Rückrufe

16.04.2014

BMW 1er, 3er, 5er, 6er, 7er, X3, X5, X6, Z4: Verschraubung am Motor

Wegen einer möglicherweise fehlerhaften Verschraubung am Motor ruft BMW nun auch in Deutschland Fahrzeuge mehrere Baureihen zurück. Betroffen sind 10.800 Pkw der Modelle 1er, 3er, 5er, 6er, 7er, X3, X5, X6 und Z4 mit Sechszylinder-Benziner, jeweils aus dem Produktionszeitraum zwischen September 2009 und November 2011.

Bei den Fahrzeugen kann in seltenen Fällen eine Schraube an der Abdeckung der Ventilsteuerung brechen. In der Folge würde Öl austreten und der Motor sicherheitshalber automatisch auf das Notlaufprogramm umschalten. Der Fahrer merkt das am Leistungsverlust und am Aufleuchten der entsprechenden Warnlampe. Die betroffenen Kunden werden nun vom Hersteller angeschrieben. In der Werkstatt werden die vier möglicherweise betroffenen Schrauben vorsichtshalber getauscht, sollte bereits ein Bruch vorliege, wird die gesamte Ventilsteuereinheit ersetzt. Weltweit sind 489.000 Fahrzeuge betroffen, der Großteil davon in den USA. (sp-x)

01.10.2013

BMW X1, X3, 1er, 3er, 5er, Z4: Bremskrafverstärker

Rund 6.800 neue BMW verschiedener Modellreihen müssen in die Werkstatt. Bei den Fahrzeugen mit Vierzylinder-Benziner kann es laut Hersteller in Einzelfällen zu Problemen mit der Nockenwelle kommen und in Folge zu einer Beeinträchtigung der Bremskraftunterstützung.

Dabei funktioniert die Bremse weiterhin und das Fahrzeug bremst. Fällt der Bremskraftverstärker aus, sind aber höhere Pedalkräfte vonnöten als Autofahrer es heutzutage gewohnt sind. Dass man die Bremse stärker treten muss, um die gleiche Bremswirkung zu erreichen, passiert aber nicht plötzlich, sondern kündigt sich laut BMW über mehrere Bremsvorgänge an.

Betroffen sein können Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Juni 2012 bis August 2013. Beim den BMW 1er ist es die Variante 125i, beim 3er sind es 320i und 328i, beim 5er 520i und 528i, beim X1 und X3 die 20i und 28i sowie beim Z4 18i, 20i und 28i. BMW schreibt die Halter an, in der Werkstatt werden die Fahrzeuge überprüft, gegebenenfalls wird in einer rund zweistündigen Reparatur die Nockenwelle nachgearbeitet. (sp-x)

28.08.2013

BMW 1er, 5er, 7er, X5, S6: Kraftstofffilterheizung

BMW ruft wegen Problemen an der Kraftstofffilterheizung 34.900 Diesel-Fahrzeuge von fünf Baureihen in die Werkstatt. Betroffen sind 1er, 5er, 7er sowie die beiden SUV X5 und X6, die zwischen Mai und November des Jahres 2009 vom Band liefen.

Bei Fahrzeugen mit Vier- oder Sechszylinder-Dieselmotor wird möglicherweise die Kraftstofffilterheizung permanent mit Strom versorgt, Grund ist ein Kontaktproblem. Während einer längeren Standzeit kann das zu einem vollständigen Entladen der Batterie führen. Vereinzelt sind laut BMW auch Verkokelungen im Motorraum aufgetreten. Sie können im schlimmsten Fall einen Motorbrand verursachen. Personenschäden gab es laut Hersteller nicht.

Das Kraftfahrt-Bundesamt sowie BMW informieren die Halter der betroffenen Fahrzeuge und bittet diese in die Werkstatt. Dort wird innerhalb von zwei Stunden die Kraftstofffilterheizung kostenlos ausgetauscht. (sp-x)

08.05.2013

BMW 3er: Beifahrer-Airbag

Auch BMW muss wegen möglicherweise defekter Beifahrer-Airbags weltweit 220.000 Autos zurück rufen. Aus dem gleichen Grund hatten schon vor rund einem Monat japanische Hersteller wie Toyota, Honda und Mazda rund drei Millionen Autos in die Werkstätten beordert. Sie alle wurden vom japanischen Zulieferer Takata beliefert. Der hatte allerdings BMW erst deutlich später über die Probleme aufgeklärt.

