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Artikel veröffentlicht am: 14.08.2008

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Erste Infos: Kia Soul

Seele eingehaucht

Auf dem Genfer Autosalon 2008 überraschte Kia mit einem frech gezeichneten Minivan. Der Soul zeigte, wie man in dieses eher dröge Segment mehr Spaß bringen könnte. Jetzt ist der Koreaner für Anfang 2009 als Serienfahrzeug angekündigt. Etwas konservativer als die Studie, aber noch immer mit mehr Pfeffer im Hintern als bei vielen Konkurrenten.

Dass die Seele - was Soul übersetzt heißt - wirklich so extrovertiert in den Handel kommen würde, wie sie in Genf stand, dachte wohl keiner wirklich. Wie sich nun aber der endgültige Kia Soul präsentiert, verdient Respekt. Zwar polarisiert die Serienversion nicht mehr so, wie es die Studie tat, aber anders ist der Kleine noch immer.

Die kubusähnliche Form mit niedlicher Stupsnase ist markant und hat Wiedererkennungswert. Die Schwünge in der Flanke verleihen dem etwas über 4,10 Meter langen und gut 1,60 Meter hohen Kleinsttransporter Eigenständigkeit und eine gewisse Stämmigkeit. Durch die Breite von rund 1,70 Metern wirkt er dabei keineswegs hochbeinig. Vorne gibt es SUV-Anleihen in Form eines angedeuteten Unterfahrschutzes.

Klare Zielgruppe

Der Koreaner, der vor allem junge Käuferschichten ansprechen soll, kann laut Kia mit einer hohen Variabilität überzeugen. Das ist gut, denn gehört die Wandelbarkeit zu den Kaufargumenten in diesem Segment. Als Motorisierungen wollen die Ost-Asiaten vorläufig einen Diesel und einen Benziner anbieten. Beide schöpfen ihre Kraft aus 1,6 Liter Hubraum, leisten rund 120 PS und sind aus der Cee’d-Familie bekannt. Eine kleinere Einstiegsmotorisierung wird es erst später geben.

Konkurrenz gibt’s auch hier

Nicht nur Kia setzt auf einen flippigen Minivan. Den Daihatsu Materia gibt es bereits seit einiger Zeit und Citroën hat für Anfang 2009 mit dem C3 Picasso ein ähnliches Modell in Petto. Das ist schön, denn Konkurrenz belebt bekanntermaßen das Geschäft, erweitert Horizonte (bei anderen Herstellern) und bereichert in diesen konkreten Fällen vor allem das Straßenbild.