Rückrufe

29.05.2013

Mercedes-Benz A-Klasse: Airbag

Mercedes beordert die neue A-Klasse in die Werkstatt. Unter Umständen kann sich der Beifahrer-Airbag nicht korrekt öffnen. Davon ist die Produktion von einem halben Jahr betroffen, in Deutschland sind es 6.000 Fahrzeuge. Bei den zwischen Juni und Dezember 2012 produzierten A-Klassen ist möglicherweise auf der Beifahrerseite die Laserperforation in der Instrumententafel nicht korrekt ausgeführt. Weil die Sollbruchstelle eventuell mangelhaft ist, kann es sein, dass sich der Beifahrer-Airbag nicht richtig entfaltet. Ein Zulieferer und Mercedes selbst hatten den Defekt bei der Qualitätssicherung festgestellt. Die Stuttgarter haben die betroffenen Halter bereits angeschrieben. In der Werkstatt dauert die Prüfung, ob das Auto betroffen ist, rund 15 Minuten. Ist das der Fall, wird der Instrumententräger ausgetauscht, was etwa 3,5 Stunden in Anspruch nimmt. (sp-x)
14.08.2012

Mercedes M-Klasse: Fußmatten

Die Allwetter-Fußmatten aus dem Zubehörprogramm für die Mercedes M-Klasse können sich im Gaspedal verhaken und zu ungewollter Beschleunigung führen. Daimler ruft daher weltweit 11.000 Matten zurück, in Deutschland sind 2.800 Käufer betroffen. Da lediglich die Besitzer der Fahrzeuge, nicht jedoch die des Zubehörs bekannt sind, erhalten nun alle Halter der M-Klasse Post vom Kraftfahrt-Bundesamt. (KBA). Wer eines der Matten-Sets erworben hat, kann es beim Händler kostenlos umtauschen.

Die problematischen Fußmatten sind laut Hersteller bei internen Qualitätskontrollen aufgefallen. Unfälle seien bisher nicht bekannt. Auch bei verklemmtem Gaspedal soll das Fahrzeug jederzeit durch die Bremse zum Stillstand zu bringen sein.

Dass Fußmatten zu Problemen mit dem Gaspedal führen können, ist spätestens seit 2009 bekannt. Damals musste Toyota vor allem in den USA rund 3,8 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, weil sich die Serien-Fußmatte während der Fahrt verschieben und so in Konflikt mit dem Gaspedal geraten konnte.

07.04.2011

Mercedes M-Klasse: Tempomat

Wegen eines möglichen Defekts am Tempomat ruft Mercedes-Benz die erste Generation der M-Klasse zurück. Bei Fahrzeugen der Modelljahre 1999 bis 2002 lässt sich der Geschwindigkeitsregler unter Umständen nur mit hohem Kraftaufwand durch das Betätigen des Bremspedals deaktivieren. Im Extremfall kann das zu einem Unfall führen. Das Ausschalten über den Bedienhebel am Lenkrad soll aber jederzeit möglich sein. In Deutschland sind 50.000 Fahrzeuge betroffen, darunter auch bis 2004 gebaute Modelle der Tuningsparte AMG. In den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt des SUV, werden 136.800 Fahrzeuge in die Werkstatt beordert. (SP-X)

13.10.2010

Mercedes E-, C- und GLK-Klasse: Servolenkung

Wegen Problemen mit der Servolenkung ruft Mercedes-Benz nun auch in Deutschland Fahrzeuge der E-, C- und GLK-Klasse in die Werkstatt. Bei den zwischen dem 1. Juni 2009 und 28. Juli 2010 produzierten Fahrzeugen kann Hydraulikflüssigkeit auslaufen und die Funktion der Lenkunterstützung beeinträchtigen. Der Fehler ist bei internen Prüfungen aufgefallen. In der Werkstatt wird innerhalb von 30 Minuten eine Dichtung an der Hydraulik kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist bereits informiert, die Halter werden angeschrieben.

Die Zahl der in Deutschland betroffenen Fahrzeuge kann das Unternehmen nicht nennen. Allein im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland von den betroffenen Modellen rund 73.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass in den USA 85.000 Modelle wegen des gleichen Problems zurückgerufen werden müssen. Wettbewerber BMW hatte Anfang des Monats ebenfalls mit Problemen zu kämpfen und musste in den USA 198.000 Fahrzeuge wegen eines möglichen Fehlers an der Bremsanlage in die Werkstatt bitten. (SP-X)

09.10.2009

Mercedes C-Klasse, E-Klasse, GLK: Einspritzanlage

Zu Motorausfällen kommt es derzeit bei einigen Dieselmodellen der aktuellen C- und E-Klasse sowie des GLK von Mercedes-Benz. Grund ist ein Elektronikfehler in den Piezo-Injektoren des US-amerikanischen Zulieferer Delphi. In Deutschland hat es bereits 2.800 Beanstandungen bei Fahrzeugen mit den Vierzylindermotoren 220 CDI und 250 CDI gegeben. Die Neuwagenproduktion wurde vorübergehend gedrosselt, bis der Reparaturstau durch die mittlerweile überarbeiteten und fehlerfreien Injektoren abgebaut ist. Ein Auslieferungsstopp der Neufahrzeuge ist nicht vorgesehen. Betroffenen Haltern hat Mercedes kostenlose Ersatzfahrzeuge bereitgestellt.
02.07.2009

Mercedes M-Klasse: Heckklappe

Aufgrund von undichten Stellen an der automatischen Heckklappe muss die Mercedes M-Klasse in die Werkstatt. Eindringende Feuchtigkeit gelangt unter Umständen bis an das Steuergerät für die automatische Betätigung des Kofferraumdeckels. Dadurch kann das Steuergerät ausfallen und möglicherweise überhitzen. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum Juli 2008 bis März 2009, die mit der optionalen Heckklappe ausgerüstet sind. Wie viele Fahrzeuge in Deutschland in die Werkstatt müssen, wollte Mercedes nicht beziffern. Laut "Auto Motor und Sport" sind in den USA mehr als 16.000 Einheiten betroffen. Um das Problem zu beheben, benötigt die Werkstatt etwa 90 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurde informiert und die entsprechenden Kunden bereits angeschrieben.
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