VW, Audi, Skoda, Seat 2.0 TDI: Dieselmotor
VW ruft rund 300.000 Fahrzeuge in seine Werkstätten. In Deutschland sind von der Aktion 105.000 Autos betroffen, wie das Online-Portal von kfz-Betrieb meldet. Zu Problemen kann es bei den Fahrzeugen mit dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor kommen, die zwischen 2009 und 2012 gebaut wurden. Der Antrieb findet nicht nur in den VW-Modellen Eos, Golf, Jetta, Passat, Scirocco, Tiguan und im Bus T5 Einsatz, sondern auch bei den Töchtermarken Audi (A3), Skoda (Octavia, Superb und Yeti) und Seat (Altea und Leon). Bei Audi sind es allerdings nur 12.000 Fahrzeuge weltweit, in Deutschland rund 2.500 Autos. Skoda ruft insgesamt 12.755 Autos in die Werkstätten, 4.067 davon in Deutschland und Seat 183 Fahrzeuge weltweit und 17 in Deutschland.
Bei den Selbstzündern kann unter bestimmten Umständen Kraftstoff aus den Einspritzleitungen austreten und einen unangenehmen Geruch verbreiten. Bei der Reparatur werden die Leitungen verstärkt, was ungefähr eine Stunde Arbeit in Anspruch nimmt. (sp-x)
Chevrolet Volt: Batterieprobleme
Chevrolet hat Probleme bei seinem Vorzeigemodell Volt. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, wurde die Lithium-Ion-Batterie des Elektromodells nach einem seitlichen Crashtest stark beschädigt und fing eine Woche später an zum brennen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat deshalb die Halter in den USA angeschrieben und vor der Brandgefahr gewarnt. Nun wird der Volt, der auch offiziell in Deutschland angeboten wird, erneut untersucht. (sp-x)
Triumph Daytona 675: Steckverbindung
Wegen möglicher Probleme mit einer frei liegenden Steckverbindung ruft der Motorradhersteller Triumph die Modelle Daytona 675 und Daytona 675 R in die Werkstatt. Bei den Fahrzeugen der Modelljahre 2010 und 2011 kann das lose Anschlusskabel des in Europa nicht montierten Auffangsystems für Kraftstoffdämpfe in Kontakt mit dem Auspuff kommen. Im ungünstigsten Fall ist ein Kurzschluss möglich. Betroffen sind 263 Motorräder in Deutschland und Österreich. Zu erkennen sind sie an den Seriennummern 464449 bis 516155. Die Halter werden in Kürze schriftlich benachrichtigt. (sp-x)
BMW 1er, 5er, 7er, X3, X5 und X6: fehlerhafte Steckverbindung
Rund 120.000 Fahrzeuge weltweit ruft BMW jetzt in die Werkstätten zurück. In Deutschland
sind 35.000
Autos betroffen. Bei Fahrzeugen der Modelle 1er, 5er, 7er, X3, X5 und X6, die zwischen Oktober 2008
und Juni 2009 gebaut wurden, kann eine mangelhafte Steckverbindung dazu führen, dass die Dieselfilterheizung
permanent läuft. Das führt unter Umständen zu einer leeren Batterie. In extremen Fällen kann dies aber
auch Motorüberhitzung und einen Brand zur Folge haben. BMW hat die Fahrzeughalter bereits angeschrieben
und in die Werkstätten gebeten. (SP-X)
Chevrolet Cruze: Gurtschloss
Bei 275 Chevrolet Cruze müssen die Gurte überprüft werden. Der Grund: Die Befestigungsmutter des Gurtschlosses am mittleren Gurt der Rücksitzbank kann fehlen. In diesem Fall ist die Sicherheit bei einem Unfall nicht gewährleistet. Für den kostenlosen Werkstattaufenthalt veranschlagt Chevrolet 30 Minuten. (mg).
Opel Agila A: Rost im Tank
Opel Agila A
Rost am Tank zwing über 25.000 Opel Agila A zum Werkstattbesuch. Betroffen sind Autos der Modelljahre 2003 mit 2007. Für die Kontrolle und den eventuellen Austausch des Tanks müssen zwei Stunden einberechnet werden. (mg)
Volvo S60, V60, V70, S80, XC90: Servolenkung
Volvo muss zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Bei den Typen S60, V60, V70 und S80 der Modelljahrgänge 2011 und 2012 (393 Fahrzeuge in Deutschland) kann es bei den 1,6-Liter-Benzinern und den DRIVe-Dieseln zu einem Leck im Servolenkungskreislauf kommen. Dadurch kann die Lenkung plötzlich verhärten. In der Werkstatt wird die obere Rücklaufleitung der Servolenkung ausgetauscht.
Dreimal so viele Fahrzeuge sind vom Modell XC90 (Jahrgang 2010 und 2011) betroffen; auch hier gibt es Probleme mit der Lenkung. Die Ursache ist hier aber eine Leckage im Lenkgetriebe. Bis auf den 3,2-Liter-Benziner sind alle Motorisierungen betroffen. Für den Austausch des inneren Leitungen des Lenkgetriebes veranschlagt Volvo zwei Stunden. (mg)
Mazda 3: Scheibenwischer
Wegen eines möglichen Ausfalls der Frontscheibenwischer ruft Mazda in Deutschland 11.501 Pkw vom Typ Mazda3 zurück. Bei zwischen Januar 2008 und März 2009 gebauten Fahrzeugen der mittlerweile abgelösten Generation weist der Masseanschluss des Wischermotors unter Umständen nicht mehr die nötige Leitfähigkeit auf.
Bisher sind weltweit 132 Fälle bekannt, in denen der Scheibenwischer nicht mehr betätigt werden konnte. In Deutschland sind noch keine Probleme aufgetreten. Die betroffenen Halter werden nun vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben und die Werkstatt gebeten. Dort wird in rund 25 Minuten kostenlos ein zusätzliches Massekabel montiert. Weltweit sind 408.782 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.
Mercedes M-Klasse: Tempomat
Wegen eines möglichen Defekts am Tempomat ruft Mercedes-Benz die erste Generation
der M-Klasse zurück. Bei Fahrzeugen der Modelljahre 1999 bis 2002 lässt sich der Geschwindigkeitsregler
unter Umständen nur mit hohem Kraftaufwand durch das Betätigen des Bremspedals deaktivieren. Im Extremfall
kann das zu einem Unfall führen. Das Ausschalten über den Bedienhebel am Lenkrad soll aber jederzeit
möglich sein. In Deutschland sind 50.000 Fahrzeuge betroffen, darunter auch bis 2004 gebaute Modelle
der Tuningsparte AMG. In den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt des SUV, werden 136.800 Fahrzeuge in die
Werkstatt beordert. (SP-X)
A.T.U. Dachbox MAC 460: Verschluss
Wegen Sicherheitsproblemen ruft die Kfz-Werkstattkette A.T.U die Dachbox MAC 460 in der Farbe Schwarz zurück. Unter Umständen öffnen sich während der Fahrt die Verschlüsse, so dass Gegenstände herausfallen können. Die Dachboxen wurden seit Juli 2010 verkauft. Betroffene Kunden können sich an die Telefon-Hotline 0800 - 50 35 470 wenden. (SP-X)
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