Rückrufe

  RSS-Feed
Seit dem 1. Mai 2004 ist die rechtliche Grundlage für besseren Schutz der PKW-Besitzer geschaffen worden. In dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ist festgelegt, dass Automobilhersteller im Falle eines Defektes (bei einem Modell, Baureihe, Motor etc.) verpflichtet ist, diesen umgehend an das Kraftfahrt-Bundesamtes (KFA) zu melden.

Wir haben den Überblick:

12.03.2010
Suzuki Swift Kraftstoffschlauch
Wegen eines möglichen Lecks im Kraftstoffschlauch müssen deutschlandweit 6.340 Suzuki Swift in die Werkstatt. Betroffen sind die Fahrzeuge mit dem 1,3-Liter- und 1,5-Liter-Benziner aus den Baujahren 2005 bis 2008. Die Halter der Kleinwagen werden vom Hersteller angeschrieben. (mid)

12.03.2010
Jeep Grand Cherokee Sitzheizungsmatten
Zur Erneuerung der Sitzheizungsmatten von Fahrer- und Beifahrersitz ruft Chrysler Deutschland 4.443 Jeep Grand Cherokee der Baujahre 2001 bis 2004 in die Werkstatt. Die bisherigen Matten können zu heiß werden und dadurch die Sitzpolsterung verschmoren. Der Austausch der Matten kann circa zwei Stunden dauern, die Aktion ist für die Betroffenen kostenlos. Bereits vor drei Jahren wurden aus gleichem Grund Einheiten der gleichen Modellreihe zurückgerufen. Inwieweit die erneute Rückrufaktion mit der damaligen in Zusammenhang steht, ist bislang noch unklar. (mid)

25.02.2010
Suzuki Alto und Nissan Pixo Leck am Kraftstofftank
Wegen eines möglichen Lecks am Kraftstofftank müssen die Kleinstwagenmodelle Suzuki Alto und Nissan Pixo in die Werkstatt. Betroffen sind deutschlandweit 9.244 Einheiten des Alto und 4.137 Einheiten des baugleichen Pixo aus dem Bauzeitraum März bis August 2009. Bei den Fahrzeugen aus indischer Produktion kann es unter Umständen zu Undichtigkeiten im Bereich der Kraftstoffpumpe kommen. Die Halter werden von dem jeweiligen Hersteller angeschrieben, der kostenlose Werkstattaufenthalt soll rund eine Stunde dauern. (mid)

12.02.2010
Ford Focus RS Bremsen

Aufgrund von Problemen mit dem Bremspedal bittet Ford 650 Besitzer eines Focus RS in Deutschland in die Werkstatt. Bei den Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. November 2009 kann beim Bremsen ein zu geringer Unterdruck aufgebaut werden.
Allerdings soll dieses Problem laut Hersteller nur nach einem Kaltstart in Lagen über 400 Metern Höhe auftreten. Im Rahmen der Serviceaktion wird das Antriebssteuergerät überprüft und neu kalibriert. Der Werkstattaufenthalt dauert eine halbe Stunde, die Überprüfung ist für die betroffenen Halter kostenfrei. Betroffene werden von Ford angeschrieben. (mid)

04.02.2010
Toyota Auris, Avensis, Corolla, iQ, RAV4, Yaris und Verso Gaspedal

Wegen möglicherweise fehlerhafter Gaspedale ruft Toyota nun auch in Deutschland fast 216.000 Pkw der Modellreihen Auris, Avensis, Aygo, Corolla, iQ, RAV4, Yaris und Verso. Das Kraftfahrt-Bundes-Amt (KBA) sei über die Fahrgestellnummern informiert.
In den USA hat Toyota in den vergangenen Tagen mehrere Millionen Autos zurückgerufen. Außerdem wurden Verkauf und Produktion mehrerer Modelle gestoppt. Bei insgesamt 2,3 Millionen Fahrzeugen kann sich das Gaspedal in durchgetretenem Zustand verklemmen und dadurch zu ungewollter Beschleunigung führen. Laut Hersteller kündigt sich das Problem jedoch frühzeitig an, indem die Bedienkräfte deutlich höher werden. Hinzu kommen 1,1 Millionen Autos, bei denen sich die Fußmatte im Gaspedal verklemmen kann.
Die aus Sicherheitsgründen gestoppte Produktion in den nordamerikanischen Toyota-Werken kann jedoch offenbar in Kürze wieder anlaufen. Die fehlerhaften Gaspedale sind laut einem Bericht der "Automotive News" beim zuständigen Zulieferer überarbeitet worden; die ersten Exemplare sollen nun an die fünf betroffenen Werke geliefert werden. (mid/red)

