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Galerie: Kurztest Audi Q7 4.2 TDI

Kurztest: Audi Q7 4.2 TDI

Massenbeschleuniger

15.05.2007

Stellen Sie sich mal einen über 2,4 Tonnen schweren Koloss vor. Und nun versuchen Sie diesen Klumpen in nur 6,4 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Geht nicht? Geht doch! Der neue Audi Q7 4.2 TDI mit Achtzylinder-Selbstzünder macht es vor.

Das Aggregat ist nicht neu, leistet bereits ausgezeichnete Dienste im A8. Den Q7 aber macht das 4,2 Liter große Aggregat zum stärksten Diesel-SUV aller Zeiten. 326 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment entbehren jedes weiteren Kommentars.

Hoher Druck

Galerie: Kurztest Audi Q7 4.2 TDIZwei Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (je einer pro Zylinderbank) bauen maximal 1,5 bar Druck auf und versorgen den V8-Motor mit Frischluft. Dank ihrer Hilfe liegt die maximale Kraft zwischen 1.800 und 2.500 Touren an der aus Chrom-Molybdän-legiertem Stahl gegossenen Kurbelwelle an.

Die Common-Rail-Einspritzung mit bis zu 1.600 bar Druck und maximal fünf Einspritzungen pro Arbeitstakt soll einen ruhigen, kultivierten Lauf garantieren. Das Ergebnis stimmt, wie unser erster Test bewiesen hat. Leise und gleichmäßig brummelt der Achtender vor sich hin, nur unter Vollast wird das Aggregat laut.

Kraft von unten

Galerie: Kurztest Audi Q7 4.2 TDIViel schöner ist es, sich am enormen Durchzug des dank leichter Materialien nur 257 Kilogramm Motors zu erfreuen. Die sechs Gänge des Automatikgetriebes Tiptronic sind bewusst lang ausgelegt um das enorme Potential des Motors im unteren Drehzahlbereich auszunutzen.

Mit spielerischer Leichtigkeit schiebt der Achtender das schwere SUV an, maximal läuft der Q7 236 km/h. Laut Hersteller soll sich der Motor mit 11,1 Litern je 100 Kilometer zufrieden geben. Wer will, schafft aber auch 18 Liter - und ein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt. Zwei serienmäßige Partikelfilter tragen zumindest einen Teil dabei, dieses wieder zu beruhigen.

Bewährte Allradtechnik

Galerie: Kurztest Audi Q7 4.2 TDIAb Werk rollt der Q7 auf 18-Zoll-Alurädern mit 255er Bereifung. Der quattro-Antrieb schickt die Kraft per Planetengetriebe stets an beide Achsen. Unter Standardbedingungen ist die Verteilung 40:60 zu Gunsten der Hinterachse, maximal können 65 Prozent an die Vorder- oder 85 Prozent an die Hinterachse geschickt werden.

Der 70.500 Euro teuere Q7 4.2 TDI verfügt serienmäßig über die Luftfederung „adaptive air suspension“. Neben der Höhenregulierung (150 bis 240 Millimeter) erlaubt sie die Wahl der drei Fahrmodi Komfort, Normal und Sport: Je nach Einstellung werden Dämpfer- und Federkennlinien angepasst. Das ausgeglichene Fahrwerk arbeitet tadellos, dynamischer als mancher PKW lässt sich der Audi manövrieren.

Spurtreu

Premiere, zumindest in einem Audi, feiert der Spurhalteassistent „lane assist“. Ab einem Tempo von 65 km/h überwacht das System die Fahrspur. Überfährt der Fahrer ohne zu Blinken die Fahrbahmarkierung, warnt ihn das System durch ein leichtes Vibrieren im Lenkrad. Neu ist die Technik nicht, hilfreich allemal. Vor allem wer sich gern vom Navigationssystem ablenken lässt wird den Helfer schätzen lernen.

 
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