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Aston Martin zeigt in jüngster Zeit enormen Expansionsdrang. So steht die viertürige Sportlimousine Rapide kurz vorm Marktstart. Im Frühjahr 2009 gaben die Briten mit der Genf-Studie Lagonda zudem Ausblick auf ein mögliches SUV-Modell. Und nun stellt die Edelschmiede mit dem Cygnet auch noch einen Kleinwagen-Aspiranten auf Basis des Toyota iQ vor.
Nun möchte man meinen, dass die Autowelt schon gar nicht auf einen Kleinwagen von Aston Martin wartet. Doch könnte die etwas verwegene Strategie der Briten sogar aufgehen. Denn viele Aston-Martin-Besitzer haben neben ihrem Sportwagen noch ein kleines Stadtwägelchen in der Garage stehen. So wirklich stilecht wirkt ein Nissan Micra neben einem DBS allerdings nicht. Gut möglich, dass sich einige Kunden deshalb einen exklusiven Kleinwagen wünschen, der dem DBS einfach besser steht. Der Cygnet könnte dann diese ideale Ergänzung sein.
Cygnets sollen nach Information britischer Automedien zunächst Aston-Martin-Kunden exklusiv vorbehalten sein. Es wird sich entsprechend um handgefertigte Edel-iQs handeln, die zunächst einem elitären Kreis angeboten werden. Aston Martin will sich mit dem Cygnet also keineswegs zum Fiat-Konkurrenten aufschwingen.
Astonisierter iQ
Selbstredend wäre eine komplette Eigenentwicklung für ein solches Nischenprodukt für Aston Martin viel zu teuer. Entsprechend wird mit dem Toyota iQ auf einen bereits fertigen Kleinwagen zurückgegriffen. Toyotas iQ ist ein zwar extrem kurzes aber dennoch recht erwachsenes Auto, das zudem mit gehobenem Ausstattungsniveau seine Insassen verwöhnen kann.
Auf dieser guten Basis will Aston Martin den Cygent aufsetzen und ihm seinen besonderen Stempel verpassen. Dazu gehört eine „astonisierte“ Optik mit riesigem Kühlergrill sowie Lüftungschlitzen in der Motorhaube und den Kotflügeln. Auch die Alufelgen haben einen typischen Aston-Martin-Look. Selbstverständlich soll auch der Innenraum eine besonder Note erhalten und mit gehobenen Luxus verwöhnen.
Schon 2011
Derzeit befindet sich das Projekt in einer frühen Entwicklungsphase und wird nach Aussage von Aston-Martin-Chef Ulrich Bez noch viel Entwicklungsarbeit erfordern. Doch sollte das Projekt Cygnet grünes Licht bekommen, könnten die ersten Fahrzeuge bereits 2011 an die Kunden gehen.(mh)
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