Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Jaguar plant sein Portfolio deutlich auszubauen. Neben einem XF-Kombi und XF-Allrad ist auch ein X-Type Nachfolger bereits bestätigt. Doch nicht nur BMW 3er und Audi A4 haben die Briten im Visier, auch die Kunden des BMW Z4 und Porsche Cayman will man künftig locken.
Auf der IAA stellt Jaguar die seriennahe Studie eines Sportwagens vor, der unterhalb des XK auf Kundenfang gehen soll. Bisher decken die Briten mit XF, XK und XJ lediglich drei Segmente ab. Um weltweit erfolgreich zu sein, werden jedoch nicht nur kleinere und effizientere Motoren, sondern auch kleinere Baureihen notwendig.
Kleiner für die Zukunft
Vor Jahren hatte Jaguar die Studie eines Sportcoupés namens F-Type in der Schublade versenkt, doch Jaguar-Eigner Ratan Tata ist Überzeugungstäter: Mit der C-X16 genannten Studie soll Jaguar das notwendige Downsizing auch im Modellspektrum umsetzen. Bevor am 7. September die Details gelüftet werden, gilt jedoch schon als sicher, dass der wohl XE genannte Sportwagen als Coupé und Cabrio kommen wird.
Das Design der Studie C-X16 wurde unter Federführung von Chefdesigner Ian Callum entworfen, dessen Team auch für die Optik des aktuellen XF, XJ und XK verantwortlich zeichnet. Ein erster offizieller Sketch zeigt die klassische Linie eines Frontmotor-Sportcoupés mit kurzen Überhängen, langer Motorhaube und weit hinten platziertem Cockpit. Als reiner Zweisitzer wird der XE vor allem der Agilität verpflichtet sein, eine Disziplin, die selbst der 1,7 Tonnen schwere XK mit Bravour meistert.
Plattform?
Als Plattform kommt eine verkürzte Variante des kommenden XK in Frage, der XE würde somit zwar kürzer, aber kaum schmaler ausfallen. Ein aufgeladener Sechs-Zylinder-Benziner kann als wahrscheinlichste Antriebsvariante gelten, ein Diesel wird für ein Coupé von Jaguar nicht ausgeschlossen. Möglicherweise könnte noch ein Acht-Zylinder folgen, bevor die Ära der V8 zu Ende geht.
Preis?
Um einen Respekt-Abstand zum XK (Cabrio ab 99.000 Euro) zu wahren und preislich zwar selbstbewusst aber eben doch eine Alternative zu BMW Z4 3.5 (49.000 Euro) und Porsche Boxster S (57.000 Euro) zu sein, kann man gut 60.000 Euro als realistischen Einstandspreis ansehen.
Nach der Studie auf der IAA im Herbst 2011 ranken sich die nächsten Gerüchte um die fertige Serienversion auf dem Genfer Autosalon im März 2012 und einem Marktstart noch im selben Jahr. (tw)
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