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Leserkommentar: Leserbriefe zum Elektro-Smart-Dauertest

Leserkommentar: Leserbriefe zum Elektro-Smart-Dauertest

Ihre Meinung

26.01.2015

Seit zwei Monaten begleitet uns der Elektro-Smart nun schon durch den Alltag und in unserem Tagebuch halten wir Sie stets auf dem Laufenden. Inzwischen haben uns auch schon zahlreiche Zuschriften von Ihnen, liebe Leser, erreicht, in denen Sie uns Ihre Erlebnisse mit Elektroautos schildern. Wir haben einige Leserbriefe ausgewählt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Wollen auch Sie uns Ihre Meinung zum Elektrosmart oder Ihre Erfahrungen mit einem Elektroauto mitteilen oder haben Sie Fragen zu unserem Dauertest? Zögern Sie nicht und schreiben Sie uns an: dauersmart@autoscout24.de

Wir weisen darauf hin, dass die veröffentlichten Leserbriefe ausschließlich die Meinung der Einsender wiedergeben und nicht unbedingt mit der Auffassung der Redaktion übereinstimmen müssen.

Wolfram F., Leipzig

"Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wir fahren in der Familie eine Smart electric. Wir haben keine Sorgen in der Stadt. Im Sommer kann man auch gern mal zum Baden auf das Land fahren….iIm Winter haben wir ähnliche Erfahrungen mit der Reichweiteneinschränkung. Leider muss man hier sagen!!!

Ich selbst fahre noch einen Tesla Model S 85, da kann man mal direkt vergleichen. Interessant ist, das der Tesla sich im Winter auch mit 22-26 kW/100 km begnügt und auch der Fahrspaß nicht ganz verloren geht. Die Reichweite geht hier auch etwas zurück aber das bewegt sich im Bereich von 10-15 %. Aber der kleine Smart, der nicht einmal die Hälfte des Gewichtes vom Tesla erreicht, braucht die gleiche Energiemenge. Das lässt auf einen nicht so effizienten Antrieb schließen. Die Heizung schlägt hier vielleicht mit 3-4 kW/100 km zu buche. (so meine Beobachtungen, ohne das belegen zu können). Und den Vogel schießt der Smart mit dem prozentualen Reichweitenverlust ab. Wie Sie selber erfahren haben über 50%. Da sollten sich die Konstrukteure einmal fragen woran das liegen könnte. Vielleicht gehen sie mal bei Tesla in die Schule."

Karlo V.

„Da fragen wir uns doch mal wieviel Abgase entstehen, um Strom herzustellen? Wenn ich da an die Kohlenkraftwerke denke und an ihren CO2-Wert in den Abgasen, dann soll das wohl das Feigenblatt für die Autoindustrie darstellen? E-Autos sind Prestigeobjekte der Autoindustrie um die Abgaswerte ihrer Luxusfahrzeuge zu kompensieren! Zudem sind sie für den Normalverbraucher nicht geeignet, da keine Kostengünstigkeit vorhanden!

Also bleiben wir doch beim Wasserstoffmotor, der unsere Zukunft bestimmen wird! Er wird wohl erst eingeführt, wenn eine Knappheit der Ölförderung besteht. Man wird sich ja seine Rendite nichtreduzieren. sonst gäbe es diese Konzeption schon länger.“

Horst E.-P.

„Guten Tag,

ich möchte gerne wissen, warum so ein Theater um Elektrofahrzeuge gemacht wird?

Sollte man doch besser den Wohnraum elektrisch heizen, da braucht man keine Batterien. Ich bin mir sehr sicher, dass mehr Umwelt verschmutzt wird durch Zentralheizungen, als durchs Auto. Aber den Autofahrer kann man immer am besten ein schlechtes Gewissen einreden, und dann abkassieren.“

Wolfgang L.

