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Folgekosten nach Autokauf

Sobald Sie ein Fahrzeug in die engere Wahl gezogen haben, sollten Sie an die Folgekosten (Steuer, Verbrauch, Versicherung) denken.

Kfz-Steuer

Bei der Kfz-Steuer ist zu berücksichtigen, dass es für ab dem 1. Juli 2009 erstmals zugelassene Fahrzeuge eine neue Regelung gibt. Sie sieht folgendermaßen aus:

Pro angefangene 100 ccm Hubraum und pro Jahr kosten

  • Benziner: 2 Euro
  • Diesel: 9,50 Euro

Dazugerechnet werden muss die CO2-Komponente. Sie beträgt pro Gramm CO2-Ausstoß zwei Euro pro Jahr. Allerdings gelten folgenden Freigrenzen. Steuerfrei bleiben

  • bis 2011: 120 g/km CO2
  • ab 2012: 110 g/km CO2
  • und ab 2014: 95 g/km CO2

Die Steuersätze pro 100 ccm und Jahr nach der alten Regelung (erstmals zugelassen vor dem 1. Juli 2009) für Fahrzeuge der Abgasnorm EU3 und EU4:

  • Benziner: 6,75 Euro
  • Diesel: 15,44 Euro

und für Fahrzeuge der Schadstoffnorm EU2:

  • Benziner 7,36 Euro  
  • Diesel: 16,05 Euro an.

Für Diesel ohne Partikelfilter gibt es einen zusätzlichen Malus in Höhe von 1,20 Euro pro 100 ccm.

Verbrauch

Einerseits errechnet sich aus der Staffelung der Kfz-Steuer eine höhere Steuerbelastung für Diesel-Fahrzeuge. Andererseits profitieren Diesel von einer niedrigeren Mineralölsteuer und sie verbrauchen in der Regel weniger Kraftstoff. Bei entsprechender Jahresfahrleistung kann sich ein Selbstzünder also durchaus rentieren. Dies auf Dauer richtig zu kalkulieren ist schwierig, weil die Marktpreise für Kraftstoffe nicht nur von der Besteuerung sondern auch von Angebot und Nachfrage abhängen. So gab es bereits eine kurze Periode, in der Dieselkraftstoff einige Cent teurer war als Superbenzin. Bei den alternativen Kraftstoffen Autogas und Erdgas gilt der Steuerbonus noch bis Ende 2018. Berücksichtigt werden muss aber, dass bei mit Autogas betriebenen Fahrzeugen ein Mehrverbrauch von bis zu 25 Prozent zu erwarten ist.

Versicherung

Nicht ganz einfach zu berechnen sind auch die Versicherungskosten. Sie sind abhängig von Ihrem Anbieter, der Art der Versicherung, Ihrem Schadenfreiheitsrabatt und der Typklasseneinstufung des Fahrzeugs. Hier gilt: Je niedriger die Typklassen, desto günstiger das Fahrzeug. In unserem Bereich „Versichern“ können Sie unverbindlich Angebote von führenden Kfz-Versicherern einholen.

Wartung

Der Wartungsbedarf ist bei den meisten Herstellern in den vergangenen Jahren erheblich reduziert worden. Außerdem berücksichtigen moderne Serviceanzeigen neben der Zeit auch die Einsatzbedingungen und den persönlichen Fahrstil. Kürzere Wartungsintervalle bei älteren Fahrzeugen sind daher ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Um sicher zu gehen, welcher Service für das auserwählte Modell vorgeschrieben ist, hilft eigentlich nur der Anruf bei einem Vertragspartner oder dem Hersteller selbst. Die entsprechenden Hotline-Nummern finden Sie auf der Homepage des jeweiligen Herstellers.

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