Rückrufe

04.07.2013

Toyota Yaris und Verso S: Lenkung

Toyota ruft wegen Problemen mit der Servolenkung in Deutschland 7.045 Fahrzeuge der Baureihen Yaris und Verso-S zurück. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum August 2010 bis März 2012. Weltweit müssen laut Toyota über 174.000 Autos in die Werkstatt.

Bei den betroffenen Kleinwagen und Minivans kann ein Relais im Steuergerät einen Kurzschluss verursachen. Dadurch fällt die Servolenkung aus. Laut Hersteller bemerkt der Fahrer das vor allem beim Ein- oder Ausparken, weil die Lenkung dann schwergängiger wird. Zu Unfällen ist es wegen des Problems bisher nicht gekommen. Das Kraftfahrt-Bundesamt informiert die Halter, der Austausch in der Werkstatt ist kostenlos und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.

Erst im Juni 2013 hatte Toyota in Deutschland rund 4.400 Prius zurückrufen müssen. Grund waren damals Bremsprobleme beim Vorzeige-Hybrid. (sp-x)

06.06.2013

Toyota Prius: Bremsen

Wegen Problemen mit der Bremse müssen in Deutschland rund 4.400 Toyota Prius in die Werkstatt. Es handelt sich um die erste Lieferung der im August 2009 vorgestellten, dritten Generation des Hybrid-Modells. Konkret sind Prius-Modelle betroffen, die zwischen März und Oktober 2009 gebaut wurden.

Bei diesen Fahrzeugen kann sich nach Angaben des Herstellers der Bremsweg verlängern. Bei den Hybrid-Modellen erzeugt eine Hydraulikpumpe den Bremsdruck, mit der Fußbremse gibt der Fahrer nur noch an, wie viel Druck das System an die Bremse geben soll. Die Hydraulikeinheit kann in diesem Fall undicht werden, dann würde die Bremse verzögert reagieren und damit den Bremsweg verlängern. Unfälle hat es nach Auskunft von Toyota bisher deshalb noch nicht gegeben. Die Fachwerkstatt überprüft das betroffene Bauteil und tauscht es wenn nötig kostenfrei innerhalb von etwa drei Stunden aus. Die betroffenen Halter werden angeschrieben.

Weltweit sind 242.000 Fahrzeuge von dem Rückruf der Japaner betroffen, darunter in Japan auch knapp 1.000 Lexus HA 250 H und Toyota Sai. Vor drei Jahren hatte Toyota sein Vorzeige-Modell Prius schon einmal wegen Bremsproblemen in die Werkstatt rufen müssen. Damals handelte es sich laut Hersteller aber um ein Software-Problem.

Toyota, Lexus, Honda, Nissan, Mazda: Airbag

Wegen eines möglicherweise defekten Beifahrer-Airbags rufen Japans Automobilhersteller weltweit rund 3,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt. Bei den Autos wurde offenbar fehlerhafte Technik des japanischen Zulieferers Takata verbaut. Im Ernstfall löst der Airbag zwar aus, der Druck kann jedoch durch einen Riss im Generatorgehäuse entweichen, so dass sich der Luftsack nicht komplett füllt.

Die meisten betroffenen Fahrzeuge kommen von Toyota. Weltweit müssen 1,73 Millionen Pkw unterschiedlicher Baureihen überprüft werden. In Deutschland sind es 62.000 Autos der Modelle Yaris, Corolla, Avensis, Avensis Verso, Picnic und. Bei der Schwestermarke Lexus kann das Problem am Roadster SC 430 auftreten. Betroffen sind nach Herstellerangaben jeweils die Baujahre 2000 bis 2004.

Honda ruft weltweit 1,14 Millionen Fahrzeuge zurück, in Deutschland gilt die Aktion für rund 10.000 Einheiten der Modelle Stream, Jazz und CR-V aus den Baujahren 2001 bis 2003. Bei Nissan sind 480.000 Autos betroffen, 25.109 davon in Deutschland. Der Fehler kann bei den Modellen Almera, Navara, Pathfinder, Patrol, Terrano II, Almera Tino und X-Trail auftreten, wenn sie aus den Baujahren 2001 bis 2003 stammen. Auch Mazda bleibt nicht verschont; der kleinste der japanischen Hersteller bittet knapp 45.500 Einheiten des Mazda6 der Baujahre 2002 und 2003 in die Werkstatt, in Deutschland sind es 5.200 Exemplare.