Sehr geehrtes Test-Team,

seit Januar 2012 fahren wir in unserem Unternehmen einen Renault Fluence Z.E., eine klassische viertürige Limousine mit großzügigen Platzverhältnissen und völlig ausreichenden 95 PS Motorleistung. Zusammengefasst sind die Erfahrungen positiv, wenn auch gleich zu Anfang ein Wicklungsdefekt den Tausch des Elektromotors notwendig machte. Mittlerweile hat uns das Fahrzeug 45.000 Kilometer zuverlässig begleitet. Trotz fehlender Schnellademöglichkeit (max. ca. 3,7 kW) kommen wir mit der Reichweite für unsere zahlreichen Außendienstfahrten in der Region zurecht. Beeindruckend ist die Betriebskostenbilanz nach nunmehr über 2 Jahren: Außer der zweimaligen Jahresinspektion mit Kosten in Höhe von jeweils ca. EUR 50,00 (!) entstanden bisher lediglich Kosten für den Stromverbrauch und einen Satz Winterreifen. Den Strom erzeugen wir selbst über eine ohnehin schon seit Jahren vorhandene 11 kW-Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher und stromerzeugender Heizung (Mini-BHKW). Bei Stromerzeugungskosten von 7 (BHKW) – 14 (Photovoltaik) Cent je Kilowattstunde für Büro/Haushalts- und Fahrzeugstrom rechnen sich über die Jahre auch die Investitionen für die hauseigene Infrastruktur, zahlt man für öffentlichen Netzstrom doch meistens das 2- bis 4-Fache. Geladen wird das Fahrzeug zuhause bzw. am Arbeitsplatz über eine Wallbox bei jedem längeren Aufenthalt. Das mitbestellte 230-Volt-Schukostecker-Ladekabel nutzen wir höchst selten, geschätzt weniger als 10-mal pro Jahr.

Heizung und Klimaanlage funktionieren bestens, wenn auch für Schnellaufheizung bzw. Klimatisierung ebenso wie für 140 km/h-Autobahnstrecken ein Zuschlag in Form von verminderter Reichweite zu zahlen ist. Die Reichweite beträgt bei durchweg zügiger Fahrweise zwischen ca. 80 km an kalten Wintertagen und ca. 130 km während der wärmeren Jahreszeiten.

Das Fahrzeug fährt sich „satt“ und komfortabel; das serienmäßig installierte Navi erfüllt alle üblichen Anforderungen. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen macht der drehmomentstarke Motor regelrecht Spaß. Wer dann noch in den einschlägigen Gebrauchtwagenbörsen stöbert und mittlerweile Vorführfahrzeuge für die Hälfte des Neupreises findet, sollte zugreifen, wenn er das passende Nutzerprofil hat. Wünschen würden wir uns die Möglichkeit, die Batterie des Fahrzeugs optional auch zu kaufen.

Unsere Entscheidung für den Fluence Z.E. haben wir bisher nicht bereut.

Hans V., Rostock

Hallo Autoscout24-Redaktion,

meine E-Auto-Erfahrung liegt schon ein paar Jahre zurück. Ich durfte so um das Jahr 1995 etwa eine Woche lang einen Elektro-Golf III mit Bleibatterie fahren und muss feststellen, meine Probleme damals ähnelten den heute geschilderten sehr. 95 Kilometer schaffte ich in der hügeligen Nordpfalz mit voll geladenen Akkus bei einer Nachladung von ca. einer Stunde, die aber kaum reichte, um den nächsten Hügel zu erklimmen.

Desillusioniert gab ich das Fahrzeug wieder zurück, wiewohl das Fahrvergnügen auch mit dem vergleichsweise schweren Golf vorhanden war.

Was hat sich seither getan? Wenig bis nichts. Die Batterien können etwas schneller geladen werden, das ist nach meiner Kenntnis alles und das ist schade. Ein reines E-Auto ist nur bei genau definierten Fahrstrecken verantwortbar, wer möchte als Verkehrshindernis wegen leerer Akkus schon gerne liegen bleiben und wie reagiert die Polizei auf leere Akkus? Ein leerer Tank auf der Autobahn kann ganz schön Ärger bringen.

