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Artikel veröffentlicht am: 18.08.2006

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Vorstellung: Kia Opirus Facelift

E-leganter Koreaner

Kias Beitrag im Business-Segment nennt sich Opirus. Die Limousine ist seit Jahren erhältlich, tritt hierzulande aber kaum in Erscheinung. Nun wird der koreanische Konkurrent zu Audi A6, BMW 5er und Co. gründlich überarbeitet.

Optisch ändert sich allerdings fast nichts. Nach wie vor erinnert vor allem die Frontpartie stark an die Mercedes E-Klasse. Die Motorhaube wurde nun leicht abgesenkt, der hintere Überhang zwei Zentimeter länger.

Nachgebessert wurde sowohl an der Karosseriestruktur als auch am Fahrwerk. Das neu gestaltete Armaturenbrett soll die Qualitätsanmutung verbessern, neue Ausstattungsmerkmale wie unter anderem beheizbare und kühlbare Vordersitze, elektrisch einstellbare Pedale den Komfort erhöhen.

Neuer Sechszylinder

Die wichtigste Neuerung versteckt sich unter der Motorhaube. Der V6-Benziner des Opirus schöpft aus 3,8 Liter Hubraum 266 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 353 Nm - gegenüber dem Vorgänger bedeutet das eine Leistungssteigerung von rund 30 Prozent.

Da der Opirus zugleich 122 Kilogramm abgespeckt hat, verkürzt sich der Standardsprint deutlich. In 7,5 Sekunden (statt bislang 9,2 Sekunden) erreicht der große Kia die 100-km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Der Durchschnittsverbrauch sank leicht auf 10,9 Liter je 100 Kilometer.

Publikumspremiere feiert der facegeliftete Kia auf der Paris Motor Show Ende September. Die Preise für den deutschen Markt wurden noch nicht bekannt gegeben. Mit etwas über 40.000 Euro muss gerechnet werden. (red)