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Galerie: Sitzprobe Mazda 3

Sitzprobe: Mazda 3

Welch ein Grinsen

11.12.2008

Der 3 ist für Mazda ein wichtiges Modell. Wohl deshalb haben die Japaner zwei an Premiere arme Automessen für den doppelten Stapellauf der Neuauflage gewählt. In Los Angeles debütierte zunächst die Stufenheck-Version, nun folgte auf der Bologna Motor Show die sportlichere Steilheck-Variante.

Wirklich alt ist der noch aktuelle Mazda 3 übrigens noch nicht. Ende 2003 kam das Modell auf den Markt. Seither schickte Mazda gut zwei Millionen Exemplare auf die Straße. Selbst im letzten Produktionsjahr 2008 wurden noch 400.000 abgesetzt. Ein Erfolg, an den Mazda nahtlos anknüpfen will.

Entsprechend hoch ist der Wiederkennungswert des im Frühjahr 2009 startenden neuen 3. Ähnlichkeiten im Blechkleid finden sich nicht nur zum Vorgänger, auch markante Elemente der Mazda-Neuheiten 6 und 2 sind in das progressive Design eingeflossen. Vor allem die emotionalen und sportlichen Akzente sind ausgeprägter.

Grinser

Galerie: Sitzprobe Mazda 3Entsprechend gibt sich der neue 3 bereits optisch als besonders sportlicher Vertreter unter den fünftürigen Kompakten. Auffällig ist sein riesiger Kühlergrill in der Frontschürze, der von seitlichen Lufteinlässen zusätzlich betont wird. Das neue Gesicht des fast 4,5 Meter langen 3 betont ein forderndes und zugleich freundliches Grinsen.

Zusätzlich verantwortlich für den dynamischen Auftritt sind unter anderem ausgeformte Radhäuser, eine von vorn nach hinten aufsteigende und kraftvolle Schulter sowie die nach hinten abfallende Dachlinie.

Sportlich, wohnlich

Galerie: Sitzprobe Mazda 3Fünf Passagieren bietet der Kompaktklässler ordentlich Platz, der üppige Kofferraum ist klassisch erweiterbar. Neben hoher Alltagstauglichkeit setzt der Innenraum ebenfalls einige sportliche Akzente. Unter anderem der Armaturenträger mit tunnelartigen Rundinstrumenten, ein Multifunktions-Sportlenkrad und die straff gepolsterten Frontsitze mit guter Seitenführung unterstreichen den dynamischen Anspruch des 3.

Der attraktive Materialmix aus Softoberflächen und Hartplastik in Metalloptik sowie die geringen Spaltmaße sorgen für ein hochwertiges Wohlfühl-Ambiente. Lediglich der Klappdeckel für den Getränkehalter in der Mittelkonsole könnte ein edleres Finish vertragen.

Drei Diesel, zwei Benziner

Galerie: Sitzprobe Mazda 3Ebenfalls verbesserungswürdig ist die vorläufige Motorenpalette. Fünf Aggregate wird Mazda zunächst für den 3 anbieten. Besonders bemerkenswert, weil völlig neu, ist der bereits im 6 eingeführte 2,2-Liter-Diesel, der im 3 in zwei Leistungsstufen mit 150 und 185 PS angeboten wird. Nach Angabe von Mazda soll der 3 mit diesem kultivierten Euro-5-Antrieb unter sechs Liter verbrauchen und dennoch hohe Fahrleistungen bieten.  

Alternativ gibt es noch einen 109 PS starken 1,6-Liter-Diesel, der deutlich unter fünf Litern verbrauchen soll und damit auch beim CO2-Ausstoß unter der 120-Gramm-Grenze bleibt.

Vorerst konventionelle Benziner

Bei den Benzinmotoren leistet der 1,6er 105 PS, das größere 2,0-Liter-Aggregat mobilisiert 150 PS. Später wird noch die Stark-Version MPS mit deutlich über 250 PS die Baureihe leistungstechnisch noch oben abrunden.

Galerie: Sitzprobe Mazda 3Auf besonders sparsame Aggregate muss man jedoch noch warten. Erst einige Monate nach der Markteinführung kommen verbrauchsoptimierte Antriebe. Noch 2009 wird es ein Start-Stopp-System geben, 2010 auch turbogeladene Benziner mit besonders kleinem Hubraum.

Immerhin sollen einige Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung beim Mazda 3 für eine Effizienzsteigerung sorgen. Unter anderem die Karosserie wurde dank hochfester Stähle leichter und soll dennoch deutlich steifer als bisher sein. Dies dürfte auch das sportliche Fahrverhalten positiv beeinflussen. Zumindest kündigt Mazda an, dass die neue Steifigkeit und eine neue Fahrwerksauslegung sportlichen Ansprüchen stärker entgegenkommen sollen. Für die neue Karosserie verspricht Mazda zudem einen höheren Geräuschkomfort.

Umfangreiches Sicherheitspaket

Über Preise macht Mazda noch keine Angaben, doch sehr wahrscheinlich wird das Einstiegsmodell mit 105-PS-Benziner um 17.000 Euro kosten. Zur Serienausstattung gehören dann bereits ESP, ein Bremsassistent sowie sechs Airbags.

Aufrüsten lässt sich der 3 zudem mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, aktivem Kurvenlicht, Notbremssignal mit Warnblinkautomatik, Reifendruck-Kontrollsystem, einer Einparkhilfe und einem Tote-Winkel-Warner. Außerdem verspricht Mazda ein Navigationssystem mit großem Farbdisplay für deutlich unter 1.000 Euro.

Galerie: Sitzprobe Mazda 3

 
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