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Artikel veröffentlicht am: 23.11.2012

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Meldung: Opel kehrt zum Motorsport zurück

Der Motorsport soll‘s richten

Opel will sein Image aufpolieren und engagiert sich wieder im Motorsport. Ab der Saison 2013 soll eine Rallye-Cupversion des Kleinstwagens Adam im Rahmen der ADAC Rallye-Masters-Serie einen Markenpokal ausfahren. Zudem wird 2013 eine Rennversion des Astra OPC für den Kundensport aufgelegt.

Der Adam fährt zukünftig in einer FIA R2-nahen Spezifikation um den ADAC Opel Rallye Cup; außerdem gibt es eine Rallye-Junior-Sonderwertung für Piloten bis 27 Jahre ausgeschrieben und der Sieger einer finalen Sichtung wird in der darauffolgenden Saison speziell gefördert.

Fit fürs 24-Stunden-Rennen

Das kompakte Astra Coupé ist technisch auf die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring zugeschnitten und soll in diesem Rahmen ebenfalls einen Markenpokal ausfahren. Auch eine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in der Eifel ist vorgesehen.

Opel blickt auf eine über 100-jährige Motorsportgeschichte zurück. Bereits kurz nach der Aufnahme der Automobilproduktion im Jahr 1899 wurden die ersten Fahrzeuge zu Rennwettbewerber geschickt. Ihre größten Triumphe feierte die Marke ab Mitte der 1970er-Jahre, als sie mit Walter Röhrl zwei Rallye-Europameistertitel und 1982 mit dem Acona 400 dann den Weltmeistertitel einfuhr.

Seit 2005 kein Engagement mehr

In den 80er- und 90er-Jahren konzentrierten sich die Rüsselsheimer auf die Rundstrecke. 1994 gab es den Titel in der DTM, 1996 und 1998 in den Nachfolge-Serien ITC und STW. Hinzu kam 2003 ein Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Nach dem Ausstieg aus der DTM Ende 2005 hat Opel sein Motorsport-Programm fast auf null zurückgefahren. Zu den wenigen Ausnahmen zählte das Nachwuchsförder-Projekt OPC-Racecamp. (mg/sp-x)