Erst ganz kurz bevor die japanischen Hersteller ihren Rückruf starteten, sei man informiert worden, hieß es beim bayrischen Hersteller. Seitdem habe man analysiert, in welchen Baureihen die möglicherweise defekten Teile eingebaut worden sein könnten. Denn die Lieferung liegt schon etwas länger zurück: Potenziell betroffen sind laut BMW Modelle der Dreier-Baureihe, die zwischen Dezember 2001 und März 2003 gebaut wurden. In Deutschland wurden rund 64.000 Stück damals ausgeliefert, höchstwahrscheinlich sind davon allerdings nicht mehr alle auf der Straße unterwegs.

Die Halter werden von BMW angeschrieben und zu einem rund einstündigen Werkstattaufenthalt gebeten. Dort wird der Beifahrer-Airbag vorsorglich ausgetauscht. Er könnte sich ansonsten bei einem Unfall möglicherweise nicht ausreichend öffnen. Bisher ist dem Hersteller aber kein einziger Fall bekannt, bei dem dieser Fehler passiert ist. Weitere deutsche Kunden des japanischen Zulieferers Takata sind VW und Mercedes. Auf Nachfrage bestätigten beide Unternehmen, dass sie nicht betroffen sind. (sp-x)

02.09.2011

BMW 1er, 5er, 7er, X3, X5 und X6: fehlerhafte Steckverbindung

Rund 120.000 Fahrzeuge weltweit ruft BMW jetzt in die Werkstätten zurück. In Deutschland sind 35.000 Autos betroffen. Bei Fahrzeugen der Modelle 1er, 5er, 7er, X3, X5 und X6, die zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 gebaut wurden, kann eine mangelhafte Steckverbindung dazu führen, dass die Dieselfilterheizung permanent läuft. Das führt unter Umständen zu einer leeren Batterie. In extremen Fällen kann dies aber auch Motorüberhitzung und einen Brand zur Folge haben. BMW hat die Fahrzeughalter bereits angeschrieben und in die Werkstätten gebeten. (SP-X)

25.07.2008

BMW 3er, 5er, 6er: Software und Injektoren

In einer Serviceaktion wird BMW die aktuellen Modelle der 3er-, 5er- und 6er-Baureihe nachbessern. Bei den Sechszylinder-Direkteinspritzer-Benziner "der oberen Leistungsstufen", so ein BMW-Sprecher gegenüber der Presse, gebe es Probleme mit der Motorsteuerung. Des Weiteren habe das Unternehmen bei Fahrzeugen, die zwischen März 2007 und Januar 2008, gebaut wurden, Qualitätsmängel an den Piezo-Injektoren festgestellt. Weltweit sind 35.000 Fahrzeuge mit dem Software-Problem an der Motorsteuerung auffällig geworden. Hier wurde das Notprogramm des Motors ohne Grund aktiviert. Nach Angaben des Sprechers, laufe der Motor wieder normal, wenn die Zündung ausgeschaltet würde. Ein Update der Software soll Abhilfe schaffen, die Halter der Fahrzeuge werden von BMW direkt angeschrieben und mit ihren Fahrzeugen in die Werkstätten gebeten.

Vom zweiten Mangel sind weltweit rund 20.000 Modelle betroffen. Hier führen mangelhafte Injektoren dazu, dass ein Zylinder des Motors ausfallen könnte. Weniger Motorleistung sind die Folge, außerdem gibt es eine Warnmeldung im Cockpit. Nach Angaben von BMW werden beim nächsten Werkstatttermin die defekten Injektoren vorsorglich ausgetauscht. Hier ist eine Serviceaktion nicht geplant. Die genaue Anzahl der in Deutschland betroffenen Modelle konnte BMW nicht nennen. Nur in sehr wenigen Fällen treten beide Mängel an einem Fahrzeug auf.

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