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Galerie: Kurztest Chevrolet Epica 2.0 Diesel

Kurztest: Chevrolet Epica 2.0 Diesel

Selbstzündend

19.04.2007

So schön sich Benziner fahren, an den sparsamen Treibstoffverbrauch eines Diesels kommen sie einfach nicht ran. Ein Argument, dass auch Chevrolet nicht verleugnen kann. Die koreanisch-amerikanische Koproduktion hat deswegen eine große Dieseloffensive gestartet. Wir sind den neuen Selbstzünder im Top-Modell Epica gefahren.

Bislang war Chevrolets Mittelklasselimousine mit zwei Reihensechszylindern erhältlich. An sich tolle Motoren, doch die beiden fast gleichstarken Aggregate waren mit dem mehr als 1,6 Tonnen schweren Schiff etwas überfordert. Ein drehmomentstarker Dieselmotor war mehr als überfällig.

Ihm Zuge einer groß angelegten Dieseloffensive hat nun auch im Epica ein zwei Liter großer Selbstzünder Einzug gehalten. Der Vierzylinder mobilisiert 150 PS und stemmt 320 Newtonmeter auf die Kurbelwelle (bei 2.000 Umdrehungen).

Made in Korea

Galerie: Kurztest Chevrolet Epica 2.0 DieselEntwickelt wurde der neue Motor in Korea. Neben dem Epica kommt der Selbstzünder auch im Captiva und dem Konzernbruder Opel Antara zum Einsatz. Eine abgeschwächte 121-PS-Version wird zudem in den Chevy-Modellen Lacetti und Nubira verbaut.

Im Epica gefällt der Motor durch seine gleichmäßige Kraftentfaltung und den ruhigen Lauf. Vor allem im Schubbetrieb sind kaum Dieselgeräsuche zu hören, nur unter Vollast gibt der Vierzylinder sein Brennverfahren preis.

Manuell oder automatisch

Galerie: Kurztest Chevrolet Epica 2.0 DieselIn knapp unter zehn Sekunden beschleunigt der Diesel-Epica auf Tempo 100, gekoppelt mit einem angenehm zu schaltenden, manuellen Fünfgang-Getriebe erreicht der Chevy 200 km/h und soll sich mit durchschnittlich knapp über sechs Litern begnügen.

Im Angebot ist auch ein Fünfstufen-Automat. Der schafft zwar sieben Stundenkilometer mehr Spitze, gönnt sich aber auch 1,5 Liter mehr Diesel pro 100 Kilometer. Damit steigt auch der sonst angemessene CO2-Ausstoß von 169 auf 212 g/km.

Gestrafft

Galerie: Kurztest Chevrolet Epica 2.0 DieselMit dem Dieselmotor bekommt der sonst eher weiche, schaukelige Epica gleich eine straffere Abstimmung verpasst. Grund: Der deutlich schwerere Selbstzünder macht den Wagen kopflastiger, erfordert also eine modifizierte Auslegung der Dämpfer und Federn.

Dementsprechend fährt sich der Selbstzünder spürbar sportlicher als seine Otto-Brüder. Auch hohe Kurvengeschwindigkeiten verarbeitet der Chevy nun deutlich besser. Trotz des Mehrgewichts auf der Vorderachse ist von einem stärkeren Untersteuern nichts zu spüren.

Fazit

Galerie: Kurztest Chevrolet Epica 2.0 DieselWie bisher ist der Epica weiterhin in zwei Ausstattungsvarianten erhältlich. Der Grundpreis liegt bei 24.190 Euro für die LS-Version - Gegenüber dem Einstiegsbenziner ein Mehrpreis von 2.500 Euro. Die höherwertigere LT-Linie (inklusive Radio-CD-Wechsler-Kombination und Klimaanlage) kostet 26.390 Euro.

Der Aufpreis gegenüber den Benzinmotoren lohnt allemal. Mit dem neuen Dieselaggregat ist der Epica endlich standesgemäß motorisiert, der Motor überzeugt durch Kraftentfaltung und Durchzug.

 
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