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Artikel veröffentlicht am: 01.03.2013

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Studie: Toyota FT-86 Open Concept

Hurra, der Lenz ist da

Also doch: Toyota bringt das reichlich Begeisterung auslösende Sportcoupé GT86 als Cabriolet. Einen ersten konkreten Ausblick gibt die Studie namens FT-86 Open Concept, die auf dem Genfer Autosalon (7. bis 13. März 2013) Premiere feiert. Angeblich will Toyota die Entscheidung für den Serienbau von den Besucherreaktionen auf der Messe abhängig machen, doch sehr wahrscheinlich ist der Serienbau bereits beschlossene Sache.

Dass die Reaktion der Besucher positiv ausfallen wird, ist angesichts des gelungenen Aufschnitts mehr als sicher. Überraschungen bietet der knackig proportionierte Sonnenanbeter keine. Der sportlich-elegante Charakter der Studie wird von einer klassischen Farbkombination unterstrichen: Karosserie und Innenausstattung des FT-86 Open Concept sind in Weiß gehalten, das Verdeck in Marineblau.

Bei dem variablen Dach handelt es sich um ein elektrisch betätigtes, mehrlagiges Textilverdeck mit einer Heckscheibe aus Glas. Der Platz hinter den Rücksitzen, den das zurückgeklappte Verdeck beansprucht, soll das Gepäckraumvolumen nur geringfügig einschränken.

Jamjam: Boxermotor, Heckantrieb

Die Studie basiert auf der Plattform des GT86 und wird wie dieser von einem Boxer-Saugbenziner, der aus zwei Litern Hubraum 200 PS mobilisiert und für sportliche Fahrleistungen sorgt. Über ein eng gestuftes manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe oder über ein 6-Stufen-Automatikgetriebe wird die Kraft ausschließlich an die Hinterräder geleitet.

Die McPherson-Vorderachse und die Doppelquerlenkerachse am Heck sind weitere Voraussetzungen für ein spaßbetontes Handling. Dazu trägt auch die kurze Übersetzung der elektrischen Servolenkung bei, die sich mit einem Wert von 13:1 auf dem Niveau von Rennwagen liegt.

Dürfte kaum schwerer werden

Da nach Aussage von Toyota bereits bei der Konstruktion des GT86 eine Cabrio-Version mit eingeplant wurde, wären im Fall einer Serienproduktion des FT-86 Open Concept keine größeren strukturellen Veränderungen an der Karosserie nötig. Die Japaner kündigen deshalb ein ähnlich gutes Leistungsgewicht (6,3 kg pro PS beim Coupé) für die Offenkonstruktion an. Der niedrige Schwerpunkt des GT86 soll dank des leichten Textilverdecks sogar noch weiter abgesenkt werden.

Sofern der offene GT86 kommen sollte, was in gut einem Jahr schon der Fall sein dürfte, sollte man mit einem Aufpreis von zehn bis 15 Prozent im Vergleich zum Coupé rechnen, was in absoluten Zahlen einen Preis um 35.000 Euro ergeben dürfte. (mh)