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Artikel veröffentlicht am: 11.02.2010

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Vorstellung: Porsche 911 Turbo S

Der Ultimative

Nach fünfjähriger Pause bietet Porsche vom 911 Turbo ab Mai 2010 wieder die exklusivere und stärkere S-Variante an. 530 PS und eine besonders umfangreiche Serienausstattung qualifizieren ihn zum absoluten Highend-Elfer. Premiere feiert die Stark-Version als Coupé und Cabriolet auf dem Genfer Auto Salon.

Trotz der Mehrleistung blieb die Antriebs-Hardware unverändert. Der bekannte 3,8-Liter-Boxermotor wird weiterhin von zwei Abgasturboladern mit variabler Turbinengeometrie zu spektakulären Höchstleistungen animiert. Allerdings kitzelt eine modifizierte Motorsteuerungs-Software aus dem Sechs-Zylinder-Turbo nun 530 statt 500 PS. Das Drehmoment soll 700 Newtonmeter betragen.

Entsprechend herausragend sind die Fahrleistungen des S: In Kombination mit dem serienmäßigen Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe lässt man im Launch-Control-Modus den Standardsprint in 3,3 Sekunden (Turbo 3,4 Sekunden) hinter sich. Maximal kann der Modellathlet aus dem Musterländle auf 315 km/h beschleunigen (Turbo 312 km/h). Angesichts dieser Werte ist der Normverbrauch von 11,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer ein beeindruckendes Effizienz-Statement.

Optimale Voraussetzungen

Porsche 911 Turbo SDamit die üppige Leistung des Kraftmeiers auch halbwegs sauber in Vortrieb umgesetzt wird, ist das salbungsvoll Porsche Traction Management genannte Allradsystem Ehrensache. Zusätzlich verfügt die Flunder über speziell optimierte Fahrsicherheits-Komponenten wie dynamische Motorlager und das Porsche Torque Vectoring (PTV) einschließlich mechanischer Quersperre an der Hinterachse. Ebenfalls für höchste Anforderungen an Dynamik und Sicherheit empfehlen sich die serienmäßigen Keramik-Bremsen hinter schicken 19-Zoll-Felgen im RS-Spyder-Design mit Zentralverschluss.

Auch der Innenraum bietet viele Extras, die beim einfachen 911 Turbo aufpreispflichtig sind. So bietet der S ein Sport-Chrono-Paket, das Dreispeichen-Sportlenkrad mit Schaltpaddles, adaptive Sportsitze, Kurvenlicht, Tempostat, CD-/DVD-Wechsler sowie eine exklusive Bi-Color-Lederinnenausstattung in den Farbkombinationen Schwarz/Crema oder Schwarz/Titanblau.

Die Preisgestaltung ist entsprechend: Rund 173.000 Euro kostet das Coupé, für die Cabrioversion muss man nochmals 12.000 Euro drauflegen. Wesentlich teurer wird es allerdings nicht mehr, denn aufgrund der üppigen Serienausstattung dürften individuelle Aufpreis-Orgien eher bescheiden ausfallen. Und: Ausstattungsbereinigt ist der 911 Turbo S sogar rund 1.000 Euro günstiger als der 911 Turbo - Leistungssteigerung nicht einberechnet. (mh)

Porsche 911 Turbo S