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Galerie: Sitzprobe Neuer Opel Astra

Sitzprobe: Neuer Opel Astra

Neuer ASTRAlkörper

10.07.2015

Die Geschichte des Opel Astra reicht bis ins Jahr 1936 zurück. Damals noch unter dem Namen Kadett bekannt, wurde der kompakte Hesse im Sommer 1991 von Kadett E in Astra F umbenannt. Seither wurden 24 Millionen Kadetts und Astras weltweit verkauft. Schon vor seiner Premiere auf der IAA, am 15. September diesen Jahres, hatten wir die Möglichkeit, im Herzen des Rüsselsheimer Stammwerks, exklusiv für Sie im neuen Opel Astra K platz zu nehmen. Und das wird uns am dem 10 Oktober beim Opelhändler erwarten:

Der neue Astra aus dem Hause Opel ist jetzt noch schlanker und schicker als sein Vorgängermodell. Und nicht nur optisch hat der Rüsselsheimer abgespeckt. Je nach Motorisierung und Ausstattungsvariante konnte man eine Gewichtsersparnis von bis zu 200 Kilogramm erzielen. Alleine bei der Rohkarosserie hat er 21 Prozent, das sind 77 Kilogramm, im Vergleich zum Opel Astra J verloren. Diese Diät lasst ihn jetzt noch sportlicher wirken und soll nicht zuletzt der Agilität des Fahrwerks zu Gute kommen.

Obwohl er etwas in der Länge und Breite geschrumpft ist, behauptet Opel, dass er innerlich gewachsen ist. Als wir das erfahren, werden wir hellhörig: Wie soll denn etwas äußerlich geschrumpftes innen größer werden?

Guter Gastgeber

Doch werden wir bei der Sitzprobe eines besseren belehrt. Wo im automobilen C-Segment vielen Menschen im Fondbereich die Knie förmlich unterm Kinn hängen, hat man hier in alle Richtungen ausreichend Platz. Beinfreiheit und Luft nach oben sprechen für sich. Selten waren wir so gut in einem Kleinwagen hinten platziert.

Und auch im Vorderbereich, auf Fahrer oder Beifahrersitz, ist alles gewohnt komfortabel. Die Sitze passen sich dem Körper wunderbar an und die Verarbeitung macht einen sehr hochwertigen und präzisen Eindruck. Auch die gewählten Materialien im Innenbereich sind ein perfekt harmonisches Zusammenspiels. Es gibt sie also noch, die gute, deutsche Wertarbeit.

Weniger und mehr

Galerie: Sitzprobe Neuer Opel AstraBeim neuen Radio-Navigationssystem hat man sich, wie man selbst zugibt, vom angebissenen Apfel inspirieren lassen. Man wollte eine einfache Bedienung schaffen - und das ist gelungen. Die Bedienknopfpalette ist Touchfeldern im dadurch größer wirkenden Display gewichen, was dem System einen deutlich aufgeräumteren Eindruck verschafft. Die Spiegelung von iOS (AppleCar-Play) oder Android (Android Auto) basierten Mobiltelefonen per App aufs Display funktioniert tadellos.

Ebenfalls hält Opel OnStar Einzug im neuen Astra. Ein Opel-eigener Concierge-Service, wie wir ihn bisher nur von Premiummarken kennen. Dieser optionale Service kann dem Fahrer eine Rückmeldung über den Zustand des Fahrzeugs geben (zum Beispiel Reifendruck und Kilometerstand), Restaurants suchen, den Standort abfragen und das Auto verriegeln beziehungsweise öffnen. Sollte der Ortungsdienst nicht erwünscht sein, weil man inkognito reisen möchte, so kann der Fahrer diese Funktion im Fahrzeug deaktivieren.

Lediglich in einem Fall setzt Opel sich darüber hinweg :Wenn jemand verunfallt und Hilfe benötigt, sei es mit oder ohne Rückmeldung der Insassen, nimmt Opel sich die Freiheit, das Fahrzeug trotzdem zu Orten um so Hilfe direkt an den Ort des Geschehens zu schicken. Der komplette OnStar-Service ist schon heute in acht Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Französisch und Polnisch.

Willkommen in der Matrix

Auch das Thema Sicherheit hat bei Opel einen hohen Stellenwert. Mit dem Matrix-Licht IntelliLux LED, ebenfalls bisher nur bei den Premiummarken bekannt, ist Opel Vorreiter im  Kompaktklassenbereich. Die Matrixscheinwerfer ermöglichen dem Fahrer bei Nachtfahrten mit ständigem Fernlicht zu fahren, ohne dass dabei der Gegenverkehr, oder das vorausfahrende Fahrzeug geblendet werden.

Einzelne Bereiche der insgesamt 16 LED-Elemente – auf jeder Seite acht - werden hierbei lediglich abgeschaltet, ohne dabei die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn einzuschränken. Das verschafft dem Fahrer eine 30 bis 40 Meter frühere Erkennung, bei einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Der Preis für die perfekte Weitsicht ist mit 1150 Euro übrigens recht erschwinglich.

Ab Herbst

Wo wir gerade beim Geld sind. Der Einstiegspreis des neuen Opel Astra K wird bei 17.260 Euro liegen, allerdings ist noch etwas Geduld gefragt. Erst ab dem 10. Oktober 2015 steht er beim Händler. Auf die erste Ausfahrt mit dem „Quantensprung“, wie Opel die neue Generation selbst betitelt, freuen wir uns aber schon jetzt.

 
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