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Artikel veröffentlicht am: 04.11.2011

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Erste Infos: Opel Astra OPC

Starkes Stück

Während Opel dieser Tage die GTC genannte, coupéartig akzentuierte Dreitürer-Version des Astra offiziell der Presse vorstellt, werden auch erste Informationen zur Hochleistungs-Version OPC bekannt gegeben. Der wohl wichtigste Punkt: Bei der Leistung können die Rüsselsheimer den Wolfsburger Rivalen Golf R überflügeln.

280 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment lautet die stolze Ansage. Entlockt wird diese deftige Power einem Zwei-Liter-Direkteinspritzer-Turbobenziner, der über ein manuelles Sechs-Gang-Schaltgetriebe allein die Vorderräder unter hohen Traktions-Stress setzt. Noch vor wenigen Jahren hatte die OPC-Version des Vectra mit V6-Maschine mit exakt dieser Leistung für Furore gesorgt.

Weniger als sechs Sekunden

Wie schnell der damit bislang stärkste Astra aus den Blöcken kommt, behält Opel noch für sich. Wahrscheinlich dürfte der Standardsprint in unter sechs Sekunden abgehakt sein, während die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h beschränkt wurde.

Besonderes Augenmerk hat Opel auf das Fahrwerk gelegt. So verfügt der OPC über die HiPerStrut genannten Hochleistungsfederbeine der GTC-Baureihe. Darüber hinaus verfügt die OPC-Variante über das mechatronische FlexRide-Chassis, das dem Fahrer ermöglicht, per Knopfdruck die Stoßdämpferkennlinie, Gasannahme und Lenkung mit einer Sport- und OPC-Einstellung noch weiter zu schärfen.

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Mechanisches Sperrdifferenzial

Ein weiterer wichtiger Baustein der OPC-Fahrwerks-Abstimmung ist das mechanische Sperrdifferenzial an der Vorderachse, das für bestmöglichen Grip beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven sorgen soll. Bereits beim 210 PS starken Corsa OPC sorgt diese Technik für ein erfreulich gutmütiges Fahrverhalten, selbst wenn bei angewinkelten Vorderrädern volle Leistung abgefragt wird. Ebenfalls ein OPC-spezifisches Hochleistungselement des furiosen Astras ist eine Bremsanlage von Brembo.

Hochleistungs-Optik

Sein Hochleistungs-Ansinnen bringt der Astra OPC auch optisch rüber. So sorgen speziell gestaltete Front- und Heckstoßfänger, Seitenschürzen, ein aerodynamisch optimierter Dachspoiler und zwei Auspuff-Endrohre in Trapezform für noch mehr Athletik. Im Innenraum sorgen Performance-Sitze und , einem unten abgeflachten OPC-Sportlederlenkrad und speziellen Instrumenten.

Ein wenig muss man sich noch bis zur Markteinführung des Astra OPC gedulden. Erst im Sommer 2012 wird er verfügbar sein. Einen Preis hat Opel noch nicht genannt, doch dürfte dieser bei rund 30.000 Euro liegen. Sehr wahrscheinlich wird Opel unterhalb vom rund 32.500 Euro teuren Golf R bleiben wollen.