Anfang März öffnet der Auto-Salon seine Pforten. Wir verraten Ihnen bereits vorab viele der großen Premieren-Stars der Messe.
Als äußerst seriennahe Studie zeigt Audi auf dem Genfer Auto Salon den A8 Hybrid. Anfang 2011 soll die elektrifizierte Limousine auf den Markt kommen und dank der Kombination aus Vier-Zylinder und E-Motor nur knapp über sechs Liter konsumieren. Und rein elektrisches Fahren ist auch möglich.
Mercedes setzt in seiner Hybrid-S-Klasse einen Sechs-Zylinder als Basis ein, BMW baut beim ActiveHybrid 7 sogar auf einen großvolumigen V8. Und Audi? Die Ingolstäder geben sich mit einem aufgeladenen Vier-Zylinder-Benziner als Grundlage für den demnächst verfügbaren A8 hybrid zufrieden.
Sechs-Zylinder-Leistung
Bereits fünf mal in Folge hat der Zwei-Liter-Turbo-Direkteinspritzer aus dem VW-Konzern in den vergangenen Jahren den internationalen Titel „Engine of the Year“ in seiner Hubraumklasse einfahren können - nicht zuletzt wegen der vorbidlichen Downsizing-Umsetzung. Mit 211 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmeter zwischen 1.500 und 4.200 Umdrehungen liefert er allein schon ausreichend Kraft, die wie in jedem A8 von einer Acht-Gang-Automatik verwaltet wird.
Hinzu kommen im A8 hybrid die 45 PS und 211 Newtonmeter des ihm zur Seite gestellten Elektro-Synchronmotors. Daraus errechnet sich eine Sechs-Zylinder-ähnliche Systemleistung von 245 PS und 480 Newtonmeter. Den Durchschnittsverbrauch gibt Audi mit 6,2 Liter Benzin (nach EU-Norm gemessen), was für diese Fahrzeugklasse mehr als vorbildlich ist. Der etwas stärkere S-Klasse-Hybrid (300 PS) nimmt sich 7,9 Liter Benzin, der 465-PS-BMW sogar 9,4 Liter. Zwar sind auch diese Werte in Relation zu Leistung und Fahrzeuggewicht gering, dem Audi können sie das Wasser jedoch nicht reichen. Und sollte doch, wer einen Hybrid kauft, primär am Spritsparen und nicht an der Leistung interessiert sein.
Rein elektrisch
Der A8 ist - zumindest dem Hybrid-Benz - in Sachen Fahrleistungen ebenbürdig. 7,6 Sekunden dauert der Standardsprint im Audi A8 Hybrid, im S 400 Hybrid vergehen 7,2 Sekunden bis die Tachonadel 100 km/h anzeigt. In der Praxis macht dies keinen Unterschied. Und die maximal 235 km/h des Audi sollten auch jederzeit ausreichend sein. Zumal man den Hybrid am besten ohnehin in der Stadt bewegt, um das Sparpotential größtmöglich zu nutzen.
Dort kann der A8 Hybrid nämlich auch rein elektrisch fahren, was seinen beiden deutschen Mitbewerbern verwehrt bleibt. Maximal 65 km/h sind nur mit Strom möglich und für bis zu zwei Kilometer Reichweite soll die Energie der im Kofferraum verbauten Lithium-Ionen-Batterie reichen. Diese schränkt - zumindest in der Studie - den Stauraum allerdings um rund 100 Liter auf 400 Liter ein.
Q5 Hybrid noch 2010
Bevor der A8 Hybrid Anfang 2011 starten soll, wird Audi den Q5 Hybrid auf den Markt bringen. Noch für das Jahr 2010 kündigen die Ingolstädter das hybridisierte Kompakt-SUV an, das über die gleiche Technik wie die in Genf gezeigte A8 Studie verfügen soll. Das heißt auch, dass Audi auch in der Serie einen Lithium-Ionen-Akku verbauen wird. Ein großer Unterschied zu den kürzlich vorgestellten Konzern-Kollegen VW Touareg und Porsche Cayenne Hybrid, bei denen ein Nickel-Metallhydrid-Akku zum Einsatz kommt.
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10.02.2012
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10.02.2012
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