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Bericht: Reifenwechsel

Bericht: Reifenwechsel

Reifenwechsel leicht gemacht

10.08.2018

Für den Reifenwechsel in Eigenregie sollte man einen Ort mit ebener Fläche und festem Untergrund wählen. Zudem sollte man niemanden behindern, denn während des Wechselns ist ein ausweichen nicht mehr möglich. Ansonsten werden Wagenheber, ein Drehkreuz oder Radmutternschlüssel mit längerem Hebel sowie gegebenenfalls eine Drahtbürste und Zinkpaste benötigt. Vor dem Lösen der Muttern sollte der Wagen mit angezogener Parkbremse und eingelegtem Gang mit allen Rädern fest auf dem Boden stehen.

Dann kann es losgehen: Der Radmutternschlüssel wird so an eine Mutter angesetzt, dass er in möglichst waagerechter Position nach links zeigt. Wem es an Armkraft zum Lösen der Mutter fehlt, kann in dieser Stellung auch mit Beinkraft und Körpergewicht arbeiten. Erst wenn alle Radmuttern rundum locker sind, kommt der Wagenheber zum Einsatz. In der Regel findet sich am Fahrzeugunterboden ein kleiner Hinweis, der die optimale Position für diesen anzeigt. Jetzt muss gekurbelt werden, um das Fahrzeug aufzubocken. Passt unter den freischwebenden Reifen eine Handfläche, ist die nötige Höhe erreicht. Jetzt dreht man die zuvor gelösten Muttern vollständig heraus und nimmt das Rad von der Nabe.

Beinkraft

Bei einem Notreifenwechsel wird man auf solchen Luxus verzichten, doch wer Saisonreifen montiert, macht idealerweise noch die Kontaktflächen zwischen Felge und Nabe sauber. Am besten wird mit einer Drahtbürste grober Schmutz von der Nabe entfernt. Anschließend trägt man Keramik- oder Kupferpaste auf die entsprechenden Flächen auf.

Danach kann das neue Rad montiert werden. Dabei sollte man auf die richtige Laufrichtung achten, die oft durch einen kleinen Pfeil auf dem Reifen angezeigt wird. Wechselt man einen ganzen Reifensatz, weist idealerweise ein kleiner mit Kreide aufgebrachter Hinweis auf die richtige Position. HL steht zum Beispiel für „hinten links“. Wenn die Löcher der Felge mit denen der Radnabe übereinstimmen, können die Muttern über Kreuz handfest eingedreht werden. Kräftig angezogen werden diese erst, nachdem der Wagenheber entlastet wurde.

Für das Festziehen wird der Schlüssel wieder möglichst waagerecht und mit dem Hebel nach rechts zeigend auf die Mutter gesetzt. Auch hier lassen sich dann mit Hilfe der Beinkraft die Muttern festziehen. Allerdings sollte man nicht zu fest drehen, denn sonst könnte das Gewinde Schaden nehmen. Idealerweise nutzt man dafür einen Drehmomentschlüssel, der sich auf die optimale Kraft einstellen lässt. Beim neu montierten Reifen gilt es noch, den Luftdruck zu prüfen und nach einigen Kilometern Fahrzeit zu schauen, ob die Muttern weiterhin fest sitzen. (sp-x/mh/jms)

 
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