04.02.2010
Audi Q5 Kopfairbag-Verkleidung

Wegen eines möglichen Problems mit der Kopfairbag-Verkleidung muss das SUV Audi Q5 in die Werkstatt. Bei deutschlandweit 8.000 Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum Dezember 2008 bis Mai 2009 könnte sich beim Auslösen des Airbags die Verkleidung der A-Säule lösen und einen Insassen verletzen. In der Werkstatt wird eine neue Befestigung eingebaut, die Dauer der Reparatur gibt der Hersteller mit rund 30 Minuten an. Die betroffenen Halter werden nun angeschrieben, das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist informiert. (mid)

28.01.2010
Ford Focus C-Max Rost
Wegen Problemen mit dem Kühlerlüftersteuermodul müssen in Deutschland 3.000 Ford Focus C-Max mit 1,6-Liter-Motor in die Werkstatt. Dies gilt für Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Juni 2006 und dem 25. Januar 2007 in Saarlouis hergestellt wurden. Der Grund für die Aktion ist eine erhöhte Korrosionsgefahr durch die Kälte der Wintermonate und das dabei eingesetzte Streusalz. Im schlimmsten Fall könnte das Salz in die Elektronik eindringen, wodurch das Kühlerlüftermodul überhitzen und sich im Extremfall entzünden könnte. Die Überprüfung in der Werkstatt dauert laut Ford rund 20 Minuten, unter Umständen muss im Anschluss ein Kabelbaum installiert werden. Außerdem wird ein Schutzschild montiert, um weiteres Eindringen von Wasser oder Salz zu verhindern. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurde über die Aktion informiert. (mid)

12.01.2010
Peugeot 308, 307, Expert Beleuchtung

Wegen möglicher Beleuchtungsprobleme müssen deutschlandweit insgesamt 30.164 Peugeot 308, 307 und Expert in die Werkstatt. Bei den Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum November 2006 bis Dezember 2008 besteht die Möglichkeit, dass die Schalterposition des Lichtschalters von der Steuerungselektronik nicht korrekt erkannt wird. In der Werkstatt wird innerhalb von maximal einer Stunde kostenlos eine neue Steuersoftware aufgespielt. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist über den Rückruf informiert. (mid)

23.12.2009
Opel Insignia Motor
Wegen Problemen mit der Motorsteuerung müssen deutschlandweit 21.200 Opel Insignia in die Werkstatt. Bei Fahrzeugen mit dem 2,0-Liter-Dieselmotor kann es zu Motorruckeln und Geräuschen an der Abgasanlage kommen. Im Extremfall ist auch ein Überhitzen des Dieselpartikelfilters möglich. In der Werkstatt wird in rund 20 Minuten eine neue Software für das Motorsteuergerät aufgespielt. Laut dem Hersteller handelt es sich nicht um einen offiziellen Rückruf, sondern um eine Serviceaktion. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sei nicht eingeschaltet. (mid)

10.12.2009
Renault Scénic, Mégane Bremspedal
Mögliche Probleme mit dem Bremspedal sind der Grund für den Rückruf von 3.630 Einheiten der Schwestermodelle Renault Mégane und Scénic. Betroffen sind alle zwischen dem 10. Juni und dem 9. Juli 2009 (Scénic) beziehungsweise 15. Juli 2009 (Mégane) gebauten Fahrzeuge der aktuellen Modellgeneration. Im Extremfall kann sich die Pedalplatte vom Bremspedalhebel lösen, wodurch der Fuß des Fahrers keinen Halt mehr auf der Bremse findet. In der Werkstatt wird das Pedal kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht; der Aufenthalt dauert laut Hersteller je nachdem 20 Minuten bis 60 Minuten. Die Halter werden von Renault angeschrieben, das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist informiert. (mid)

1 23... 12

Genf 2010

Das Autojahr 2010 startet in Genf. Wir zeigen alle Premieren, Studien und Neuheiten vom Auto Salon.

AutoScout24-TV

Vorstellung:
Dacia Duster


AutoScout24-TV: DMAX

Secma F16 vs. Caterham Superlight

Frage der Woche

Automatische Mithaftung jenseits der 130 km/h: Wie finden Sie diese Richtgeschwindigkeits-Regel?

 

VW Phaeton Lounge

6,80 Meter Luxus, den man nicht kaufen kann. Der Phaeton Lounge ist ein Einzelstück.

ServiceWelten (Anzeige)

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.