Meldungen

13.08.2014

Saab: Wieder Pleite

Der schwedischen Traditionsmarke Saab droht nun das endgültige Aus. Der Eigentümer des Autobauers, die chinesisch geführte Gesellschaft National Electric Vehicle Sweden (NEVS) ist laut Radio Schweden (SR) zahlungsunfähig. NEVS schuldet verschiedenen Lieferanten dem Bericht zufolge insgesamt umgerechnet fast 5,5 Millionen Euro. Einer der Lieferanten hat nun beim Amtsgericht Vänersborg den Konkurs des früheren Prestigeunternehmens beantragt.

Bereits seit dem Beginn des Sommers steht die Produktion im ehemaligen Saab-Stammwerk Trollhättan in weiten Teilen still. Etwa 600 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Erst Ende 2013 war die Fahrzeugfertigung dort nach zweieinhalb Jahren Stillstand wieder aufgenommen worden. Gebaut wurde eine Wiederauflage des Mittelklassemodells Saab 9-3. NEVS hatte zudem für 2014 ein Elektroauto auf dieser Basis angekündigt. Verkauft werden sollen beiden Modelle allerdings nur an einen begrenzten Kundenkreis, hauptsächlich in China.

Die schwedische Traditionsmarke Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen niederländischen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Ende 2011 musste Saab jedoch Insolvenz beantragen. Im Juni übernahm NEVS, ein chinesisch-japanisches Konsortium, die Marke. (sp-x)

17.08.2011

Saab: IAA-Auftritt abgesagt

Saab hat seine Teilnahme an der diesjährigen IAA in Frankfurt abgesagt (15. bis 25. September). Die Schweden wollen sich nach eigenen Angaben stattdessen auf die Wiederaufnahme der zurzeit ruhenden Produktion aufnehmen. Ursprünglich sollte auf der Automobilmesse die Kombiversion des 9-5 sowie das SUV 9-4X Premiere feiern. 

Bei der mittlerweile in holländischem Besitz befindlichen Traditionsmarke ruhen seit April die Bänder, weil das Geld für die Bezahlung der Zulieferer fehlt. Die genaue Höhe der Schulden ist nicht bekannt. Auch die Belegschaft erhielt im Juni und Juli das Gehalt erst mit Verspätung. (SP-X)

24.02.2011

Saab 9-3: Sondermodell "Independence Edition"

Es ist jetzt fast genau ein Jahr her, dass Saab aus dem Griff der mächtigen GM-Mutter befreit wurde. So sehen das zumindest die Schweden, die stattdessen mittlerweile zum niederländischen Sportwagenhersteller Spyker gehören. Zur Feier der Unabhängigkeit gibt es jetzt ein auf 366 Exemplare limitiertes Sondermodell. Das 9-3 Cabriolet Independence Edition basiert auf dem Griffin Aero und erhält unter anderem die Sonderfarbe Amber Orangemetallic sowie einen neu gestalteten Innenraum mit Karbonfaser-Optik. Lenkrad und Sportsitze sind mit Leder bezogen, die Fußmatten farblich abgesteppt. 18-Zoll-Aluräder runden das Paket ab.

Als Antrieb stehen drei Motorvarianten zur Wahl. Der 1,9-Liter-Diesel leistet 132 kW/180 PS, und der 2,0-Liter-Turbobenziner 162 kW/220 PS. Die Bioethanol-Variante 2.0t BioPower kommt auf 147 kW/200 PS. Preise für das Sondermodell haben die Schweden noch nicht bekanntgegeben, die Serienversion des 9-3 Cabriolet Aero beginnt derzeit bei 42.450 Euro für den BioPower. (SP-X)

19.08.2010

Saab-SUV 9-4X: Debüt im November

Noch in diesem Jahr soll das SUV Saab 9-4X der Öffentlichkeit vorgestellt werden - und zwar am 17. November 2010 auf der kalifornischen Los Angeles Auto Show, wie der Veranstalter jetzt mitteilt. Ursprünglich war ein Präsentationstermin im Frühjahr 2011 avisiert worden. Der 9-4X steht - wie sein Schwestermodell Cadillac SRX - auf der vergrößerten Plattform des Chevrolet Captiva und Opel Antara. Er wird im Auftrag von Saab im mexikanischen GM-Werk Ramos Arizpe von GM gebaut.

Das formal gelungene Modell spielt für die Zukunft des schwedischen Herstellers eine entscheidende Rolle. Über die Einführung eines Dieselmotors, der dem 9-4X in Europa helfen würde, ist noch nicht entschieden. Es war verschiedentlich spekuliert worden, dass ein solcher Motor von BMW zugeliefert werden könne. (sp-x)
05.08.2010

Saab 9-3: Elektroversion im Test

Anfang 2011 startet der schwedische Hersteller Saab einen Test mit elektrisch angetriebenen Modellen der Baureihe 9-3. Der E-Saab wird mit Lithium-Ionen Batterien ausgerüstet. Besonders beachtet werden neu entwickelte E-Antriebskomponenten, die ohne großen Mehraufwand in herkömmliche Fahrzeuge eingebaut werden können.

Wie Saab-CEO Jan-Ake Jonsson am Rande der US-Präsentation des neuen Flaggschiffs 9-5 erläuterte, wolle man auch aus diesem Test Erkenntnisse gewinnen, um kurzfristig den Verbrauch der Modelle zu senken. Auch arbeite man an kleineren, aufgeladenen Motoren. (sp-x)

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