Roadtrip in die Zukunft
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Galerie: Special Roadtrip

Special: Roadtrip

Tag 7: Gallup nach Flagstaff

15.11.2016

Als ich an diesem Morgen das Fenster öffne, um frische Luft herein zu lassen, trifft mich fast der Schlag: Eisige Kälte strömt in mein Zimmer! Über Nacht hat es ordentlich gefroren und ich ahne schon, dass auch das Auto mit glitzernder Funkelschicht einen auf Winter-Wonder-Land macht. Kurzerhand entscheide ich mich beim Frühstück, mir die Vorwärmfunktion zunutze zu machen.

Galerie: Special RoadtripEigentlich mag ich das gar nicht, schließlich ist das Vorheizen schon eine eher überflüssige Belastung für die Umwelt – aber nach der Wüstenhitze will ich heute partout nicht ins kalte Auto einsteigen müssen. Ich tu’ es den Amerikanern gleich und starte per App den Motor. Und siehe da: Als wir zu unserer Mercedes-Benz E-Klasse kommen, ist diese schon aufgetaut und der Innenraum mollig warm.

Die Höhe bringt die Kälte

Aber woher kommt der plötzliche Wintereinbruch überhaupt? Eigentlich bewegen wir uns mehr oder weniger konstant gen Westen, doch der Höhenunterschied macht sich eben nicht nur beim Druck in den Ohren bemerkbar, sondern auch bei den Temperaturen. So starteten wir unsere Route in Miami bei 28 Grad Celsius. In Gallup sind es an diesem Morgen -1 Grad. Denn: Gallup liegt rund 1.900 Meter höher als die Metropole in Florida.

Galerie: Special RoadtripImmerhin: Unsere Reise wird uns übermorgen wieder ins Tal nach Los Angeles führen, wo uns herrliche 25 Grad erwarten. Also ist so eine kleine Abkühlung zwischendrin gar nicht so schlimm. Und damit auch wirklich Weihnachts-Feeling aufkommt, starten wir heute nach Flagstaff, wo bald die Skisaison eröffnet wird. Da die Strecke ausnahmsweise mal nicht so weit ist, entscheiden wir uns spontan, zwei Abstecher in Nationalparks zu machen.

Große Felsen, tiefe Schluchten

Galerie: Special RoadtripSo steuern wir die E-Klasse als erstes ins Monument Valley. Der Park befindet sich auf dem Colorado Plateau und ist an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah gelegen. Das Gebiet ist bekannt für seine Tafelberge, die imposant aus den Boden geschossen sind. Auf dem Weg in den Park bieten immer wieder Ureinwohner Amerikas am Straßenrand selbstgemachten Schhmuck an – kein Wunder, schließlich wird auch der Park selbst von den Navajo Indianern verwaltet. Und das Monument Valley lockt nicht nur Touristen in Scharen an, sondern ist auch ein beliebter Ort für Film- und Fernsehaufnahmen. Schließlich ist es die perfekte Kulisse für schnulzige Wild-West-Schinken.

Galerie: Special RoadtripVon den großen Felsen des Monument Valleys geht es weiter zu den Schluchten des Grand Canyon. Für mich ein Highlight, denn auf meinen bisherigen Reisen musste der Canyon immer anderen Sightseeing-Punkten weichen. Wie bei den meisten Parks muss man auch hier bei der Einfahrt erstmal Eintritt zahlen, doch gleich nach dem Tor entschädigt der erste Aussichtspunkt mit einem atemberaubenden Blick in die unendliche tiefe Schlucht.

Galerie: Special RoadtripDer Grand Canyon ist über Jahrmillionen gewachsen und erstreckt sich über rund 450 Kilometer im Norden des US-Bundesstaates Arizona. Zu Recht zählt der Canyon zu den großen Naturwundern der Erde – und ist deshalb auch Anziehungspunkt für mehr als fünf Millionen Menschen pro Jahr! Wer kann, versucht entweder ganz früh oder ganz spät zu kommen, denn wenn die Sonne aufgeht oder hinter der Schlucht verschwindet, erstrahlt der Canyon in einem ganz besonderen Licht – ein Schauspiel, dass wir mehr zufällig als geplant miterleben konnten und das wir jedem, der eine Reise hierher plant, nur ans Herz legen können.

Das Tor zum Grand Canyon

Galerie: Special RoadtripDie restlichen Kilometer zu unserem Tagesziel müssen wir notgedrungen wieder in der Dunkelheit absolvieren, was der großartige Sonnenuntergang aber allemal wert war. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir Flagstaff. Das 65.870-Einwohner-Städtchen ist ein beliebter Wintersport-Ort in Arizona und wird wegen seiner verkehrsgünstigen Lage auch gerne als das „Tor zum Grand Canyon“ bezeichnet. Unser Tipp für alle, die mehr Interesse an Nationalparks als an Wintersport haben: Wer durch die USA reist und vorhat, mehrere Parks zu besichtigen – und davon gibt es viele – sollte sich einen Agency Annual Pass (America the Beautiful) für 80 US-Dollar gönnen. Damit kann man in nahezu jeden Park fahren und schon nach wenigen Besuchen lohnt sich die Einmalzahlung. 15 bis 30 Dollar pro Park sind nämlich keine Seltenheit!

 
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