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Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport Quattro

Studie: Audi A3 TDI Clubsport Quattro

Fette Karre, Alter

21.05.2008

Ab dem 21. Mai 2008 fallen mal wieder Weihnachten, Ostern, Neujahr und der eigene Geburtstag zusammen auf ein langes Wochenende. Zumindest dann, wenn man Hardcore-Fan des Volkswagen-Konzerns ist und der Wörthersee in Kärnten als alljährliches Tuning-Highlight auserkoren wurde. Audi lässt sich 2008 nicht lumpen und präsentiert den Anwesenden den A3 TDI Clubsport Quattro.

Im Jahr 2007 präsentierte VW auf dem Wörthersee-Event den unglaublichen Golf GTI W12 und erregte damit dezentes Aufsehen. Nie zuvor zeigten die Wolfsburger ein fahrbares 650-PS-Monster in der Kompaktklasse. Zeitgleich stellte Audi den spektakulären TT Clubsport vor – ein Sport-TT im Speedster-Stil.

Auch 2008 extrem

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport QuattroDieses Jahr kommt nun der zweite Clubsport, der auf den Namen A3 TDI Clubsport Quattro hört. Schon optisch zeigt er, wes Geistes Kind er ist. Mit einem martialischen Singleframe und weit aufgerissenen Schlöten verschlingt er Unmengen an Frischluft. Zudem sorgt beides für Überholprestige und Mehrleistung.

Fette Kotflügelverbreiterungen demonstrieren den Besuch im Fitnesstudio mit nicht ganz legalen Mitteln. Ganze sechs Zentimeter wächst die Karosserie auf imposante 1,83 Meter Breite. Damit der mächtige Stand auch stimmig wirkt, statten die Ingolstädter ihr See-Modell mit 20-Zoll-Felgen und 265er-Schlappen aus. Am Heck soll ein Heckflügel im DTM-Style für die nötige Bodenhaftung sorgen und den Showeffekt verstärken. In der neuen Heckschürze befinden sich nun zwei oberarmdicke Endrohre und ein gewaltiger Diffusor.

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport QuattroAn Selbstbewußtsein mangelt es dem A3 also nicht. Mehr Schau als Nutzen verspricht das Bremssystem. Audi prahlt mit 356-Millimeter großen Verbundbremsscheiben, die von einer Sechskolben-Anlage gepackt werden. Auf den uns zur Verfügung stehenden Hersteller-Fotos stellen sich die Bremsen allerdings noch als Fotomontage heraus. Die Anlage erinnert an ein Faustsattel-Pendant. Nichtsdestotrotz lassen all die Zutaten Ungeheures unter der Motorhaube erwarten.

Wie, nur 224 PS?

Wer das Datenblatt überfliegt, wird vielleicht enttäuscht sein. „Nur“ 224 PS soll der A3 raushauen. Wer jedoch genau hinschaut, wird feststellen, dass diese Leistung aus nur vier Zylindern und nicht ganz zwei Litern Hubraum generiert wird. Alle Achtung, derzeit erreicht die Zweiliter-TDI-Reihe ihren Zenith bei 170 PS.

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport QuattroFür die zusätzlichen 54 PS musste somit die geballte Motorenkompetenz der Audi-Ingenieure bemüht werden. Erreicht wurde die Leistungssteigerung mittels optimiertem Turbolader, der über modifizierte Laderschaufeln mehr Frischluft fördert. Die Einspritzung übernimmt jetzt ein verfeinertes Common-Rail-System mit Achtloch-Düsen, die vom überarbeiteten Motorsteuergerät angesprochen werden. Für Laufruhe sollen zwei Ausgleichswellen sorgen, der Kurbelwellenantrieb erfolgt weiterhin über Zahnriemen.

Ganz nebenbei überträgt der TDI 450 Newtonmeter Drehmoment ab 1.750 Touren quattrotypisch auf alle vier Räder. Der Haldex-Allrad ist bei dieser Sportstudie obligatorisch. So gewappnet sprintet das 1.475 Kilogramm schwere Concept-Modell laut Audi auf 240 km/h, die Hunderter-Markierung lässt er angeblich in 6,6 Sekunden hinter sich.

200 PS im Serien-A3 2.0 TDI

Bei all der Leistungsschau kann man sich schon ausmalen, dass der gerade erneuerte Serien-A3 demnächst mit einer mehr als 200 PS starken TDI-Variante auf den Markt kommen wird. Denn auch Mercedes hat einen ähnlich starken Zweiliter-Top-Diesel angekündigt und BMW fährt ihn schon seit fast einem Jahr im 123d. Der 224 PS starke 2.0 TDI soll nach Herstellerangaben die Euro-5-Grenzwerte unterschreiten. Warum sollte man das erwähnen, wenn es bei einer Studie bleibt. Zum Verbrauch machen die Ingolstädter indes keine Angaben.

Innen viel Neues

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport QuattroIm Interieur wartet der A3 TDI Clubsport Quattro mit allerlei Nettigkeiten auf, die erst einmal nicht in Serie gehen werden. Auffälligstes Merkmal ist die offene Schaltkulisse des Sechsgang-H-Getriebes. Aus Aluminium gefräst, ähnelt es stark dem Schalthebel des Audi R8. Gleiche Anleihen gibt es beim unten abgeflachten Lenkrad. Clou am Volant: Der Motor-Start-Stop-Knopf sitzt in der rechten Lenkrad-Spange, über die auch gleich das Audi Drive Select und Magnetic Ride eingestellt werden können.

Diese beiden Elektronik-Systeme lassen die Meritten des Audi zwischen komfortabel und supersportlich changieren. Effekt des Tastendrucks: Gasannahme, Motorsound, Lenkung, ESP und Dämpfer lassen sich an den eigenen Fahrstil anpassen.

Flugzeugdesign

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport QuattroEinzigartig sind dagegen die Kippschalter der Mittelkonsole. Sie bieten die üblichen Funktionen in neuem Gewand. Ebenso exklusiv sind die Luftausströmer sowie die manuelle Klimaanlage mit drei Drehreglern anstelle der sonst so A3-typischen Bedieneinheit für die Klimaautomatik mit digitaler Temperaturanzeige. Die Rücksitzbank wich einer stark konturierten Zweier-Sitzbank, die den Kurvenhalt auch für die Fond-Passagiere erhöhen soll.

Fragt man, ab wann es den A3 TDI Clubsport Quattro zu kaufen gibt, erntet man Kopfschütteln. Auf den Motor im Serien-A3 freuen wir uns dennoch. Ach ja, die acht auf dem im österreichischen Flaggendesign kolorierten A3 symbolisiert das Jahr der Geburt: 2008.

Galerie: Studie Audi A3 TDI Clubsport Quattro

 

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