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Galerie: Reportage Audi Mileage Marathon

Reportage: Audi Mileage Marathon

Denn jeder Tropfen zählt

31.10.2008

Den Audi Q5 mit 240-PS-Diesel auf sieben Liter Verbrauch zu drücken ist schon ein Erfolg. Stolz berichte ich also meinem neuen Mitfahrer, Dr. Martin Gruber, von diesem Ergebnis. Doch der lächelt nur milde und meint trocken: „Da geht noch was!“

Gruber und ich fahren die 400 Kilometer von Sedona nach Las Vegas – das dritte Teilstück der dritten Welle von Audis Mileage-Marathon. Ein Tross von über 20 Dieselfahrzeugen (A4, Q5 und Q7 mit 3.0 TDI sowie A3 mit 2.0 TDI) spult bei diesem Anti-Cannonball die fast 8.000 Kilometer in 13 Etappen von der amerikanischen Ost- zur Westküste ab. Der Effizienz-Wettbewerb für Motorjournalisten wird auch von Audi-Mitarbeitern wie Gruber begleitet, einem Ingenieur der Dieselmotoren-Entwicklung.

Galerie: Reportage Audi Mileage MarathonAudi will mit dem Marathon fast 200 Journalisten und damit der Öffentlichkeit das Sparpotenzial seiner neuesten Generation besonders sauberer Dieselaggregate demonstrieren. Die Fahrzeuge sind nicht nur in Aufmerksamkeit heischender Weise beklebt, sie verfügen zudem noch über die neue Harnstoff-Abgasnachbehandlung. Damit sind die Motoren bereits fit für die Euro-6-Abgasnorm.

Kein Urlaub

Galerie: Reportage Audi Mileage MarathonIch fahre also bei Welle drei mit, die mich in drei Tagen von Denver nach Las Vegas führt. Am zweiten Tag teile ich mir einen Q5 noch mit einem Kollegen der schreibenden Zunft, unser Weg führt von Durango bis nach Sedona. Nebenbei fahren wir an so grandiosen Landschaften wie der Grand Canyon oder dem Monument Valley vorbei. Doch Zeit für Sightseeing bleibt keine, der Weg ist das Ziel und zwar mit möglichst niedrigem Spritverbrauch.

Mein mit speziellen und besonders hart aufgepumpten Leichtlaufreifen und effizientem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bestückter Q5 wird vom 3.0 TDI angetrieben. Der Sechszylinder verteilt seine 240 PS auf alle vier Räder. Erst am zweiten Tag nehme ich mir vor, besonders sparsam zu fahren. Mit dem auf knapp 100 km/h eingestellten Abstandstempomaten sinkt der Verbrauch im lockeren Dahingleiten auf durchschnittlich sieben Liter.

Wertvolle Spartipps

Galerie: Reportage Audi Mileage MarathonWenig, wie ich eigentlich meine. Doch unter den insgesamt sieben Q5 reicht dies nur für Platz zwei. Also bin ich auf meiner letzten Etappe dankbar für Martin Grubers Vorschläge, um noch mehr zu sparen. Zunächst einmal muss ich auf den komfortablen Tempomat verzichten. Wenn ich besonders vorausschauend nur mit dem Gasfuß agiere, fahre ich in der Regel effizienter. Als zweite Maßnahme wird die Klimaanlage abgestellt. Durch die landschaftlich zwar sehenswerte doch eben auch etwas heiße Wüste ist das kein wirkliches Vergnügen. Das adaptive Fahrwerk ermöglicht im Dynamik-Modus zudem noch eine Absenkung um zehn Millimeter. Schließlich lege ich den Gangwahlhebel bei Bergabfahrten auf neutral, um so möglichst viel Schwung mitzunehmen. Nur wenn der Wagen zu schnell wird, muss ich wieder auf D wechseln und die Motorbremse nutzen.

Diese Fahrweise ist Verzicht – keine Frage. Doch eigentlich ist es ein entspanntes Cruisen in einer zudem angemessenen Zeit: Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt am Ende der dritten Etappe bei 80 km/h. Allerdings war auf der Strecke sehr wenig Verkehr. Staus oder städtischer Ampelstress? Fehlanzeige. Für Sparfahrten sind das sehr gute Rahmenbedingungen. Und dann hat mir Dr. Martin Gruber noch mit seinen Spartipps geholfen: Am Ende der 400 Kilometer bis nach Las Vegas sinkt der Verbrauch auf knapp über sechs Liter.

Mehr Effizienz

Für einen hochbauenden, allradgetriebenen 1,7-Tonner, der sich zudem sehr sportlich fahren lässt, ist das mehr als bemerkenswert. Unterwegs verrät mir Dr. Martin Gruber noch, dass Audi in den nächsten Jahren bei seinen Dieselmotoren die Effizienz weiter steigen will. Innermotorische Maßnahmen oder auch ein Start-Stop-System sollen weitere 20 Prozent einsparen. Ob sich in wenigen Jahren der Q5 3.0 TDI auch mit rund fünf Litern fahren lässt, muss allerdings die Praxis erst noch zeigen.

 
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