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Artikel veröffentlicht am: 27.09.2018

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Bericht: Pariser Autosalon 2018

Viele Premieren in Paris

Seit 1898 gibt es mit der „Mondial de l’Auto“ in Paris eine Leitmesse für die Pkw-Branche. Im jährlichen Wechsel mit der Frankfurter IAA werden auf dem Messegelände in der französischen Hauptstadt neue Modelle und interessante Studien vorgestellt. 2018 findet der Autosalon vom 2. bis zum 14. Oktober statt, öffentlich zugänglich ist die Messe nach den beiden Pressetagen für jedermann ab 4. Oktober.

Neuheitenfeuerwerk trotz fehlender Marken

Auch im 120. Jubiläumsjahr stellen zahlreiche Hersteller wieder ihre Neuheiten auf dem Mondial vor. Die Liste ist lang, obwohl viele große Marken gar nicht erst nach Paris reisen werden. Unter den Firmen, die der Messe fernbleiben, sind unter anderem VW, Ford, Mazda, Volvo, Opel, Nissan, Alfa Romeo und Ferrari. Ein Grund: Für ihre Premieren bevorzugen die Autohersteller mittlerweile eigene Veranstaltungen, bei denen eine Berichterstattung gesichert ist und nicht durch neue Modelle der Konkurrenz gestört wird. Nichtsdestotrotz: Mit Weltpremieren wie dem neuen Porsche 911 der Baureihe 992, dem neuen BMW 3er, Hyundai i30N Fastback oder Skoda Kodiaq RS gibt es dennoch ein paar echte Neuheiten zu sehen. Viele Marken bringen außerdem Messepremieren mit nach Paris, die es allerdings bereits auf anderen Events oder in den Medien zu sehen gab. Hier zählen wohl der neue Audi e-tron, Porsche Macan, das große Seat-SUV Tarraco oder DS 3 Crossback zu den interessantesten Fahrzeugen. Aber auch Neuheiten wie Toyota Corolla als Kombi, Mercedes-AMG A 35 oder Renault Mégane R.S. als scharfe Trophy-Variante dürften Besucher anziehen.

Deutsche Hersteller mit Premieren im Gepräck

Konzentriert man sich auf die deutschen Hersteller, gibt es bei Audi darüber hinaus wohl noch die Neuauflagen von A1 und A6 Avant zu sehen geben, während BMW zusätzlich zum 3er auch den 8er (vielleicht sogar als Cabrio?) sowie den neuen Z4 und X5 zeigen wird. Mercedes hat neben dem Hot Hatch A 35 wohl auch noch den neuen GLE, die Limousine der A-Klasse und eventuell auch eine neue B-Klasse im Gepäck. Bei Porsche wären eigentlich auch die starken GT4- und Spyder-Varianten von 718 Cayman und Boxster fällig, allerdings dürfte dem 992 wohl mehr Bedeutung zugemessen werden.

Neben den vielen neuen Modellen sind in Paris traditionell auch immer einige Studien zu sehen. Hier sind bereits die Auftritte von Skoda mit dem kompakten SUV „Vision RS“ sowie von Peugeot mit dem elektrischen Retro-Coupé „e-Legend Concept“ gesichert. Ein weiterer französischer Hersteller mit einer Studie in Paris könnte Alpine sein, die womöglich auf den immer schneller fahrenden Zug der Performance-SUV aufspringen. Auch ein paar Elektro-Konzepte werden sich wohl in den Hallen am Porte de Versailles wiederfinden. (sp-x/mf/jup)