Detroit Auto Show 2014
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Galerie: Sitzprobe Mercedes-Benz C-Klasse

Sitzprobe: Mercedes-Benz C-Klasse

Fein gemacht

15.01.2014

Das Interieur der neuen C-Klasse kennen wir schon, doch in Gänze kann der Baby-Benz noch nachhaltiger beeindrucken. Wir haben in Detroit mal Platz genommen.

Für Mercedes-Chef Dieter Zetsche ist die neue C-Klasse eine weitere Erfüllung des Markenversprechens „Das beste oder nichts”. Und tatsächlich bietet die neue Mittelklasse mehr als die Konkurrenz von Audi oder BMW. Neben Head-up-Display und einer einstellbaren Luftfederung sind das der „Stopp-and-go-Pilot” für den Stau, eine rekordverdächtige Aerodynamik (Cw = 0,24) sowie zwei Modelle mit sehr geringen CO2-Emissionen von unter 100 Gramm pro Kilometer, die nicht ohne den Gewichtsverlust von rund 100 Kilogramm erreichbar gewesen wären.

Nicht zu vergessen den Plug-in-Hybrid, der folgen soll. Nach 30 Jahren Baby-Benz will Mercedes endgültig seinen Führungsanspruch in diesem umkämpften Segment bekräftigen.

Größer und leichter

Galerie: Sitzprobe Mercedes-Benz C-KlasseTrotz der deutlichen Gewichtseinsparung ist die C-Klasse wieder gewachsen. Neben acht Zentimeter mehr Radstand und einem Plus von knapp zehn Zentimeter in der Außenlänge wuchs auch die Breite um deren vier. Vor allem die Beinfreiheit der Fondpassagiere und der Kofferraum profitieren davon. Wegen des optionalen zweiteiligen Glasdachs ist die Kopffreiheit hinten jedoch deutlich eingeschränkt, auch fallen die Türausschnitte hinten trotz steil gezeichneter C-Säulen eher knapp aus, doch man kommt immerhin noch leichter auf die Rückbank als im CLA.

Platz

Vorne dagegen können sich Fahrer und Beifahrer am wirklich gelungenen Interieur laben, auch große Piloten finden dank weiterer Verstellbereiche von Sesseln und Lenkrad schnell eine ergonomische Sitzposition. Das eigenständig und hochwertig gestaltete Armaturenbrett mit der breiten Mittelkonsole ist wesentlich luftiger und leichter geraten als bei Audi A4 und BMW 3er. Das wie ein Tablet-PC gestaltete Zentraldisplay unterstreicht dabei die Modernität des 21ten Jahrhunderts, das Dreispeichen-Lenkrad steht für fahrerorientierte Agilität.

Innen hochwertig

Galerie: Sitzprobe Mercedes-Benz C-KlasseDas in den Ausstellungsstücken auf der Detroit Motor Show verlegte Leder und die Holzelemente zeugen vom Oberklasseanspruch und auch die schön gestalteten Schalter könnten direkt aus der S-Klasse stammen. Auf dem Mitteltunnel prangt das Steuerungsmodul mit Drehschalter und Touchcontroller, der Lautstärkeregler sitzt rechts, so dass er auch vom Beifahrer leicht erreichbar ist - ein kleines, durchdachtes Detail, das der Konkurrenz aus Ingolstadt jedoch schon vor Jahren eingefallen ist.

Außen gelungen

„Eine präzise Linie- und plastische Flächengestaltung erzeugt progressive Licht- und Schatteneffekte”, heißt es bei Mercedes zum Karosseriedesign. Tatsächlich hat die C-Klasse überraschend viel Design für ein Mittelklasseauto erhalten, vor allem die zwei seitlichen Lichtkanten fallen ins Auge, das Heck ist kurz und sportlich ausgefallen und zeigt eine ebenso starke Familienähnlichkeit mit der S-Klasse wie auch die Front. In der Seitenansicht fällt die optisch lange Motorhaube und das hinten sitzende Greenhouse auf, was dem kleinen Benz eine ordentliche Dynamik verleiht.

Antrieb

Galerie: Sitzprobe Mercedes-Benz C-KlasseMotorisch stehen die ab sofort bestellbaren Benziner C 180 (156 PS) und C 200 (184 PS) sowie der Diesel C 220 mit 170 PS bereit, die Preise beginnen bei knapp 34.000 Euro über gut 36.000 für den C 200 bis zu knapp 39.000 Euro für den C 220 Diesel. Es werden jedoch bald viele weitere Motoren folgen, vom besonders sparsamen 1,6-Liter-Benziner mit 115 oder 136 PS, über weitere 2,2-Liter-Diesel-Ableger mit bis zu 204 PS, sowie Vierzylinder-Benziner bis 238 PS und einem Sechszylinder mit 333 PS. Ein Diesel-Hybrid mit 231 PS Systemleistung wird ebenso folgen wie ein besonders sparsamer Plug-in-Hybrid mit Benzin- und Elelektromotor.

 
Fazit
 

Thomas Weiss

Auf in den Kampf, Audi und BMW. Mit der neuen C-Klasse hat ein neuer Platzhirsch mit Führungsanspruch die Bühne der hochwertigen Mittelklasse betreten. Und noch bevor Kombi, Cabrio und AMG-Version kommen, wird das etablierte Feld von den Stuttgartern gekonnt aufgemischt.
 
 

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