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Kurztest: Kia Rio 1.4

Kurztest: Kia Rio 1.4

Mein erstes Mal

14.02.2012

Wie testet man ein Auto als absoluter Autolaie? Dieser Frage musste ich mich stellen, als mir als Hospitantin in der AutoScout24-Redaktion über das Wochenende ein schicker Kia Rio zur Verfügung gestellt worden ist.

Nachdem mir Beschleunigungs-, PS- und Verbrauchswerte genau so viel sagen wie chinesische Schriftzeichen, fielen derartige Variablen als Testwerte schon mal aus. Ich greife zum Naheliegendsten und nutze das Auto in meinem Alltag. Ein ganzes Wochenende lang tausche ich Tram, Bahn und Bus gegen das Auto. Los geht’s!

Optisch ganz vorne mit dabei

Zunächst stand eine Fahrt ins Einkaufszentrum an. Mein erster Eindruck: Ein sportlich anmutender Kleinwagen in Signalrot mit knackigem Heck. Vor allem die Vorderlichter mit ihrem Tagfahrlicht bestechen durch schickes Design. Ansonsten glänzt die sehr flache Front durch eine angenehme Unaufgeregtheit.

Kurztest Kia Rio 1.4Auch der Innenraum gefällt durch klares Design, nichts wirkt billig, nichts klappert. Im Gegenteil, die Materialen sind hochwertig und fühlen sich angenehm an. Aber nicht nur die Optik stimmt, auch die Sitze und das verhältnismäßig großzügige Platzangebot erfreuen mich.

Zwar ist der Koreaner mit wenig Extras ausgestattet, dafür finde ich alle Knöpfe, Schalter und Hebel auf Anhieb. Die Devise lautet: Einfach einsteigen und losfahren. Und dank eines bequemen Sitzes und Musik mittels USB-Anschluss fühle ich mich sofort pudelwohl.

Mehr Voraussicht als Durchsicht

Kurztest Kia Rio 1.4Erste Schwachstellen offenbaren sich mir allerdings im Parkhaus. Durch die sehr schmale Heckscheibe muss ich mich dort beim Ein- und Ausparken ein wenig mehr recken und strecken als gewohnt. Auch die schmalen hinteren Seitenfenster gewähren mir keine gute Durchsicht.

Möchte man auf Halsverspannungen nach dem Autofahren verzichten, empfiehlt sich daher dringend eine Ausstattung mit Parkassistent. Wiederum entschädigt werde ich von dem unerwartet großzügigen Kofferraum, der ein Fassungsvermögen von mindestens sieben XXL-Einkaufstüten aufweist.

Spritztour ohne Spritzigkeit

Zwar bin ich ein Techniklaie, dennoch faszinieren mich Autos – vor allem auf der Autobahn. Also nutze ich den Kia, um meine Familie auf dem Land zu besuchen.

Doch die erhoffte Spritztour büßt einiges von ihrer Spritzigkeit ein: Wirklich schnell beschleunigt der 109 PS starke 1.4-Benziner mit Sechsgang-Schaltung nicht. Hat man jedoch einmal seine gewünschte Reisegeschwindigkeit mit etwas Anlauf erreicht, vergisst man dieses Manko schnell. Und richtig laut wird der Motor dabei auch nicht.

Mein Fazit

Kurztest Kia Rio 1.4Der neue Kia Rio ist ein unbedingt empfehlenswertes Auto, besonders geeignet für den Stadtverkehr, durchaus autobahntüchtig und für längere Fahrten geeignet, sofern man gern behäbiger unterwegs ist. Der Kofferraum ist gut bemessen, die Sitze sind sehr bequem.

Im Vergleich zum Konkurrenten VW Polo, bei dem man als Viertürer mit 16.775 Euro einsteigt, steht der Kia Rio mit einem Anschaffungspreis bei einem 1.2-Benziner von 11.690 Euro äußerst gut da. Allerdings nur in der Farbe Weiß, für andere Farben muss man 390 Euro drauflegen.

Erfreulich: Kia hat nicht am Design gespart. Er kann es optisch sogar mit dem besonders attraktiven VW Polo aufnehmen, wirkt der Rio sogar eine Spur frischer und dynamischer. Darüber hinaus bietet der koreanische Hersteller auf alle Modelle einmalige sieben Jahre Garantie. Also nichts wie los – kaufen!

 
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