Kaufberater VW Passat
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Galerie: Kaufberater VW Passat

Kaufberater: VW Passat

Qual der Wahl

29.08.2008

Der VW Passat bietet eine im Automobilbau selten gebotene Fülle an Variationsmöglichkeiten. Zudem gibt es seit Mitte 2008 zusätzlich den Passat CC, eine elegante Limousine im Coupé-Stil, die der normalen Limousine den Rang ablaufen könnte. Meistverkaufte Form ist dennoch der Variant. Der AutoScout24-Kaufberater zeigt in mehreren Rubriken ausführlich, welches Modell für wen das Beste ist.

Wer einen Passat – Modellkürzel B6 – möchte, hat es aufgrund der immensen Vielfalt nicht leicht sich zu entscheiden. Bereits seit März 2005 gibt es die klassische Limousine. Facelifts oder auffällige Änderungen gab es bisher nicht. Im Herbst 2005 folgte die praktische Kombi-Version, die bei Volkswagen Variant heißt. Der Variant ist mit etwa 80 Prozent Verkaufsanteil auch das meistverkaufte Passat-Modell. Nur etwa 20 Prozent entscheiden sich für die Limousine.

Hingucker Passat CC

Galerie: Kaufberater VW PassatGanz neu im Programm ist seit Mitte 2008 der Passat CC. Die viertürige Limousine betört mit einer von Volkswagen bislang nicht gekannten Mutoptik. Die coupéhafte Silhouette ist ein Augenschmaus und soll vor allem preisbewusste Mercedes-CLS-Interessenten abwerben. Zufall oder nicht: Designer Murat Günak zeichnet für beide Modelle verantwortlich. Murat Günak war Designer bei Mercedes und wechselte dann zu Volkswagen, wo er neben dem CC auch den Tiguan entwarf. Mittlerweile setzt er auf ein ganz anderes Pferd (...mehr) und will ab 2009 die Automobilwelt erneuern.

CC ist der Flachste und Längste

Galerie: Kaufberater VW PassatDer Passat CC ist rund sechs Zentimeter flacher als die normale Limousine und exakt zehn Zentimeter niedriger als der Variant. Gemeinsamkeiten an der Außenhaut gibt es  keine, bis auf das Emblem. Weder Front noch Heck und schon gar nicht die Seitenansicht erinnern an den eher langweiligen Passat. Zum Glück, denn damit sticht der CC aus der Masse heraus. Beim CC geht Volkswagen auch wieder weg von den LED-Rückleuchten. Laut eines VW-Sprechers ist der Grund dafür das angenehmere, wärmere Licht im Vergleich zu den grellen LEDs. Der Technikfan und Sicherheitsdenker wird die LEDs vermissen. So sehen sie nicht nur sehr modern aus, sondern bieten neben der Langlebigkeit auch den Vorteil, dass sie blitzschnell reagieren und damit schneller vom nachfolgenden Verkehr wahrgenommen werden.  

So schick, elegant und vielleicht sogar zeitlos das gebückte CC-Design ist, bringt es auch Nachteile mit sich. Nein, nicht beim Kofferraumvolumen. Hier bietet der CC noch immer 532 (mit Reserveradmulde) gut zugängliche Liter und ist damit der Limousine ebenbürtig. Außerdem sind sowohl bei Limousine als auch beim CC die Rückenlehne (kostet hier 195 Euro extra) umklappbar, so dass sich die Variabilität erhöht. Die Limousine und der Variant können zusätzlich gegen Aufpreis mit einem umklappbaren Beifahrersitz geordert werden. Das funktioniert allerdings nur mit den Normalsitzen, da die Sportsitze, die beim CC serienmäßig sind, zu stark konturiert sind. Wer bei der Limousine Sport- oder Highline (...mehr) wählt, muss auf diese Option grundsätzlich verzichten.

CC auch innen moderner

Galerie: Kaufberater VW PassatIm Innenraum des CC geht es deutlich intimer zu. Vorne merkt man davon noch nicht so viel. Lediglich der Kopf rangiert ein gutes Stück näher am Dach als in Limousine und Kombi. Hinten ist der Unterschied deutlicher.

Dort fällt dann auch sofort auf, dass der CC ein reiner Viersitzer ist. Zwischen den beiden stark ausgeformten Einzelsitzen im Fond befindet sich eine Ablage mit Getränkehaltern. Wer möchte, kann die Mittelarmlehne aus der Lehne ausklappen und es wird im Fond sehr gemütlich. Hinten ist die Kopffreiheit eingeschränkt, aber das ist nicht weiter schlimm. Zwei Personen fühlen sich dennoch gut aufgehoben, wenn sie mal den etwas erschwerten Zustieg gemeistert haben.

Das ist auch das Hauptargument, das gegen die Passat Limousine spricht. Volkswagen sagt zwar, dass das Gros der CC-Käufer vorher gar kein VW-Kunde war, dennoch werden sich viele Limousinen-Käufer überlegen, gleich zum eleganten CC zu greifen. Der Mehrpreis für die CoupÉ-Variante beträgt ausstattungsbereinigt wenige hundert Euro, das Image ist viel besser und der Nutzwert eben nur geringfügig schlechter.

Galerie: Kaufberater VW PassatZudem erhalten CC-Käufer das modernere Cockpit. Sind in der Limousine und Variant die bekannten Klimabedienschalter und beispielsweise das konservativ gestylte Lenkrad montiert, wartet der CC mit der neuesten Klimageneration auf, die auch im neuen Golf erhältlich sein wird und hat ein modernes und schickes Dreispeichenlenkrad mit neuen Multifunktionstasten. Mit diesen lassen sich einige Fahrerassistenzsysteme bedienen, (...mehr), die es bis dato für Limousine und Variant (noch) nicht gibt.

Universaltalent Variant

Galerie: Kaufberater VW PassatFrei von all der Diskussion, ob Limousine oder „Limousine“, ist der Topseller im Passat-Programm, der Variant. Er wird eben gekauft, wenn Platz und Variabilität Priorität haben. Der Mehrpreis zur Limousine beträgt rund 1.150 Euro. Vorteil Kombi: In das Ladeabteil gehen schon in Normalstellung 603 Liter unter die Gepäckraumabdeckung. Wer alles umklappt und dachhoch belädt, packt sogar 1.731 Liter in den 4,77 Meter langen Wolfsburger. Zudem besitzen alle Kombis eine Dachreling, Gepäckhaken und Verzurrösen aus Metall im Kofferraum und eben mehr Platz.

Alle drei Passat-Karosserien sind recht übersichtlich. Nach hinten stören bei Limo und CC die schlechte Einschätzbarkeit des Hecks, daher muss man eigentlich eine Zwangsehe mit einem der drei Einparkhilfe-Systeme eingehen (...mehr). An der Verarbeitung gibt es bei keiner Karosserieform etwas auszusetzen. Alle Versionen erfüllen hohe Ansprüche und sind in ihrer Preisklasse Benchmark.

 

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