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Galerie: Kurztest Mazda 3 2.0 MZR-CD

Kurztest: Mazda 3 2.0 MZR-CD

Spar-Spaß

19.04.2007

Diesel sind für japanische Hersteller grundsätzlich ein schwieriges Thema, der Selbstzünder-Anteil im Heimatmarkt beträgt gerade mal magere 0,2 Prozent.  Doch wer seine Autos in Europa verkaufen will, kommt um vernünftige Diesel-Aggregate nicht mehr herum. Mazda hat jetzt die Modellpalette des Mazda3 um einen weiteren, sparsamen Selbstzünder erweitert.

Neben diversen Ottomotoren war der kompakte Mazda3 bisher nur mit einem 109 PS starke 1,6-Liter-Diesel erhältlich. Mehr ein Vernunft-Modell als eine Entscheidung für Fahrspaß. Der neue 2,0-Liter-Selbstzünder verbindet nun Ratio mit Fahrspaß.

Alter Bekannter

Galerie: Kurztest Mazda 3 2.0 MZR-CDDabei ist der Vierzylinder gar nicht so neu, bekannt ist das Aggregat aus Mazda5 und Mazda6. Der erste Auftritt reicht gar noch weiter zurück, sein Debüt gab er 1998 im 626 - und war damit der erste Diesel-Direkteinspritzer bei Mazda. Allerdings musste man sich seiner Zeit mit eher schwachen 100 PS begnügen.

In den vergangenen neun Jahren haben die Techniker den Common-Rail-Diesel auf wettbewerbsfähige 143 PS hochgezüchtet. Mit einem wuchtigen Drehmoment von 360 Newtonmetern katapultiert sich der Mazda3 2.0 MZR-CD an die Spitze, ein vergleichbarer Diesel aus Wolfsburg entwickelt 40 Newtonmeter weniger. Allerdings muss gesagt sein, dass andere Hersteller einem Zwei-Liter-Aggregat bereits 170 PS entlocken.

Stärker als Porsche

Galerie: Kurztest Mazda 3 2.0 MZR-CDMazda-Geschäftsführer Michael Bergmann ist von der Kraft so überzeugt, dass er es sich nicht nehmen lies, darauf hinzuweisen, dass der neue Diesel mehr Drehmoment entwickle als etwa ein Porsche Cayman - und sogar fast einem 9-Elfer ebenbürtig sei.

Auch wenn der Vergleich Benziner gegen Diesel hinkt - der Selbstzcnder überzeugt. Wie von einem unsichtbaren Seil gezogen beschleunigt der Mazda aus dem Drehzahlkeller heraus. Turboloch? Fehlanzeige! Bei bedarf beschleunigt der Kompakte in knapp unter zehn Sekunden auf Tempo 100, zügig erreicht er die Spitzengeschwindigkeit von 203 km/h. Damit ist er zwar nicht der schnellste, aber ausreichend flott unterwegs.

Gestärkt

Galerie: Kurztest Mazda 3 2.0 MZR-CDDamit der Mazda dieser Kraft gerecht wird, haben die Ingenieure die Karosserie verstärkt, größer Dimensionierte Bremsscheiben verbaut (vorne 300, hinten 280 Millimeter) sowie Federn und Stoßdämpfer gestrafft - alles nach dem Vorbild des Hochleistungssportler Mazda3 MPS.

Am meisten Spaß aber macht das gemütliche, schaltfaule fahren. Also vierten Gang einlegen - das gut geführte Sechsgang-Getriebe erfordert manchmal etwas Nachdruck - und am kraftvollen Durchzug erfreuen. Und an der Tankrechnung: Bei solch niedertouriger Fahrt lässt sich der Normverbrauch von sechs Litern noch unterschreiten.

Fazit

Erhältlich ist der Selbstzünder mit Partikelfilter nur im Fünftürer, die Preise beginnen bei 24.800 Euro für die sehr gut ausgestattete Version „Top“ (inklusive Xenon-Licht, Regensensor und Tempomat). Das Sondermodell „Active“ ist momentan beim Händler für 23.300 Euro zu haben und verfügt über Klimaautomatik, Audio-System, Bordcomputer und elektrische Fensterheber.

Galerie: Kurztest Mazda 3 2.0 MZR-CDMit dem letztjährigen Facelift und dem aktuellen Dieselangebot ist der Mazda3 bestens gewappnet, um sich der neuen Konkurrenz im Kompaktsegment zu stellen. Der Selbstzünder erlaubt sparsames, umweltschonendes Fahren ohne, dass dabei auf Leistung und Spaß verzichtet werden muss.

 
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