Die 7 Goldenen Regeln

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Wer den schönsten Köder hat, fängt den dicksten Fisch – eine alte Weisheit. In unserem Fall heißt dies: Je besser Ihr Inserat ist, desto erfolgreicher läuft der Verkauf. Besser heißt: umfangreich, ehrlich, vollständig und präzise. Der einfachste Weg zu einem „attraktiven Köder“ mit Aussicht auf einen erfolgreichen Fang sind unsere 7 goldenen Regeln.

1. Die Überschrift macht’s!

Stellen Sie Besonderheiten Ihres Fahrzeugs klar heraus – und das möglichst schon zu Beginn in der Überschrift. Nutzen Sie dazu das Feld „Modellvariante“. Sie müssen sich nicht auf harte Fakten beschränken. Versuchen Sie schon in der Überschrift, Ihre Käufer emotional anzusprechen. Denn bei der Kaufentscheidung spielt beides – Herz und Verstand – eine wichtige Rolle.

2. Achten Sie auf Vollständigkeit!

Beschreiben Sie Ihr Fahrzeug möglichst genau. Geben Sie dabei nicht nur die reinen Fakten wie Marke, Modell und Erstzulassung an, sondern nutzen Sie besonders auch das Freitextfeld für individuelle und detaillierte Beschreibungen.

Nennen Sie möglichst alles, was Ihr Fahrzeug angenehm macht: Dazu zählen elektrische Fensterheber oder getönte Scheiben ebenso wie Extras, Sonderausstattungen, Vorteile, aber auch Schwächen, Mängel, Schäden und Defekte. Bei allem gilt: Seien Sie positiv und ehrlich. Verschweigen Sie Mängel oder Defizite nicht, besonders Unfallschäden oder Austauschmotoren.

3. Bringen Sie Ihre Inserate in Form!

Im Freitextfeld können Sie mit GROSSBUCHSTABEN, Aufzählungsstrichen und Absätzen die Leserlichkeit Ihres Inserates erhöhen. So können Sie Schwerpunkte setzen, Vorteile hervorheben und Ihr Inserat attraktiver machen.

4. Wecken Sie Erwartungen!

Egal, ob es um Leistung, Qualität oder Emotionen geht: Erzeugen Sie positive Erwartungen. Doch Vorsicht bei überzogenen faktischen Leistungs- und Qualitätsversprechen: Die Aussagen sollten der Wahrheit entsprechen, sonst kommt es zu unangenehmen Missverständnissen und möglicherweise auch zu rechtlichen Problemen, falls Sie z. B. einen Unfallschaden verschweigen.

Bei emotionalen Versprechen können Sie großzügiger sein. Denn Fahrvergnügen ist ein dehnbarer Begriff und kein Käufer wird fehlende Fahrfreude bemängeln, solange in Sachen Leistung und Qualität alles stimmt. Auch hier gilt: glaubwürdig bleiben.

5. Vermeiden Sie unsinnige Abkürzungen!

Abkürzungen machen besonders dort Sinn, wo Platz knapp ist. Bei Ihrem Inserat ist dies nicht der Fall – Sie können bis zu 4.000 Zeichen für Ihre Beschreibung nutzen.

Bedenken Sie immer, wie Interessenten die Suchbegriffe eingeben. Bei gängigen Abkürzungen wie PS sollten Sie bleiben, denn niemand sucht nach „Pferdestärken“. Ansonsten schreiben Sie Extras und Ausstattung immer aus, denn auch wenn Sie mit Abkürzungen vertraut sind – viele Interessenten sind es nicht.

6. Vermeiden Sie Expertensprache!

Vielleicht wissen Sie, was „Tele Aid“ oder „Connected Drive“ ist. Aber die Mehrzahl der Interessenten, besonders ältere, wissen damit wenig anzufangen. Nutzen Sie für diese speziellen Fachbegriffe verständliche Beschreibungen als Erklärung oder Zusatz zum Fachbegriff. Für „Tele Aid“ z. B. „Notrufsystem/Assistenzsystem TELE AID“.

7. Nutzen Sie die angebotenen Klickfelder!

Die meisten Käufer durchsuchen die Inserate auf AutoScout24 mit Hilfe der Suchmaske. Diese greift auf Klickfelder zurück, die Sie genauso beim Inserieren finden. Geben Sie diese Kategorien unbedingt an. Denn so passt sich Ihr Inserat optimal in die vorgegebene Struktur des Marktplatzes ein und ist für Käufer leicht und schnell zu entdecken.

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