Ob der fehlerhafte Airbag auch noch bei anderen Herstellern zum Einsatz gekommen ist, ist bislang nicht bekannt. Takata unterhält zumindest auch zu Konzernen außerhalb Japans Geschäftsbeziehungen.

Die betroffenen Halter werden nun vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben. In der Werkstatt wird der Airbag zunächst überprüft und gegebenenfalls kostenlos getauscht. (sp-x)

16.11.2012

Toyota Avensis, Corolla, Prius: Lenkung

Toyota ruft weltweit 2,77 Millionen Fahrzeuge zurück. Betroffen sind insgesamt 13 verschiedene Modelle. In Deutschland müssen etwa 61.000 Fahrzeuge außerplanmäßig in die Werkstätten, in Europa rund 500.000 Autos. Der Rückruf betrifft in Deutschland die Fahrzeuge Avensis des Produktionszeitraumes August 2002 bis Oktober 2008, Corolla von Juli 2001 bis März 2004 und Prius II von Juni 2003 bis März 2009.

Grund für die Rückrufaktion sind Probleme mit der Lenkung oder der Wasserpumpe. Unter Umständen kann sich bei Parkmanövern mit häufigem und hartem Lenkvolleinschlag ein Bauteil in der Lenkung verformen, was später durch Knackgeräusche bemerkbar wird. Beim Prius der zweiten Generation kann unter Umständen die elektrische Wasserpumpe für die Kühlung des Hybridsystems ausfallen, was zu Schäden führen kann.

Die Fahrzeughalter werden durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) benachrichtigt und in die Werkstätten gebeten. Außerdem können Toyota-Fahrer auf der Toyota-Internetseite anhand ihrer Fahrgestellnummer feststellen, ob sie von der Rückrufaktion betroffen sind. Die Reparatur ist für die Halter kostenlos und soll rund eine Stunde dauern.

Erst kürzlich musste der japanische Hersteller zahlreiche Autos in die Werkstätten bitten. Wegen Problemen mit dem Fensterheber rief Toyota im Oktober weltweit 7,43 Millionen Pkw in die Werkstatt. In Deutschland waren 136.375 Fahrzeuge der Baureihen Yaris, Auris und RAV4 aus dem Produktionszeitraum September 2006 bis Dezember 2008 betroffen. Das Problem lag bei den Schaltern der elektrischen Fensterheber; aufgrund eines falsch aufgebrachten Schmiermittels können diese im Extremfall schwergängig werden oder komplett blockieren. (sp-x)

17.10.2012

Toyota Yaris, Auris, RAV4: Fensterheber

Wegen Problemen mit dem Fensterheber ruft Toyota weltweit 7,43 Millionen Pkw in die Werkstatt. In Deutschland sind 136.375 Fahrzeuge der Baureihen Yaris, Auris und RAV4 aus dem Produktionszeitraum September 2006 bis Dezember 2008 betroffen.

Das Problem liegt bei den Schaltern der elektrischen Fensterheber; aufgrund eines falsch aufgebrachten Schmiermittels können diese im Extremfall schwergängig werden oder komplett blockieren. Versucht der Fahrer, das Problem mit einem nicht geeigneten Haushalts-Schmiermittel zu beheben, kann es im Extremfall zu Rauchentwicklung und einem Feuer in der Schaltereinheit kommen.

Die betroffenen Kunden werden voraussichtlich ab November angeschrieben und in die Werkstatt gebeten. Dort wird das Schmiermittel erneuert oder gegebenenfalls der komplette Schalter ausgetauscht. Die Reparatur ist für die Halter kostenlos und soll rund 40 Minuten dauern. (sp-x)

02.08.2012

Toyota Auris, Avensis, Rav4: Hinterachse

Toyota ruft in Deutschland 70.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme an der Hinterachse zurück. Betroffen sind der Auris mit dem 130 kW/177 PS starken Dieselmotor (Produktionszeitraum Februar 2007 bis Februar 2011), der Avensis (November 2008 bis Juni 2011) und der RAV4 (November 2005 bis August 2010). Die Halter werden in Kürze angeschrieben. Bei den Modellen kann es aufgrund einer unter Umständen nicht korrekt angezogenen Mutter zu einem Verstellen der Spur kommen.

