Auto Glossar - AutoScout24: Standlicht

Standlicht

Das Standlicht dient dazu, Fahrzeuge, die an unbeleuchteten Stellen abgestellt sind, für andere Verkehrsteilnehmer kenntlich zu machen. Deshalb ist das Standlicht für zweispurige Fahrzeuge zwingend vorgeschrieben. Im Paragraf 51 der Straßenverkehrszulassungsordnung sind die Einbauvorschriften für das Standlicht genau geregelt. Die Höhe der Lampen für das Standlicht darf zwischen 350 mm und 1500 mm von der Fahrbahn aus gemessen betragen. Der Abstand zur äußeren Fahrzeugkante darf maximal 400 mm betragen. Vorne müssen die Lampen weißes und hinten rotes Licht haben. In der Regel sind die Glühbirnen für das Standlicht mit in den normalen Scheinwerfern integriert. Hinten werden die ganz normalen Rücklichter dazu verwendet.

Es gibt laut Straßenverkehrsordnung genaue Vorschriften darüber, wann und wo das Standlicht eingeschaltet werden muss. Innerhalb geschlossener Ortschaften braucht es nur dort eingeschaltet sein, wo es keine Straßenbeleuchtung gibt. In beleuchteten Straßen können die Fahrzeuge auch ohne Standlicht abgestellt werden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass viele Städte die Beleuchtung zur Einsparung von Energie nicht mehr die ganze Nacht eingeschaltet lassen. Bei einigen Autos besteht auch die Möglichkeit, das Standlicht nur auf einer Fahrzeugseite einzuschalten. Das ist in geschlossenen Ortschaften ebenfalls erlaubt. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss aber auf jeden Fall immer das komplette Standlicht eingeschaltet werden. Es empfiehlt sich auch, das Standlicht beim Warten vor einem Bahnübergang einzuschalten. Dadurch werden die Autofahrer auf der gegenüberliegenden Seite nicht unnötig geblendet. Es darf aber auf keinen Fall mit eingeschaltetem Standlicht gefahren werden.

 

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