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Galerie: Sitzprobe Mercedes E-Klasse T-Modell

Sitzprobe: Mercedes E-Klasse T-Modell

Germanys next T-Modell

10.06.2016

Viel Platz und elegantes Design muss kein Widerspruch sein, wie das neue Mercedes E-Klasse T-Modell beweist. Ab Ende September steht der große Kombi bei jedem Händler, in seiner schwäbischen Heimat durften wir jetzt schon einmal Platz im Stern-Kombi nehmen – und uns von dem mehr als reichhaltigen Platzangebot überzeugen. Aber mit Platz allein kann man in der heutigen Zeit wohl keinen mehr vom Hocker hauen. Darum haben die Stuttgarter auch das E-Klasse T-Modell mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet.

Die S-Klasse muss sich gewaltig in Acht nehmen: Bereits jetzt kann das obere Mittelklassefahrzeug schon deutlich mehr als die Luxus-Limousine. Nicht nur, dass die neue E-Klasse schon über das neue Comand-Bedienkonzept verfügt, das die S-Klasse erst mit dem Facelift erhalten wird. Nein, es sind natürlich vor allem die teilautonomen Fahrfunktionen, die die E-Klasse so interessant machen: Im Stau fährt das Fahrzeug von alleine und sogar das Lenken kann getrost dem Fahrzeug überlassen werden.

Galerie: Sitzprobe Mercedes E-Klasse T-ModellUm längere Autobahnstrecken möglichst entspannt zurückzulegen, kann das System den vorausfahrenden Fahrzeugen bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h folgen und übernimmt sogar die Überholvorgänge. Und mit dem Mobiltelefon in der Hand und einer entsprechenden App fährt das Auto außerdem von ganz alleine in die Garage – der Besitzer steht fasziniert dahinter, beobachtet und staunt.

Größer, schicker und viel Platz fürs Gepäck

Verpackt wird all die Technik zukünftig nicht nur im Limousinen-Kleid, sondern wie schon bei den Vorgänger-Generationen auch im Kombi-Dress. Um ein paar Zentimeter ist das neue T-Modell gewachsen, misst nun 4,94 Meter. Zwischen 640 und 1.820 Liter Gepäck kann das Raumwunder aufnehmen und schluckt damit mehr als zum Beispiel vergleichbare Modelle der Mitbewerber aus Bayern. Umklappen lässt sich die Rückbank dreigeteilt, und zwar ganz simpel vom Kofferraum aus. Und natürlich gibt es zahlreiche Haken, Ösen und ein Befestigungssystem auf Schienen, das die Ladung gut festhält.

Galerie: Sitzprobe Mercedes E-Klasse T-ModellEgal ob im Laderaum oder im Cockpit – die Verarbeitung ist überall auf höchstem Niveau; auch hier steht die E-Klasse der S-Klasse in nichts nach. Ebenfalls Premium: Der neue Concierge-Service, der auf dem Weg zu Ziel schon mal das Restaurant buchen und die Adresse ans Navigationssystem schicken kann, oder die Konzertkarte für den nächsten Tag bestellt.

Nicht das ganze Pulver auf einmal verschießen

Nur drei Motoren werden im T-Modell zum Markstart erhältlich sein – zwei Benziner und ein Diesel. Als erster Selbstzünder geht der Vierzylinder im E 220 d mit 194 PS an den Start sowie die beiden Ottos E 200 und E 250 mit 184 PS respektive 211 PS. Ende des Jahres folgen dann der Sechszylinder-Diesel E 350d und der E 400 4MATIC, ein Sechszylinder-Benziner mit 333 PS und Allradantrieb. Je nach Motorisierung ist die Neungang-Automatik Serie oder gegen Aufpreis erhältlich.

Galerie: Sitzprobe Mercedes E-Klasse T-ModellFür mehr Power und sportlicheres Fahrverhalten sorgt natürlich auch beim Kombi der Haustuner AMG: Der Mercedes-AMG E 43 kommt ebenfalls mit Neungang-Automatik und Allrad vorgefahren und hält 401 PS unter der Motorhaube bereit. Und wem das nicht genügt, der wartet noch bis Ende 2017, dann folgt die AMG-Topmotorisierung mit um die 600 PS.

Geht da noch mehr?

Gas geben, bremsen, lenken – die E-Klasse beherrscht eigentlich alles, was man zum autonomen Fahren braucht. Und selbst wenn der Fahrer mit dem Blinker den Befehl zum Spurwechsel gibt, zieht der Wagen erst raus, wenn die Bahn frei ist. Könnte er also nicht auch gleich selbst entscheiden, wann er auf die andere Spur wechseln will? Können ja, doch der Gesetzgeber lässt es bislang noch nicht zu.

Man muss allerdings kein Hellseher sein, um zu vermuten, dass die E-Klasse wohl mit wenigen Handgriffen im Zentralhirn der Steuersoftware umgerüstet werden könnte, sollte man sich in Berlin doch überraschend schnell zu einer Einigung durchringen. Gewiefte Hacker brauchen aber gar nicht erst anfangen, in den Untiefen des Quellcodes zu wühlen. Wenn es so eine Funktion gäbe, könnte sie nur von den Daimler-Ingenieuren freigegeben werden, erzählt man hinter vorgehaltener Hand…

 

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