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Galerie: Kurztest Suzuki Swift 1300 DDiS

Kurztest: Suzuki Swift 1300 DDiS

Nagelprobe für den Swift

31.01.2008

Knapp vier Jahre rollt der Suzuki Swift schon über unsere Straßen - bislang ausschließlich mit Benzinmotor. Das Modelljahr 2008 beschert dem quirligen Stadtflitzer einen Selbstzünder und ein paar kleine aber feine Überarbeitungen.

Ein japanisches Unternehmen entwickelt ein Auto in Europa, baut in Indien den passenden Motor dafür und verpflanzt diesen wiederum in einem ungarischen Werk. Was nach übermäßigem logistischen Aufwand klingt, ist in der Automobilbranche gängige Praxis. Zum Glück, denn nur so kommen wir in den Genuss des neuen 1,3-Liter-Diesel im Suzuki Swift.

Galerie: Kurztest Suzuki Swift 1300 DDiSTrotz des kleinen Hubraums kommt der turbogeladene Vierzylinder aus Indien auf immerhin 190 Newtonmeter, die schon bei 1.750 Umdrehungen voll anliegen. Werte, die eigentlich gegen eine Anfahrschwäche sprechen, und doch kommt der Swift ein wenig schwer in die Gänge. Die Schuld liegt aber weniger am Motor selbst, sondern mehr an der Kupplung mit ungenauem Schleifpunkt. Nach einiger Zeit, wenn sich Mensch und Maschine aneinander gewöhnt haben, rollt der Suzuki wie eine Eins los.

Ist die erste Hürde gemeistert, legt sich der nur 75 PS starke Vierzylinder kraftvoll ins Zeug. Nach 13,7 Sekunden zeigt die Tachonadel Tempo 100 an, 165 km/h Höchstgeschwindigkeit sind ausreichend. Allerdings ist der Swift Diesel kein Leisetreter, fröhlich tuckert das Aggregat vor sich hin.

Für Schaltfaule

Galerie: Kurztest Suzuki Swift 1300 DDiSPunkten kann der kleine Nagler beim Durchzug, schaltfaul lässt sich der Kleinwagen im Stadtverkehr bewegen. Zum Glück, denn das hakelige Fünfgang-Schaltgetriebe braucht mitunter etwas Nachdruck. Vorbildlich ist wiederum der Verbrauch, nur 4,5 Liter je 100 Kilometer sollen es sein.

Zu haben ist der Diesel-Swift als Drei- oder Fünftürer ab der Ausstattungslinie Club. Die beinhaltet für 14.100 Euro eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Sitzheizung vorn sowie eine umklappbare Rückbank. Genau 1.500 Euro mehr kostet die Comfort-Version, die ein CD-Radio inklusive Lenkradfernbedienung, elektrisch verstellbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, Aluräder und ein schlüsselloses Zugangssystem mit sich bringt. Preislich liegt der Swift 1300 DDiS damit zwischen den beiden Benzinmotoren mit 92 und 102 PS, darüber rangiert noch der 125 PS starke Swift Sport.

Kleine Auffrischung

Galerie: Kurztest Suzuki Swift 1300 DDiSZeitgleich mit Einführung des neuen Motors erfährt die gesamte Swift-Baureihe dezente Überarbeitungen: Klarglasscheinwerfer, neue Heckleuchten und ein neuer Kühlergrill sorgen für frische Optik, die Gesamtlänge wächst wegen des verbesserten Fußgängerschutzes um sieben Zentimeter auf 3,76 Meter.

Serienmäßig gibt es für den Swift jetzt ESP - zumindest in den meisten Versionen. Für die Einstiegslinie Classic sowie die Automatik- und Allradmodelle ist der elektronische Helfer auch gegen Aufpreis nicht zu erstehen. Der neue Diesel verfügt stets über die Stabilitätskontrolle, wie auch über einen Partikelfilter.

Fazit

Viel ändert sich nicht, die neue Optik fällt nur wahren Kennern auf. Und mit einem prognostizierten Verkaufsanteil von knapp 15 Prozent wird der Diesel-Swift 2008 auch nicht zum Volumenmodell: 1.700 Einheiten sollen in Deutschland unters Volk gebracht werden. Wer sich für den Selbstzünder entscheidet, trifft eine gute Wahl. Wenngleich er das schwächste Triebwerk im Regal ist, stellt er ob seiner Durchzugskraft und dem sparsamen Verbrauch doch die angenehmste Motorisierung dar - von der kleinen Anfahrschwäche mal abgesehen.

Galerie: Kurztest Suzuki Swift 1300 DDiS

 
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