Alex S., Küsnacht/CH

Seit 14 Monaten fahre ich nun den smart ED und war bisher knapp 10.000 km unterwegs. Anfänglich muss man tatsächlich lernen damit umzugehen. Unterdessen ist für mich mein smart ED zu einem Alltagsauto geworden, das ich nicht mehr missen möchte. Ganz einfach praktisch, spritzig, ökonomisch, ökologisch einwandfrei und da ja die durchschnittlich gefahrenen Distanzen weit unter 100 km pro Tag betragen, ist auch die Reichweite absolut in Ordnung. Er sei also jedem ans Herz gelegt, wenn er oder sie meist alleine oder vielleicht zu zweit in der Agglomeration unterwegs ist. Auch an das Aufladen kann man sich sehr schnell gewöhnen, wenn man zu Hause in der Garage eine entsprechende Steckdose installiert hat. Ganz einfach am Abend nach Gebrauch einstecken und am nächsten Morgen ist der smart wieder bereit.

Friedbert W., Weischlitz

Sehr geehrte Tester,

Ich fahre seit Januar 2013 einen Smart ED privat und habe mittlerweile 12.000 km Erfahrung. Meinen Smart habe ich mit geleaster Batterie (wegen technischer Unwägbarkeiten) und Schnellladeoption gekauft. Meinen Strom mache ich selber – 9kW- Photovoltaikanlage mit Schnelllade-Wallbox. Oft wird als Negativargument angeführt die Schnellladung schadet der Batterie – da meine nur geleast ist kann mir das egal sein.

Was fehlt sind Schnellladesäulen an den Autobahntank-/raststätten – damit stünde den Fahrten über die Batteriereichweite hinaus nichts mehr im Wege. Meine Wallbox hat 1.200 Euro inkl. Installation gekostet. Warum nicht endlich die Tankstellenbetreiber nachrüsten ist typisch deutsch – beim Autogas waren die auch die letzten. Die Geschäftsführerin dieses Verbandes sieht keinen Bedarf und wartet erst mal ab. Die Ladesäulen der Stromkonzerne sind auch keine Lösung da man für diese immer einen Vertrag braucht – absolut praxisuntauglich und verbraucherfeindlich bezüglich der Preise.

Nun hat ja Bayern angekündigt an den Autobahnen aufzurüsten – es besteht also noch Hoffnung.

Wolfgang W., Pinneberg

Guten Tag,

seit fast einem Jahr bin ich begeisterter Fahrer eines Chevrolet Volt, mit dem ich bereits ca. 10.000 km vollektrisch zurückgelegt habe. Selbstverständlich habe ich während der gesamten Zeit den Stromverbrauch dokumentiert und die Kosten berechnet. Diesbezüglich rege ich an, nicht nur den im Fahrzeug angezeigten Verbrauch sondern auch die nachgeladene Strommenge zu messen. Zwischen diesen beiden Parametern klafft eine Differenz von immerhin 30 bis 40 Prozent (Ladeverluste, Laden der 12V-Bordelektronik), was bei der Kostenberechnung der Elektromobilität berücksichtigt werden muss.

Übrigens wundert es mich, dass in den Medien (und auch vom Hersteller) das m. E. ideale Konzept des Volt (bzw. Opel Ampera) nicht häufiger angesprochen und beworben wird. Denn die auch durch Ihre Dauertest-Berichterstattung wie ein roter Faden durchgehende Diskussion der unzulänglichen Reichweite eines reinen eMobils müssen Volt-Fahrer nicht führen: Der Range-Extender sorgt für sorgloses Fahren, wobei immer die Vorteile des Elektroantriebs (hohes Drehmoment, Rekuperation, einfaches Stop-and-Go-Fahren)  erhalten bleiben, auch wenn der "Fossilbrenner" läuft und den notwendigen Strom erzeugt (was bei mir aber selten vorkommt, da die Reichweite des reinen Elektroantriebs für über 90% aller gefahrenen Strecken ausreicht). Da sich das Elektro-Automobil nur durchsetzen wird, wenn das Reichweiten-Problem gelöst ist - zumindest für jene Autofahrer, die mit einem einzigen Fahrzeug alle Situationen meistern wollen - halte ich das Volt-/Ampera-Konzept für das derzeit sinnvollste.

 
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