Europaweit sind dem Hersteller acht Fälle bekannt. Weltweit müssen 1,5 Millionen Autos in die Werkstatt, 600.000 davon in Europa. (sp-x)

28.01.2011

Toyota Avensis, Lexus IS: Kraftstoffleitung

Erneuter Rückruf bei Toyota. Weltweit haben bislang 117 Kunden Kraftstoffgeruch im Fahrzeug beanstandet. Deshalb ruft Toyota insgesamt 1.343.581 Millionen Avensis-Modelle mit 2,0-Liter-und 2,4-Liter Benzindirekteinspritzer, die zwischen Juli 2000 und September 2008 produziert wurden, in die Werkstätten. In Deutschland sind davon 23.527 Fahrzeuge betroffen. Ursächlich für den Geruch sind undichte Leitungen oder Dichtungen. Toyota erklärt das Phänomen mit variierenden Chloranteilen im Kraftstoff, die den Dichtring am Rückschlagventil der Kraftstoff-Hochdruckpumpe sowie die Hochdruck-Kraftstoffleitung verspröden und dadurch zu Undichtigkeiten führen. In Europa ist aber bislang kein Fall bekannt.

Auch Lexus ruft Autos wegen Benzingeruchs in die Werkstätten. Bei der Toyota-Tochter handelt es sich um Fahrzeuge des Typs IS 250, die im Zeitraum vom 31.8.2007 bis 3.2.2009 produziert wurden. Weil unter Umständen der Drucksensor an der Kraftstoffleitung der Benzindirekteinspritzung im Rahmen der Produktion nicht mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festgeschraubt wurde, kann es zu Undichtigkeiten kommen. In Deutschland sind ca. 660 Fahrzeuge betroffen. Die Halter der Fahrzeuge werden schriftlich informiert. (SP-X)

04.11.2010

Toyota iQ: Servolenkung

Toyota ruft seinen City-Flitzer iQ in Deutschland außerplanmäßig in die Werkstatt. Bei exakt 13.609 Fahrzeugen muss die elektrische Servolenkung überprüft werden. Sie kann unter Umständen zu schwergängig arbeiten, nachdem das Auto starken Vibrationen ausgesetzt war, wie es zum Beispiel beim Überfahren von Rüttelstreifen auf Autobahnen der Fall ist. Bei dem zweistündigen Werkstattaufenthalt wird ein Softwareupdate aufgespielt. Die Halter werden vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben.

Mit Rückrufen hatte Toyota in diesem Jahr schon einige Probleme. So hatte das Unternehmen Anfang 2010 für Schlagzeilen gesorgt, weil wegen möglicherweise klemmender Gaspedale rund acht Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert wurden. Vom Vorwurf, die Fahrzeuge beschleunigten selbstständig und könnten nicht mehr abgebremst werden, wurde Toyota inzwischen aber offiziell entlastet. (SP-X)

21.04.2010

Toyota Land Cruiser: Fahrdynamiksystem

Die weltweite Rückruf-Aktion für Toyota-Geländewagen betrifft auch einige Fahrzeuge in Deutschland. Von dem Ende November hierzulande eingeführten Land Cruiser 150 müssen nach Angaben des deutschen Importeurs insgesamt 420 Exemplare in die Werkstatt.

Dabei geht es ausschließlich um Fahrzeuge, die mit dem Fahrdynamiksystem KDSS ausgestattet sind. Bei schnell gefahrenen Ausweichmanövern, wie etwa dem legendären Elchtest, kann das Fahrzeug seitlich ausbrechen. Weltweit sind insgesamt rund 34.000 Autos von dem Rückruf betroffen, darunter 21.000 Land Cruiser und 13.000 Stück des Lexus GX 460. (SP-X)

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