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Artikel veröffentlicht am: 21.10.2010

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Bericht: Seat Leon Supercopa-Finale 2010 in Hockenheim

Aus, Schluss und vorbei

Der Seat Leon Supercopa 2010 ist vorbei. Nie war die Rennserie so spannend wie in diesem Jahr. Drei Fahrer lagen vor dem letzten Rennwochenende in Hockenheim nur wenige Punkte auseinander; jeder konnte den Gesamtsieg holen. Damian Sawicki, der Fahrer mit den AutoScout24-Türen, lag bis dato auf Platz ein, Andreas Simonsen und Shane Williams folgten.

Regen gab es am vergangenen Wochenende in Hockenheim viel. So viel, dass am Samstag sogar die Regenreifen überfordert waren und sich die Fahrer an die Grenze zwischen Haftung und Aquaplaning in Mini-Schritten herantasten mussten. Manche mit mehr, manche mit weniger Erfolg. So viele Unfälle wie in Hockenheim gab es vorher nicht. Klar, es ging letztendlich auch um die Wurst.

Übereifrig?

Umso verwunderlicher, dass Damian Sawicki in der Qualifikation am Samstagmorgen lediglich auf Platz 13 fahren konnte. Seine direkten Meisterschafts-Konkurrenten Andreas Simonsen kam auf Startplatz drei, Shane William flog übereifrig raus, sodass er im Rennen noch hinter Sawicki starten musste.

Das hinderte den Südafrikaner nicht daran, im ersten Rennen am Samstagnachmittag bis auf Platz fünf vorzufahren. Damian Sawicki hing die ersten vier Runden am Heck des Südafrikaners (da noch auf Platz sechs und sieben), bis er zur Anfahrt ins Motodrom geradeaus in die Reifenstapel rauschte. Andreas Simonsen reichte ein zweiter Platz hinter Petr Fulin und vor Altmeister Thomas Marshall, um die Gesamtwertung vor dem letzten Rennen zu übernehmen.

Finale

Am Sonntagmorgen fand das Finale statt. Damian Sawicki konnte wieder fahren, startete aber (wieder) von ganz hinten. Shane William konnte aufgrund der Vortagsplatzierung aus Reihe eins (Platz 1 – 6 aus Rennen eins starten in umgekehrter Reihenfolge in Rennen zwei) vor Andreas Simonsen starten. Jedoch dauerte es nicht lange und Shane Williams legte einen fulminanten Verbremser hin, den Thomas Marshall ausnutzte und sich an Williams vorbeischob.

Simonsen war aufgrund des Führungswechsels zu diesem Zeitpunkt Gesamtsieger, obwohl er noch auf Rang vier lag. Williams musste also wieder an Marshall vorbei. Der Zweikampf endete in einer Berührung, die das technische K.O des Südafrikaners aufgrund einer gebrochenen Felge bedeutete.

Damian Sawicki konnte auf Platz fünf vorfahren, was am Gesamtsieg des Schweden Simonsen nichts ändert. AutoScout24 Werbeträger Damian Sawicki wird Vizemeister, Shane Williams belegt Rang drei. (mb)