Dem Traumwagen ein Stück näher. Worauf Sie beim Youngtimer achten müssen.
Audis Rückkehr ins Kleinwagen-Segment ist bereits beschlossene Sache. 2009 soll der künftige Mini-Konkurrent A1 starten. Auf dem Pariser Autosalon geben die Ingolstädter nach der Tokio-Studie Metroproject Quattro einen zweiten Ausblick auf die neue Baureihe. Die diesmal viertürige A1-Vorschau mit Hybridantrieb heißt Sportback Concept.
Anders als der im Oktober 2007 vorgestellte zweitürige, coupéhafte Metroproject, ist die Paris-Studie ein klassischer Steilheck-Viertürer. Der A1 wird sich unter anderem die Plattform mit dem neuen Seat Ibiza und künftigen VW Polo teilen. Mit rund vier Metern Länge entspricht er dem aktuellen Kleinwagenformat. Scharfe Kanten im Blechkleid, kurze Überhänge, ein riesiger Single-Frame-Kühlergrill und 19-Zoll-Leichtmetallräder lassen den Sportback extrem dynamisch erscheinen. Auch ein Trend dieser Tage im Kleinwagensegment.
Im Wesentlichen nimmt das Sportback Concept die Serien-Optik vorweg. Doch unterstreichen Details wie die Front- und Heckschürze, der überbordende Einsatz von Chrom oder die futuristischen Blinker in den Scheinwerfern auch seinen Studien-Charakter.
Zukunftsmusik
Die Gestaltung des Innenraums gibt ebenfalls nur bedingt einen Ausblick auf das Serienmodell. Vier sportlich konturierte Einzelsitze, viel helles Leder oder der versenkbare Schalthebel des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes – alles typisch verspielte Gimmicks einer Studie.
Auch die Antriebseinheit ist zwar ein technisch machbarer doch für den A1 nicht seriennaher Antrieb. Der 1,4-TSI-Motor ist ein an sich alter Bekannter. Doch soll der turbogeladene Vierzylinder-Benzinmotor in diesen Fall 150 PS leisten. Gekoppelt ist der Otto- mit einem 27 PS starken Elektromotor. Der A1 lässt sich mit diesem zweiten Antriebsaggregat rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei fahren. Allerdings empfiehlt sich der E-Modus mit bis zu 100 Kilometer Reichweite nur für den Stadtverkehr.
Schnell und sparsam
Darüber hinaus unterstützt der E-Motor im Zusammenspiel mit dem 1.4 TSI beim Beschleunigen. Mit zusätzlichen 150 Newtonmeter soll der Sportback Hybrid recht flott aus den Startblöcken kommen. Die Sprintzeit gibt Audi mit 7,9 Sekunden an.
Eine weitere Funktion des E-Motors ist die Rekuperation. So wird unter anderem beim Bremsen Energie gewonnen, in Akkus gespeichert und beim Beschleunigen wieder eingesetzt wird. Zusammen mit einem Start-Stopp-System soll der Spritkonsum bei nur 3,9 Litern liegen. (mh)
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