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Artikel veröffentlicht am: 21.08.2007

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Studie: Citroën C5 Airscape

Offener Luxus-Liner

Ganz egal welchem Trend die Automobilindustrie gerade folgt, es gibt ein Modell, dass immer Begeisterung hervorruft - ein großes Cabriolet. Auf der IAA präsentiert Citroën seine neueste Interpretation eines offenen Viersitzers: Die Studie C5 Airscape.

Wer heutzutage ein Cabrio baut, kommt um eine Frage nicht herum: Stoffdach oder Klappverdeck? Citroën präsentiert beim C5 Airscape einen völlig neuen Lösungsansatz. Die Franzosen haben dem aus Carbon-Faserverbund gefertigten Klappdach einfach einen Textilbezug verpasst. Und durch das integrierte Panorama-Glasdach kommt auch noch jede Menge Licht in das Interieur.

Komplett in Leder

Mächtige Türen mit extrem lang gezogenen Türgriffen ermöglichen den Zutritt zum Cabrio. Bis zu vier Passagiere finden im C5 Airscape Platz und können sich an der edlen Optik des komplett in dunkelbraunem Leder ausgeschlagenen Innenraums erfreuen. Der großzügige Einsatz von Chrom am Schaltknauf, in der Mittelkonsole und an den Drehreglern sorgt für sportliche Akzente.

An der feststehenden Nabe des lederbezogenen Volants sind neben den üblichen Lenkstockhebeln auch Bedienelemente für Radio, Navi, Tempomat und Bordcomputer angebracht. Dahinter befinden sich drei Rundinstrumente deren Zeiger nicht mehr mittig angebracht sind, sondern außen am Rand entlang wandern - ähnlich den Instrumenten in der Mercedes E-Klasse.

Dieselantrieb

Unter der lang gestreckten Haube mit typischem Citroën-Grill und geschwungenen Scheinwerfen arbeitet ein 2,7 Liter großer V6-Diesel. Der Selbstzünder mobilisiert 204 PS und schickt schon bei niedrigen 1.900 Touren 440 Newtonmeter an die Vorderachse. Doch damit nicht genug, Citroën kombiniert den HDi-Motor mit einem so genannten Urban Hybrid.

Hinter dem System verbergen sich ein umgekehrter Startergenerator und mehrere Hochleistungskondensatoren, die kurzfristig große Energiemengen speichern können. Zum einen fungiert der Urban Hybrid als Start-Stopp-Automatik: Bei Geschwindigkeiten unter sechs km/h und getretener Bremse wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet. Nimmt der Fahrer den Fuß vom Bremspedal springt der Sechszylinder sofort wieder an.

Energie-Rückgewinnung

Dadurch erhofft sich Citroën eine CO2-Einsparung von rund 24 Gramm pro Kilometer. Weitere Verbrauchsreduzierungen sollen durch das Speichern der Energie erreicht werden, die beim Bremsen und im Schubbetrieb zurück gewonnen wird. Sie soll ausreichen um das gesamte Bordnetz mit Strom versorgen.

Über die Alltagstauglichkeit des Viersitzers schweigt sich Citroën noch aus, gibt keine Kofferraum zahlen bekannt. Das wuchtige Heck mit roten Rückleuchten lässt aber auf ausreichend Stauraum schließen. Ebenso gibt es noch keine Auskunft über eine Mögliche Serienproduktion. (mg)