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Galerie: Studie Aston Martin V12 Vantage RS

Studie: Aston Martin V12 Vantage RS

Edelwild

13.12.2007

Sehnsüchtig wartet die Autowelt auf den viertürigen Aston Martin Rapide. Die Zeit bis zum endgültigen Start der neuen Baureihe versüßt der Sportwagenhersteller mit Hochleistungsvarianten. So brachten die Briten im Herbst 2007 mit dem DBS eine 517-PS-Sportversion des V12-Modells DB9 auf den Markt. Noch beeindruckender ist die soeben vorgestellte Studie V12 Vantage RS. Das mehr als 600 PS starke Coupé hat sogar Chancen, in Kleinserie aufgelegt zu werden.

Eigentlich ist der Vantage das V8-Einstiegsmodell von Aston Martin. Der 385 PS starke Bolide kostet mit 111.000 Euro sogar vergleichsweise wenig. Nun haben es die Ingenieure gewagt, dem kleinen Vantage das große V12-Herz vom wesentlich teureren DB9 einzupflanzen. Nebenbei wurde das potente Aggregat von Aston Martins Rennsportabteilung über 600 PS stark gemacht. Parallel wurde dem Vantage RS eine strenge Diät auferlegt. Weniger als 1.600 Kilogramm soll der Bolide so auf die Waage bringen. Entsprechend flott ist der RS unterwegs: Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 erledigt der Renner in gut vier Sekunden. Bis Tempo 160 vergehen nur 8,5 Sekunden. Über die Höchstgeschwindigkeit macht Aston Martin keine Angabe. Doch dürfte diese locker jenseits der 300 km/h liegen.

Viel Karbon

Galerie: Studie Aston Martin V12 Vantage RSFür das geringe Gewicht des RS ist unter anderem der umfangreiche Einsatz von Karbon verantwortlich. So wurden Kofferraumdeckel und die Motorhaube aus dem leichten Highttech-Material gefertigt. Auch die Keramik-Karbon-Bremsen sorgen neben einer optimalen Verzögerung für weniger Speck auf den Hüften. Optisch kann man dem Super-Vantage die rennsportliche Auslegung gut ansehen. So sorgt an der Frontschürze ein Splitter aus Karbon für besseren Abtrieb an der Vorderachse. Die diffusorartige Heckschürze verstärkt den dramatischen Eindruck. Richtig cool wirken die farblosen, transparenten Heckleuchten. Für gute Bodenhaftung bei höheren Geschwindigkeiten sorgt ein ausfahrbarer Heckspoiler. Unter der Motorhaube mit diversen kiemenartigen Luftöffnungen sorgen zudem Domstreben für eine steifere Karosserie und bessere Bodenhaftung. Der Brit-Bolide wurde auf filigranen 19-Zoll-Felgen mit 255er-Reifen vorne und 295er-Gummis hinten gestellt.

Serienbau denkbar

Der Innenraum des Vantage V12 RS ist weitgehend in Schwarz gehalten. Auffällig sind die diversen Karbon-Applikationen und die Rennschalensitze mit Vierpunkt-Gurten. Darüber hinaus bietet der rassige Supersportler eine gehobene Komfortausstattung. Aston-Martin-Geschäftsführer Ulrich Bez verkündete bei der Präsentation des RS, dass es sich um eine einsatzfähige und fahrbare Studie handelt. Man wolle genau prüfen, wie dieses Fahrzeug bei den Kunden ankommt und dann über eine Kleinserien-Produktion entscheiden. Diese dürfte dann allerdings mehr als 200.000 Euro kosten. (mh)

 
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