronische Fahrhilfen. Den inzwischen weit verbreiteten Rangierhilfen mittels Abstandssensoren in den Stoßstangen folgt nun die Rückfahrkamera. Die Sicht hinter das Auto gibt beim Rangieren mehr Sicherheit als der Entfernungssensor: Der Fahrer sieht nun Hindernisse hinter dem Auto, mit dem Sensor war er blind.

Bei verschiedenen Fahrzeugen werden Rückfahrkameras bereits als Option bei der Erstausrüstung vom Autohersteller angeboten. Eine Rückfahrkamera besteht aus drei Komponenten: Der Kamera am Heck, dem Bildschirm am Armaturenbrett und der Signalübertragung von der Kamera zum Bildschirm.

Es gibt zu geringen Kosten kleine Überwachungskameras für Farb- oder Schwarzweißbilder mit einer Weitwinkel Optik, die den Raum hinter dem Fahrzeugheck gut abbilden. Diese kleinen Module lassen sich konstruktiv in die Heckpartie des Fahrzeugs so einbauen, dass nur ein geschultes Auge die Kamera erkennt. Die Datenübertragung erfolgt per Kabel oder per Funk. Als Bildschirm eignet sich ideal ein bereits verfügbares und fest installiertes Navigationsgerät. Wird diese Kombination vom Fahrzeughersteller angeboten, handelt es sich um eine sehr funktionelle Lösung. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder bei manueller Aktivierung eröffnet das Navigationssystem einen sicheren Blick nach hinten. In Kombination mit Infrarot Leuchtdioden am Heck kann die Kamera schwarzweiße Bilder auch bei Dunkelheit unabhängig von den normalen Rückfahrscheinwerfern erfassen.

Neben der komfortablen integrierten Lösung durch den Autohersteller werden verschiedene Systeme zur Nachrüstung angeboten. Häufig kommen solche Lösungen bei Wohnmobilen und Wohnwagen zum Einsatz, da diese Fahrzeuge eine extrem schlechte Sicht nach hinten bieten. Rangieren nur mit Außenspiegel ist ohne eine zweite Person hinter dem Fahrzeug oder eine Rückfahrkamera ein Sicherheitsrisiko und gefährdet neben dem eigenen Fahrzeug auch Dritte.

Bei der Entscheidung für die Nachrüstung einer Rückfahrkamera sind komplette Systeme erhältlich, die technisch aufeinander abgestimmt sind und eine gute Funktion sicherstellen. Vor dem Kauf sind folgende Entscheidungen zu treffen: Benötige ich ein farbiges oder ein schwarzweißes Bild, kann ich ein Kabel verlegen oder benötige ich – wie bei einem Wohnwagen – eine Bildübertragung per Funk? Eine Funkübertragung vereinfacht in jedem Fall die Montage. Kamera und Bildschirm müssen aber immer über das Bordnetz des Fahrzeugs mit Strom versorgt werden. Eine Beratung vor dem Kauf durch den Fachhandel ist sinnvoll.

 

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