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Artikel veröffentlicht am: 29.08.2007

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Vorstellung: Aston Martin DBS

Nicht nur für Geheimagenten

James Bond durfte ihn bereits fahren, jetzt präsentiert Aston Martin den DBS auch für die Öffentlichkeit: Die englische Sportwagenschmiede gibt nähere Details zu dem aus dem Agenten-Thriller „Casino Royal“ bekannten Super-Coupé preis.

Breiter und flacher als der DB9 ist der 4,72 Meter lange DBS, und wirkt damit noch dynamischer, noch aggressiver. Die nur 1,28 Meter Höhe versprechen beste Aerodynamik und wenig Platz im Innenraum. Doch darauf kommt es bei so einem Supersportler ja eh nicht an.

Mehr Power

Angetrieben wir der DBS vom gleichen Sechs-Liter-V12 wie der DB9 – nur mit nochmals 67 PS mehr Power, satte 517 Pferdestärken entwickelt der Zwölfender. Die katapultieren den Aston Martin bei Bedarf in 4,3 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 302 km/h. Das Getriebe des DBS ist auf der Hinterachse verbaut, sechs Gänge stehen dem exklusiven Fahrerkreis zur Verfügung.

Vor allem das hohe Gewicht vermiest bei der Beschleunigung die drei vor dem Komma. Immerhin müssen 1.695 Kilogramm in die Gänge kommen. Dabei haben die Engländer schon ordentlich eingespart, der Einsatz von Karbon brachte rund 40 Kilogramm Ersparnis. Trotzdem bleibt der DBS ein Schwergewicht. Zum Vergleich: der nur 1.585 Kilogramm schwere Porsche 911 Turbo braucht für den Standardsprint mit Automatikgetriebe gerade mal 3,7 Sekunden.

Gegen Aufpreis leichter

Doch nicht nur beim Gewicht übertrifft der Engländer den Stuttgarter. Auch der Preis liegt mit rund 250.000 Euro mehr als 100.000 Euro über dem des Elfers. Gegen Aufpreis lässt sich immerhin das Gewicht um weitere 20 Kilogramm senken: Soviel sollen die speziellen Sportsitze aus einer Karbon-Kevlar-Mischung weniger wiegen als die Seriensessel. (mg)