Auto Salon Genf 2016
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Galerie: Special Studien Genf Autosalon

Special: Studien Genf Autosalon

Studien-Bericht

03.03.2016

Der Genfer Autosalon ist der Schauplatz für Studien schlechthin. Auch dieses Jahr präsentieren am Lac Leman wieder viele Hersteller ihre Concept Cars. Sie sind ein Ausblick auf künftige Trends und die Hingucker der Ausstellung – und bei einer muss man sogar gleich zwei Mal hinsehen. Die schönsten und interessantesten Studien haben wir hier für Sie zusammengetragen!

Für eine große Überraschung sorgte der erst seit einigen Monaten eigenständige Grünschnabel DS – die französische Citroën-Tochter schüttelte kurzerhand den DS E-Tense aus dem Ärmel. Der Shrek-grüne Stromer schöpft 407 PS aus den Elektromotoren und soll eine Reichweite von 310 Kilometer emissionsfrei zurücklegen; in der Stadt sogar bis zu 360 Kilometer. In 4,5 Sekunden soll der Spurt von 0 auf 100 zu bewältigen sein. Serien-Prognose: Mit der E-Tense-Studie haben die Franzosen ein schnittiges Kunstwerk auf die Räder gestellt, auch wenn das Projekt wahrscheinlich nie realisiert wird.

Manchmal sieht man doppelt

Galerie: Special Studien Genf AutosalonBei einem anderen Hersteller musste man gleich zwei Mal hinsehen, um sicher zu gehen, nicht am falschen Messe-Stand gelandet zu sein. Die SUV-Cabrio-Studie T-Cross Breeze, die VW in Petto hatte, erinnerte auf den ersten Blick an das hundert Meter weiter entfernt stehende Range Rover Evoque Cabrio. Cool ist der offene Wolfsburger trotzdem! Unter seiner Motorhaube schlummert ein Turbo-Benziner mit 110 PS, der sich mit fünf Litern je 100 Kilometer begnügen soll und bei maximal 188 km/h kann man sich in dem SUV herrlich das Haar zerzausen lassen. Auch wenn wir vielleicht noch lange auf ein offenes Volkswagen-SUV warten müssen, gibt der T-Cross Breeze einen konkreten Ausblick auf ein künftiges Polo-SUV.

Schön futuristisch

Galerie: Special Studien Genf AutosalonBesonders extravagant und futuristisch präsentieren die Rüsselsheimer das Opel GT Concept. Der kompakte Sportler kommt mit einem Dreizylinder und 145 PS aus, das Gewicht des GT soll unter 1.000 Kilogramm liegen. Abgefahren: Die Windschutzscheibe geht nahtlos in ein Glasdach über, das bis zum Heck reicht und mittels Elektronik auf durchsichtig geschaltet werden kann. Dass ein neuer Opel GT kommen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche – allerdings wohl nicht ganz so spacig.

Der wohl schönste Lexus

Es scheint, als hätten die Japaner es endlich geschafft, dem überdimensionalen Kühlergrill einen würdigen Rahmen zu geben. Zumindest passt dieser zur Lexus-Studie LF-FC, einer zukunftsträchtigen Limousine, besser als zu den bisherigen Serienmodellen. Der 5,30 Meter lange Lexus ist mit einem geräumigen Platzangebot ausgestattet und wird mit Wasserstoffantrieb vorfahren – diese Technik wird schon seit einiger Zeit im Toyota-Konzern erforscht und entwickelt. Von uns aus dürfte Lexus sofort mit dem LF-FC, der schon einmal in auf der Messe in Tokio kurz zu sehen war, sofort in Serienproduktion gehen: Wenn ein kleines Brennstoffzellen-Kraftwerk schon so toll aussehen kann, dann wollen wir es auch fahren.

Das wird kommen

Galerie: Special Studien Genf AutosalonWann der Lexus kommt, steht noch in den Sternen. Deutlich konkreter ist der Ausblick von Skoda: Mit der Studie Vision S gibt der Hersteller einen Ausblick auf das in knapp einem Jahr erhältliche SUV Kodiak, das über dem Yeti angesiedelt ist. Das 4,70 Meter lange Concept Car bietet Platz für bis zu sieben Passagiere und – wenn das Cockpit es aus der Fingerübung in die Serie schafft – reichlich Displays. Die Karosserie des Allradlers erbt die Gene von den Modellen Octavia und Superb, die bereits mit prägnanten Linien auf den Straßen von sich überzeugen.

Auch der japanische Autobauer Honda gibt mit der Civic-Studie schon mal einen Ausblick, wie die nächste Version seines Kompakten, die ebenfalls in gut einem Jahr kommen wird, aussehen könnte. Die zehnte Auflage des Fernostlers wird dann weniger futuristisch als die Vorgänger-Modelle vorfahren und rückt damit näher an die europäischen Konkurrenten. In den Startlöchern stehen auch komplett neue Motoren und aktuelle Fahrerassistenzsysteme.

Bleibt spannend

Beim Auto-Neuling Techrules hingegen bleibt es spannend. Das chinesische Elektro-Start-Up präsentiert einen 1.044 PS starken Stromer, der in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 gebracht werden kann. Um eine Reichweite von Sage und Schreibe 2.000 Kilometer realisieren zu können, kommt als Range Extender eine Turbine zum Einsatz. Mit einem Verbrauch von 0,18 Litern je 100 Kilometer soll sich der GT96 begnügen – diese Behauptung ist allerdings wohl genauso fragwürdig wie eine Serienfertigung. Nicht ausgeschlossen, aber ebenfalls in ferner Zukunft, ist eine mögliche Serienreife des Pininfarina H2 Speed: Eine Rennsemmel mit heruntergedrückter Schnauze und großem Spoiler. Wie beim Lexus sorgt in dem 1.420 Kilogramm schweren Rennstrecken-Boliden eine Brennstoffzelle für die nötige Energie, um die zwei zusammen 370 kW starken Elektromotoren an der Hinterachse anzutreiben und das Geschoss über 300 km/h schnell werden zu lassen.

 
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